Artikel über: Anwalt
Ulkige Unicorn Unterlassungsanordnung.
Dieses Jahr bot der Think Geek Shop am 1. April Einhornfleisch in Dosen an.
Nun bekamen die Betreiber von Think Geek eine Unterlassungsanordnung. Hervorragend recherchiert, 12 Seiten lang und warum? Weil das National Pork Board den Slogan “The Other White Meat” für sich beansprucht. In der Anzeige damals hieß es “The New White Meat”. Und das mögen die Anwälte von National Pork Board gar nicht. Vielleicht haben sie ja auch Angst, dass man Schweinefleisch für Einhornfleisch hält, da wäre die Unterlassungsanordnung nur logisch. Tausende würden kein Schwein mehr anrühren, weil sie an kleine Einhörner denken müssen, die mit einem Bolzenschußgerät hingerichtet werden. *Schnüff*

Wie auch immer der ganze Kram ist hier nachzulesen. Und wieder mal amüsiert mich die Vorstellung das Anwälte sich mit Einhörnern rumschlagen mussten. Oder in diesem Fall, mit einem offensichtlichen Aprilscherz.
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The KIK took my blogpost away
Man postet ein Youtube Video und wird dann dafür mit einem Anwaltsschreiben bedacht. Dabei hat man das Video nichtmal online gestellt. Da stellt sich die Frage nach der Effizienz, wäre es wohlmöglich nicht einfacher nur den anzuschreiben, der das unliebsame Video bei Youtube hochlud?
Ich habe gestern also Post bekommen und einen Artikel gelöscht, da ich keinen Ärger will. Ulkigerweise darf ich nichtmal sagen welcher Artikel das ist, da schon der Titel laut (dem Sekretariat von) Dr. Walter Scheuerl eine Schmähung enthielt. Die Aussagen stammten übrigens allesamt nicht von mir, sondern vom NDR. Begründet wurde dies durch meine eigene Störerhaftung, dabei ist laut Wikipedia umstritten, ob ein bloßer Verweis auf anonym veröffentlichte Daten eine Störerhaftung rechtfertigt.
Natürlich verstehe ich, dass ein Konzern wie KIK “unrichtige Darstellungen” nicht gerne sieht. Andererseits kann dies zu dem wohlbekannten Streisand-Effekt führen.
Vor allem, wenn die Problematik diese ist, dass viele Portale den Bericht kommentarlos löschen müssen (oder meinen zu müssen – darunter scheinbar der NDR selbst). Da wäre mit einer Richtigstellung wahrscheinlich besser geholfen. So wird man wohl nur zur Verbreitung von Artikeln wie diesem oder diesem beitragen.
Derweil finde ich es süß, dass Juristen sich mit einem kotzenden Einhorn beschäftigen mussten und wünsche viel Spaß beim Beseitigen der ca. 150.000 weiteren Netzfunde.
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