Dokumentation

st_ry – Jetzt Dokuserie über Datenschutz crowdfunden

Über st_ry habe ich mich bereits mit einem der Macher, Daniel Bröckerhoff, in einem kleinen Interview unterhalten. Nachdem über ein Thema abgestimmt werden konnte und “DATEN: Ich will meine Daten zurück!” gewann geht das Projekt in die nächste Phase. st_ry will Dein Geld. Natürlich bekommst Du auch was dafür. Was genau erfährst Du hier.

Von: Daniel • Tags:

A Band Called Death

Die Band Death

Es gibt diese Bands die geil sind und zu wenige mitbekommen. Mutter zählen dazu, The Sound und eben auch Death. Nur, dass diese zwar in den 70ern gegründet wurden, bis vor kurzem aber lediglich eine 7inch veröffentlicht hatten. Es gab eigentlich kaum eine Möglichkeit diese Band zu hören. Über die Geschichte ihres nie (bzw. Jahrzehnte später) erschienenen Debütalbums habe ich in meiner Kolumne Not Available bei Jahrgangsgeräusche schon geschrieben.

Das Album kam nie raus, lediglich eine streng limitierte 7inch im Jahre 1976 und die Band war schnell vergessen. 2008 jedoch hörte Julian Hackney, Sohn eines der Bandmitglieder, Death auf einer Party in San Francisco, wo die Massen total steil auf die selbstveröffentlichte Single gingen:

“Er rief seinen Vater an, der nicht glauben konnte was er hörte. Nach einer Recherche via Google war klar, da waren nun Unmengen von Leuten, die Death als den heiligen Gral des Punks ansahen. Also kramten Bobby und Dennis – David verstarb 2000 an Lungenkrebs – die alten Bänder raus und mussten auch nicht lange warten. Robert Cole Manis, ein Plattensammler, stolperte über Berichte im Internet über die unglaubliche Geschichte und zögerte nicht. Manis stellte den Kontakt zu Drag City her, die dann die bisher unveröffentlichten Aufnahmen zu dem Debütalbum als ‘…For The Whole World To See’ [...] veröffentlichten.”

Die Geschichte der Band wurde nun in einer Dokumentation aufgearbeitet. Der Film “A Band Called Death”, der im Mai erscheint, ist für mich schon jetzt ein absolutes Must-See.

A Band Called Death Trailer from Monoduo Films on Vimeo.

Nach dem Klick noch ein Interview mit Death. (weiterlesen …)

Von: Daniel • Tags:

Sixto Rodriguez – Der Star der nicht wusste, dass er ein Star war

Sixto Rodriguez

Ich glaube es war der Gurkenkaiser der mir Sixto Rodriguez nahe legte. Rodriguez kennst du bisher, wie auch ich damals, wahrscheinlich nicht. Dabei ist er wirklich ein famoser Songwriter, der in den 70er Jahren zwei Alben veröffentlichte. Beide floppten und er zog sich aus dem Musikbiz zurück. In Südafrika allerdings wurde er ein Superstar. Sein Name wird dort in einem Zug mit den Beatles und den Stones genannt. Er war eine Ikone. Doch er bekam bis Ende der 90er davon gar nichts mit. Tantienem seiner mehrfachen Gold-Veröffentlichungen verschwanden und er lebte bescheiden und zurückgezogen in seiner Heimat Detroit.
Wiederum fast ein Jahrzehnt später wurde der Regisseur Malik Bendjelloul auf seine Geschichte aufmerksam und drehte einen Dokumentarfilm namens “Searching For Sugar Man”. Ohne Geld, zum Großen Teil mit einem iPhone und einer Super-8-App. Als das Geld ausging kam der Film über Umwege zum Sundance Festival und wurde dort ein Hit. Nun ist er sogar für einen Oscar nominiert und Rodriguez ist wieder gefragt. Hier gibt es einen hübschen kleinen Beitrag über Film und Story. Deswegen liebe ich Popkultur, weil sie aus Mythen bestehen. Aus Märchen und Geschichten und es ist verdammt egal wie wahr sie sind.

Hier findest Du ein Interview mit dem Regisseur. Nach dem Klick noch ein wenig Musik von Rodriguez. Ich hoffe das Geld kommt zu ihm, auch wenn es ihm wirklich nicht wichtig scheint. (weiterlesen …)

Von: Daniel • Tags:

Jetzt online gucken: East Bloc Love

Szene aus der Dokumentation East Bloc Love

East Bloc Love ist eine Dokumentation des Australiers Logan Mucha, der die Durchführung des ersten CSD in Minsk begleitet. In erster Linie begleitet Logan Mucha den jungen Aktivisten Sergey Yenin, queer.de haben weitere Backgroundinfos zu ihm für Dich. Die ganze Doku gibt es derzeit hier zu sehen. Hier der Trailer:

East Bloc Love – Trailer from Logan Mucha on Vimeo.

Weißrussland eifert Russland in Sachen Homophobie nach und wurde von der International Lesbian and Gay Association in ihrem jährlichen Bericht über die Menschenrechtslage von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transpersonen in Europa 2011 zu den zehn homophobsten Ländern gezählt.

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Die Falschaussagen und Manipulationen in Ancient Aliens

The Answer Is Aliens

Ich bin ein großer Fan von Quatschdokus. Geisterjäger, UFOs, all so ein Kram. Das ist für mich elitäres Entertainment. Leute die sich unglaublich schlau vorkommen und gegenseitig zitieren um ihrem Hirnbrei ein wenig Ausdruck zu verleihen. Dabei muss ich sagen, dass ich durchaus an Aliens glaube. Es wäre utopisch anzunehmen wir wären alleine im Universum. Aber dass die Außerirdischen auf die Erde kamen um uns beim Bau von Kultstätten zu helfen? Bullshit.

Dabei ist Ancient Aliens so ziemlich meine Lieblingssendung. Alleine die drin auftretenden “Wissenschaftler”. Die sehen halt genau so aus, wie man die sich vorstellt. Mein absoluter Favorit ist Däniken Zögling Giorgio A. Tsoukalos. Der immer so Sachen sagt wie: “I went for a pee this morning. It was a real strong ray. So I ask: Is this the possible work of ALIENS?!” – Auch schön immer wieder das Bashing der Schulwissenschaft. Whatever.

Jemand hat sich die Mühe gemacht all den Quark in Ancient Aliens zu widerlegen. Aber auch dies hier solltest Du mit Vorsicht genießen. Anfangs erwähnt der Sprecher, dass er durchaus glaubt. Dass vor tausenden von Jahren etwas unerklärliches passierte. Wenn er dann davon spricht, dass Noah und die Nephilim echt seien. Obwohl er sonst sehr plausibel und rational vorgeht bekommt das Ganze dann einen faden Beigeschmack. Es waren alles keine Aliens sondern ehhh Kinder von Engeln und Menschen?! Yeah, right… Trotz allem ein wirklich aufschlussreiches Video weil es die Macher von Ancient Aliens an vielen Stellen unglaublich vorführt und enttarnt.

Von: Daniel • Tags:

Joy Division von Grant Gee bei arte+7

Hab da jetzt schon drauf gewartet. Ich selbst besitze ja kein Fernsehen und arte+7 ist daher mein Freund. Hier also die Joy Division Doku von Grant Gee, die gestern lief.

“Der Filmemacher Grant Gee setzt der Punkband mit seinem Film ‘Joy Division’ ein dokumentarisches Denkmal. Sein Film ist nicht nur eine beeindruckende Band-Dokumentation, sondern beschreibt auch die Atmosphäre im Manchester der 70er Jahre.”

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Von: Daniel • Tags:

The Yes Men Are Revolting – Neue Dokumentation der Yes Men

The Yes Men Are Revolting

Ich mag ja die Yes Men. Nun können viele sagen, dass die mehr Publicity Stunts machen und Vorführen als tatsächlich etwas zu bewirken, aber da zitiere ich einfach mal Hans Rauscher:

“Kritik und Widerstand sind niemals sinnlos, auch wenn sie unmittelbar nichts bewirken. Denn sie halten Maßstäbe aufrecht; sie wirken durch ihre pure Existenz als Korrektiv des öffentlichen Bewusstseins.”

Nun arbeiten die Yes Men an ihrer neuen Dokumentation The Yes Men Are Revolting und sammeln dafür die Kohle bei Kickstarter ein:

“This film goes deep into the Yes Men’s personal lives to ask a pressing question: how can “normal” people affect real change in a world devastated by corporate forces that have bought out democracy? While orchestrating a number of their demented signature actions, the Yes Men become swept up in the revolutionary fervor sweeping the world, from Tahrir to Wall Street, with results that serve as a wake-up call to the audience to join a global movement for real change.”

(via laughing squid)

Von: Daniel • Tags:

Die Utopie leben! Vivir la utopía! Der Anarchismus in Spanien.

Anarchie

Anarchismus ist imho eines der größten semantischen Missverständnisse die es gibt. Wenn die meisten (gerne auch die Medien) von Anarchismus sprechen meinen sie (eine Herrschaft des) Chaos und liegen damit grundsätzlich falsch. Denn das was sie meinen heißt Anomie. Anarchismus selbst ist eine Philosophie und eine Idee. Die Idee der Herrschaftslosigkeit. Dass Anarchie = Chaos bedeuten würde ist ein Bild das über Jahre konstruiert wurde. Und hat in meinen Augen genau so unsinnig wie die Behauptung dass ohne (gelebte) Religion keine Ethik und Werte bestehen würden. Hat aber geklappt, frag mal rum was die Leute denken, was Anarchie bedeute.

Übrigens würde man eine Gesellschaft ohne Ethik und Werte vermutlich auch als Anomie beschreiben.

“Die Utopie leben” berichtet von anarchistischen Bewegungen während des Spanischen Bürgerkriegs und zeichnet (durchaus gezielt) ein ganz anderes Bild.

“Die Utopie leben! Der Anarchismus in Spanien (im Original Vivir la utopía), ist eine im Jahr 1997 unter der Regie von Juan Gamero für den Sender TVE produzierte Dokumentation. Das Werk beschäftigt sich mit den anarchistischen und anarcho-syndikalistischen Bewegungen während des Spanischen Bürgerkrieges 1936-1939. Dabei geht sie insbesondere auf den Bereich des Alltagsleben und die Kollektive Selbstverwaltung ein und versucht die radikalen Veränderungen aufzuzeigen, die sich in diesen Jahren ergaben.

Der Film besteht in erster Linie aus Interviews mit dreißig Anarchisten, die von ihren Erfahrungen in dieser Zeit berichten, wobei die einzelnen Interviews durch kurze Filmsequenzen, in der Regel Material aus der Zeit des Bürgerkrieges, voneinander getrennt werden.

Die Dokumentation nimmt hierbei eine weitestgehend pro-anarchistische Haltung ein und weist auf die ihrer Meinung nach konstruktive Rolle der Anarchisten bei der Organisation des Widerstandes gegen Franco und des Lebens nach dem Putsch allgemein hin.”

Quelle: Wikipedia

(via doktorsblog)

Von: Daniel • Tags:

Unbedingt ansehen: Last Days Here – Dokumentation über Pentagram

Wirklich großartige Dokumentation über Bobby Liebling, dem Sänger von Pentagram. Wenn Du die Anvil-Dokumentation mochtest wirst Du diese hier lieben-
Wenn Du bei Anvil und Pentagram nur Bahnhof verstehst, dann solltest Du Dir das hier dennoch angucken. Sehr bewegend, sehr erschreckend und sehr rührend.

Bobby Liebling von Pentagram

Liebling ist Junkie und lebt im Keller seiner Eltern. In den 70ern waren er und seine Band Pentagram vor dem großen Sprung. Geschafft haben sie es nie. Man könnte sagen, die Dokumentation zeigt sein Comeback. Aber das wäre wohl zu vereinfacht. Sie ist wirklich mehrschichtig und beleuchtet das Leben eines gescheiterten Musikers, eines Sohnes, eines Junkies und auch das von einem Fan. Und das Ende hätte Hollywood nicht besser schreiben können. Unglaublich!

Last Days Here – Story of Robert Liebling from Samar Jit on Vimeo.

(via we like that)

Von: Daniel • Tags:

Jugendliche und ihr Coming Out

Von YouTube:

“Etwa jeder fünfte bis zehnte Jugendliche ist lesbisch oder schwul. Das Coming-Out erfahren viele Jugendliche als langes Versteckspiel. Die jüngste verfügbare Studie attestiert den Zwölf- bis 25-Jährigen homosexuellen Jugendlichen ein vier- bis siebenfach erhöhtes Suizidrisiko im Vergleich zu ihren heterosexuellen Altersgenossen. Die Lehrergewerkschaft GEW sagt, dass “schwul” oder “Schwuchtel” heute die häufigsten Schimpfwörter auf dem Schulhof sind. Der Film von Sabrina Dittus begleitet Sinan, Franky und Marcus auf ihrem schweren Weg zum Coming-out.”

Von: Daniel • Tags: