Artikel über: DDR

Sick Sad World: Das Titelblatt der jungen Welt

Sick Sad World

Wenn man 43 Jahre Zentralorgan der FDJ war, kann man auch mal nostalgisch werden. Normalerweise rege ich mich hier ja meist eher über Konservative oder Rechte auf. Aber das Cover der heutigen Jungen Welt ist nur mit einem Wort zu umschreiben: Widerlich!

Das Titelblatt der Jungen Welt vom 13.08.2011

Heute vor 50 Jahren wurde der “antifaschistische Schutzwall” erbaut und kostete bis zum 9. November 1989 zwischen 136 und 245 Menschen das Leben. Das Titelblatt stellt keine berechtigten Fragen, auch wenn durchaus ernstzunehmende Kritik geäußert wird, sondern ist vor allem an einem solchen Tag ein Schlag in die Fresse!

Eine Glorifizierung einer menschenverachtenden Diktatur durch Banalitäten wie Cola, FKK und Popliteratur ist einfach nur eklig. Traurige kranke Welt, traurige kranke Junge Welt.

Update 15.08.:
Was für ne unsinnige Diskussion. Vor allem habe ich das Gefühl ein Teil der Kommentatoren können nicht lesen. Meine Fresse… Whatever. Mittlerweile stellen sich auch Teile der Linken quer und ruft zum Boykott der Jungen Welt auf.

Interessant auch was SpOn zum Titel sagt. Hat die Redaktion der “Titanic” die “Junge Welt” übernommen? Eine Anspielung auf die Partei?

Und politplatschquatsch deckt einen Fehler auf: Denn Club Cola wurde erst 1967 eingeführt und hat somit keine 28 Jahre Mauer miterlebt.

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Von: Daniel • Tags:

K♥tzbröckchen: 09.10. – 15.10.

K♥tzbröckchen: Geile Links der Woche die bunt sind und sonst untergehen würden. Geordnet nach den Farben des Regenbogens:

Rot – Friedhöfe in Filmen:

Eine schöne Top 10 Liste von Friedhöfen in Filmen mit netten Backgroundinfos. Mit dabei Poltergeist, Friedhof der Kuscheltiere, Armee der Finsternis und viele mehr. Gibt es hier bei weburbanist.

Orange – Kellerfund-Dias: Kaufhallen der DDR, 1990:

Ronny vom Kraftfuttermischwerk hat in seinem Keller einen Müllsack voll mit Dias gefunden. Den ersten Schwung hat er in der Serie Konsum und Kaufhallen, DDR, 1990 auf Flickr veröffentlicht.

Gelb – Redaktionswechsel bei der SPEX:

Zuerst war ich mehr als skeptisch, aber unter Max Dax wurde die Spex echt wieder lesenswert. Nun ist er ausgestiegen. Näheres hier.

Grün – Piratenweib und die Abmahnungen:

Es ist eine der Stories der Woche. Gudrun Debus aka Gudrun Habersetzer aka Piratenweib soll einen Text unter CC-Lizenz ins Netz gestellt haben und um Verbreitung gebeten haben. Alle die Verbreiter dann den Verweis auf die Urheberin vergaßen, sollen sie Abmahnungen bekommen haben. Zusammengefasst hat die Geschichte u.a. der Spiegelfechter.

Sein Post gefiel mir besonders wegen folgender Passage gut, in der ich mich wiederfand, ach bin ich schrecklich :-/ Okay, mir ist das aber nicht egal mit welchen Aussagen ich das mache!

“[...] und da gibt es die Selbstdarsteller, die immer im Mittelpunkt stehen wollen, und denen es eigentlich egal ist, mit welchen Aussagen sie die Blicke der Anderen auf sich ziehen. Diese Bloggerunterart kennt sich meist sehr gut im ‘SEO-Bereich’ aus, schaut mehrfach am Tag auf diverse Rankings und macht eine Flasche Sekt auf, wenn es mal einen Backlink von einem reichweitenstarken Medium gibt.”

Aber zurück zur eigentlichen Story. Auch Christian Sickendieck von F!XMBRs Post ist lesenswert.

Ich würde ja auch gerne andere Positionen verlinken, doch die Betroffenen selbst schweigen zu den Vorwürfen (oder ich finde dort nichts). (siehe Update!) Vielmehr noch: laut Sickendieck wurden die ursprünglichen Beiträge um die es ging gelöscht.

Update 15:50:
Piratenweib hat nun selbst ein Post zu den Vorwürfen verfasst.

Blau – Wie The Social Network die Wahrnehmung von Facebook verändert:

Das Image von Facebook nach The Social Network

NICHT! Nagut, kaum. Nachzulesen hier.

Violett – No Copy, der Film:

No Copy ist ein Kurzfilm zum Buch “No Copy: Die Welt der digitalen Raubkopie“:

[via Doktorsblog]

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Von: Daniel • Tags:

DJing in der BRD & DDR Ende der 80er

Sommer 1988: Ein Disk-Jockey aus der DDR ist zu Besuch bei westdeutschen Kollegen des BVD (Berufsverband Disk-Jockey e.V.). Man reist nach München zu einem Interview in einem Live-Mittagsmagazin des damaligen Senders Tele5.

Haupberuflich Disk-Jockey und mit Anfang 30 so ne geile Matte, Brille und Schnäuzer. Auch schön, dass auf die Gefahren des Berufs eingegangen wird. Super Crazy … nicht!

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Von: Daniel • Tags: