Sind Leer-Cassetten der Tod der Schallplatte?

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…fragte im August 1977 die Bravo. Erstaunlich, dass die damals sowas wie Reportagen machte. Den ganzen Artikel gibt es drüben bei Cliphead.
Interessant ist, dass die Argumente ähnlich denen der heutigen Diskussion sind. Es ändert sich nichts.

Getreu diesem Motto möchte ich auch die im Titel gestellte Frage beantworten:
Und sie dreht sich doch!

[via Macelodeon]

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Mark Ryden malt ein Bild

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Ich vermute nicht wenige von Euch haben ein Bild von Mark Ryden daheim ohne es zu wissen. Ryden hat nämlich einige ziemlich populäre Plattencover gemacht. So z.B. „Dangerous“ von Michael Jackson, „One Hot Minute“ von den Red Hot Chili Peppers oder „Time Takes Time“ von Ringo Starr. Okay, letzteres ist nicht so wirklich populär. Sorry Ringo.

Dennoch setzten sich seine skurril naiven Bilder und seine Obsession für Fleischlappen in Deinem Kopf fest.

Hier also ein Timelapse-Video, das Ryden beim Malen des Bildes „Incarnation“ für seine neue Ausstellung „Gay 90’s“ zeigt.

[via Cynical-C]

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Politisches Gärtnern

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Alles grau und trist, da kann man natürlich zur Sprühdose greifen. Oder auch zu ein paar Pflanzensamen. Das nennt man dann Guerilla-Gardening und hat viel mehr Sinn als die bloße Verschönerung der eigenen Umwelt und Begrünung der Städte. Natürlich hat das illegale Anpflanzen eine politische Dimension und demonstriert zu allererst zivilen Ungehorsam.

Gleichzeitig kann man aber mit dem Pflanzen an sich protestieren. Blumen in Formen anordnen, Samenbomben auf Felder mit genmanipulierten Pflanzen werfen oder Dornenbusche auf Goldplätzen seien da erwähnt.

Begonnen hat das ganze wahrscheinlich in den 70er Jahren. 1973 wurden die New Yorker Green Guerillas um Liz Christy erstmals aktiv und annektierten ein heruntergekommenes Privatgrundstück welches sie bepflanzten. Mit Erfolg: Mittlerweile wird die Grünfläche als Park von der Stadt geschützt.

Am 1. Mai 2000 bewaffneten sich Globalisierungskritiker, Anarchisten und Umweltaktivisten mit Spaten, Schippen und Muttererde um auf einer Rasenfläche direkt auf dem Parliament Square einen temporären Garten anzulegen. Organisiert wurde die Aktion von „Reclaim The Streets“ deren Ziel es ist öffentliche Plätze für die Gemeinschaft zu erobern. Einzig allein ein britischer Ex-Soldat, der einer Winston Churchill Statue einen Iro aus Rollrasen verpasste, musste eine Geldstrafe wegen Vandalismus bezahlen.

Durch die öffentliche Berichterstattung wurde das Prinzip des Guerilla Gardening nun bekannter und verbreitete sich.

Eine andere Form der politischen Gärtnerei sind Gemeinschaftsgärten bzw. das Community Gardening. Ella von der Haide widmete dem Thema bereits drei Dokumentarfilme (I, II, III) in denen sie Gemeinschäfstgärten aus aller Welt vorstellt. Nicht nur für sie, sondern für die Gärtner selbst, steht hierbei auch ein politisches Anliegen im Vordergrund. So wählte sie nicht umsonst den Titel „Eine andere Welt ist pflanzbar“.
Es geht eben nicht nur ums Gärtnern, „sondern darum, in alternativen Projekten weltweit jenseits des globalen Neoliberalismus selbständig und kollektiv die Umwelt und die Gesellschaft zu gestalten.“

Weiterführende Links:
Bilder von der Reclaim The Streets Aktion am 1. Mai 2000 in London
Community Gardening [Wikipedia]
Grüne Welle
The Guerilla Gardening Homepage
Pothole Gardens von Pete Dungey

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K♥tzbröckchen: 03.04. – 09.04.

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K♥tzbröckchen: Geile Links der Woche die bunt sind und sonst untergehen würden. Geordnet nach den Farben des Regenbogens:

Rot – Schinken Omi:

Das neue Fanzine von Linus Volkmann (Komm Küssen, Intro) und Felix Scharlau (Intro). Wirklich sehr sehr geil geworden. Für 5 Euro ordern:
www.facebook.com/schinkenomi

Orange – Wie man mit einem Plattenspieler spooky Soundscapes macht:

Ehm, siehe Titel. Video gibt es hier beim Kraftfuttermischwerk.

Gelb – Will It Blend? iPad:

Grün – Portishead Radio 1 Essential Mix:

Ich liebe Portishead. ♥ Jajajaja! Und hier ein DJ-Mix von 1995.

Blau – Twin Peaks wird 20:

Die Eulen sind nicht was sie scheinen. Still Wrapped In Plastic: ‚Twin Peaks‘ Turns 20

Violett – Jahrgangsgeräusche:

Und in eigener Sache. Not Available mit „Chrome Dreams“ von Neil Young (1977).

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TV-Werbung: 30 Sekunden Hölle

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Wenn Fernsehen ist die Hölle ist, dann ist Werbung der vierte Kreis der Hölle oder doch eher der achte? Auf jeden Fall sitzt im neunten Kreis ein uneheliches Kind von Cherno Jobatey und Sonja Zietlow und moderiert in aller Selbstverliebtheit eine Reality-Casting-Clipshow der schönsten Verbrechen der Menschheit oder vielleicht doch eher die Top 10 der Diktatoren?

Letzteres entspringt meiner Fantasie, aber dass Werbung die Hölle ist beweist der Blog 30 Seconds Of Hell eindrücklich.

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