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Suche guten Audiodateien-Player für Live

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KORG Kaoss Pad Mini 2s

Aufmerksame Leser*innen wissen, dass ich ja auch Musik mache. Nun spiele ich Gitarre und manchmal spiele ich dazu auch vorproduzierte Backing-Tracks ab. Das mache ich meist mit einem sehr günstigen MP3-Player.

Das nervt nicht nur in der Bedienerfreundlichkeit, sondern ist auch ein kleines popeliges Ding. Also dachte ich mir, dass da was Vernünftiges her muss. Ein Laptop ist es nicht, ich hatte mal Versuche mit einem Mini-Notebook und war auch da unzufrieden und das ist mir dann schon wieder zu groß und oversized dafür, dass nur ein paar Audiodateien in Stereo ablaufen.

Zuletzt versuchte ich es mit dem KORG Kaos Pad Mini 2s. Obwohl ich großer KORG-Fan bin überzeugte mich das Teil gar nicht. Komplett aus Plaste und dementsprechend auch schnell kaputt. Noch während der ersten zwei Wochen verabschiedete sich das Display. Allerdings konnte das Teil einiges was ich wollte (und noch viel mehr, was ich auch ziemlich schick fand):

1. Helles Display für dunkle Bühnen
2. One-Shot Player (Optional so einstellen, dass das ewig im Gerät verankert ist und nicht vor jedem Gig/Song neu eingestellt werden muss)
3. Große Taster für den zielsicheren Live-Einsatz auf dunklen Bühnen
4. Ziemlich kompakt, aber auch nicht fitzelig klein

Nun meine Frage: Kennt jemand von Euch ein gutes Gerät das das erfüllt?

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Das erste Portraitfoto, das Unterwasser aufgenommen wurde

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Der rumänische Biologe, Botaniker und Höhlenforscher Emil Racoviță war auf dem ersten Unterwasserportraitfoto 1899. Geschossen hat das Bild Louis Marie-Auguste Boutan, ein französischer Biologe, dessen Wunsch die Dokumentation der Unterwasserwelt war. So gelangen ihm bereits 1893 erste Aufnahmen aus 3,5m bis 11m Tiefe mit selbstentwickeltem Equipment. Die Belichtungszeiten betrugen damals zwischen 10 und 30 Minuten.

Unterwasser-Portraitfoto

Für das Bild verwendete Boutan eine Bogenlampe mit der er die Belichtungszeit auf 5 Sekunden reduzieren konnte. Auf dem Schild steht übrigens „Photographie Sous Marine“, also „Unterwasser-Fotografie“.

(via neatorama)

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Ein Tag des nordkoreanischen Staatsfernsehen zu einer Stunde zusammengeschnitten

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Ein Tag im nordkoreanischen Staatsfernsehen

Nordkorea fasziniert mich. Wahrscheinlich nicht nur mich. In Nordkorea gibt es lediglich einen landesweiten Fernsehsender, KCTV, das Korean Central Television (조선중앙텔레비죤). Betreiber des Senders ist das staatliche Rundfunk- und Fernsehkomitee der Demokratischen Volksrepublik Korea. KCTV ist nicht der erste Fernsehsender des Landes und begann seine Ausstrahlungen am 3. Januar 1973. Zuerst wurde lediglich Werktags gesendet.

Mittlerweile sendet KCTV montags bis samstags von 15:00 Uhr bis 22:30 Uhr, sowie an Sonn- und Feiertagen von 9:00 Uhr bis 22:30 Uhr Ortszeit. An Silvester oder Feiertagen geht das Programm auch mal länger. Vor Beginn der Sendungen wird für 30 Minuten ein Testbild mit Musik über den Äther geschickt. Die Wikipedia über den Programmablauf:

„Im Folgenden der gewöhnliche Programmablauf an Werktagen (Korean Standard Time):

14:30 Testbild mit instrumentaler Musik (Orchester der Nationalen Volksarmee, Wangjaesan Light Music Band und Pochonbo Electronic Ensemble)
15:00 Programmstart (Nationalhymne, Kim-Il-sung-Lied, Kim-Jong-il-Lied und Programmvorschau)
15:10 Film (gezeigt werden meistens nordkoreanische Produktionen) oder Dokumentationen
17:00 Nachrichten
17:10 Schlagzeilen aus den nationalen Zeitungen
17:20 Kinderprogramm
18:00 Dokumentationen (später auch Comedy und Musik, z. B. It’s So Funny)
20:00 Nachrichten
20:20 Wetterbericht
20:30 Film (gezeigt werden meistens nordkoreanische Produktionen), Sport oder Serie
22:00 Dokumentationen
22:30 Spätnachrichten
22:45 Wetterbericht
22:55 Programmvorschau und Verabschiedung
23:00 Einblendung EBU-Farbbalken

Zwischen den Sendungen werden oft Musikvideos gezeigt. Die Dokumentationen sind meistens 50 Minuten lang und zeigen die Errungenschaften von Kim Il-sung, Kim Jong-il und Kim Jong-un.“

Und einen solchen Tag im nordkoreanischen Staatsfernsehen hat mal jemand mitgeschnitten und zu einer Stunde zusammengefasst:

„0:00 – Dance routine of women in uniform and combat boots, intersting in a 1940s-50s dance number movie sort of way

5:00 – Museum of something about westerners and spying equipment? The dangers of using commercial electronics, maybe using them to spy on you?

10:30 – Boy and mother being brainwashed by a (Catholic?) priest and then the priest kills the boy, obviously about how dangerous western religions are

18:30 – ode to the patriotic tractor? Ends in a reference to 1955

20:00 – Ebullient woman talking about making clothes, complete with lots of certificates of some sort commentary and scenes about making fabric and clothes.

29:30 – Rock mining. People drilling rocks, and rock being dumped as fill? I couldn’t tell if this was about the rock being used, or if it was about making a tunnel

35:00 – A bunch of images of people working, marching, doing things with a soundtrack of singing. Getting a little glazed eyed here. The Great Leader is shown directing some activities with great vigor.

37:45 – Something about the early earth and its creation, with comets raining down and life evolving, fossils. Cuts to animatronic dinosaurs in a museum. Ah, it is a museum on natural history.

48:00 – Two very young children playing a duet on the piano, they look to be 5-6.

51:00 – Child (8-10) dancing with a stick, somersaulting, spinning,

54:00 – Two very young children playing a duet on stringed instruments

56:30 – Young girl (8-10?) choir singing a song and playing harmonica, move over K-Pop, you’ve been replaced

58:30 – More very young kids, this time boys and girls, doing an outdoors dance and song routine“

Insgesamt gibt es übrigens drei nordkoreanische Sender, einer soll laut CIA lediglich für Südkoreaner gedacht sein und ein weiterer, Mansudae Television, sendet ausschließlich Sonntags. Der Empfang ausländischer Sender steht unter Strafe.

(via ronny)

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Zum AfD-Bundesparteitag – Kein Kölsch für Nazis

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Kein Kölsch für Nazis

Bereits 2008 gab es wegen der rechten Stadtratsfraktion „Pro Köln“ die Aktion „Kein Kölsch für Nazis“ bei der sich ca. 450 Kneipen, vor allem aus Ehrenfeld und der Südstadt, beteiligten und 100.000 Bierdeckel mit der Botschaft unters Bier legten.

Dank der AfD kommt es dieses Jahr zu einer Neuauflage der Aktion. Dieses Mal sind es 200.000 Bierdeckel, die derzeit wegen des AfD-Bundesparteilag am 22./23. April im Kölner Maritim verteilt werden. Störungsmelder schreibt:

„Und vieles spricht dafür, dass Kein Kölsch für Nazis eine noch größere Verbreitung findet als vor neun Jahren.“

Auf einer eigens hierfür geschaffenen Website sowie der dazugehörigen Facebookseite  haben sich bis heute 130 Unterstützer zusammengetan – mit steigender Tendenz. Am 22. und 23. April wird es im Rahmen der Kampagne auch ein Musik-Festival geben. Ort der Veranstaltungen ist das studentische „Kwartier Latäng“ rund um die Zülpicher Straße, unweit der Uni. Daran werden sich die Clubs Stereo Wonderland, Veedel Club, Luxor, Little Lui und das Blue Shell beteiligen. Bisher bestätigt sind außerdem folgende Bands:

Smile And Burn
Neufundland
Moglii
Albrecht Schrader
Quichotte
anorak
Cut Off Kites
GIRL
RIOT IN THE ATTIC

Kein Kölsch für Nazis Festival

Update: Die AfD fühlt sich angesprochen und bezeichnet ihre Wähler*innen als Nazis

 
Natürlich soll sich die AfD angesprochen fühlen, das ist ja Sinn der Aktion. Sie muss es aber nicht. Schließlich steht dort „Kein Kölsch für Nazis“. Die Fraktion im Landtag Baden-Württemberg weiß aber, dass das ihre Wähler*innen sind. Tja…

Aaaaaaahahahaha! Und plötzlich outen sich die "Ich bin kein Nazi, aber…"-Rattenfänger höchstselbst per Plakat als -…

Posted by Ingo Donot on Sonntag, 26. März 2017

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