Artikel über: Düsseldorf
Die Revolution beginnt in uns selbst – Ein Bericht eines Besetzers im #campduesseldorf
Hanno ist ein alter Bekannter aus Düsseldorf. Als ich erfuhr, dass er tatsächlich Tag und Nacht in Düsseldorf campiert bat ich ihn darum mir aufzuschreiben, wie seine Tage so aussehen und warum er das macht. Dies ist seine Antwort:
(weiterlesen...)Hallo kotzendes Einhorn, hallo kotzende Welt,
ihr fragt Euch sicher warum sich Vollblutirre, diesen Terminus nutze ich bewusst (“Wer nicht verrückt ist, der ist einfach nur schlecht informiert.”), im nahenden Winter in Kaltland aus ihren warmen Wohnungen in die Kälte verpflanzen, auf Stein und Asphalt ein Camp aufschlagen und dort für eine ominöse 99%-, eine Occupy-, eine “echte Demokratie jetzt”- Bewegung den Arsch abfrieren und für was eigentlich protestieren…? Auf diese Frage gehe ich später noch mal ein, was kam aber davor?
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Occupy Together – Massig Updates
Normalerweise haue ich die Updates nicht als eigenen Post raus, da es aber doch so viele wurden und vor allem Peter, ein Freund aus Düsseldorf, mir einen kleinen Bericht schrieb, eben doch.
Dazu auch obiges Bild. Sozusagen als exklusiver Aufmacher hier. Was es damit auf sich hat lest Ihr beim Bericht über Düsseldorf.
Außerdem habe ich viele Links ergänzt und schäme mich, dass mein eigener Bericht so kritisch war. Denn die meisten meckern. Nicht zu unrecht, aber in der Gesamtheit geht mir das Positive der Bewegung zu sehr verloren. Daher verweise ich hier wieder auf meinen kleinen Post, wo ich erkläre warum ich mit dabei bin und auch gerne auf diesen Artikel beim Rolling Stone in dem der US-Autor Matt Taibbi eine recht schöne Agenda vorstellt. Ich plane da derzeit etwas ähnliches, mehr dazu zu angebrachter Zeit.
Weitere (umfangreichere) Updates gibt es zu Köln und Frankfurt.
Und folgendes Video mag ich ebenfalls gerne an dieser Stelle bringen, da es nicht zu einer bestimmten Stadt gehört:
(weiterlesen...)“Revolutionäre Gedanken machen noch keine Revolution. Doch was ist, wenn all diese Leute für ihre Gedanken auf die Straße gehen?”
30 Jahre Kiefernstraße in Düsseldorf

Foto von Marek Gehrmann, verwendet unter CC-Lizenz 2.5.
Ursprünglich komme ich aus Kaarst. Das ist bei Düsseldorf und daher war ich eben auch oft da. Und ich war Pseudo-Kiddie-Punk. Ein halbes Jahr oder so? Auf jeden Fall lang genug um im legendären AK47 auf der Kiefernstraße mir Bands anzugucken. Und ein wenig später auch mit meiner ersten Band da zu spielen.
Die Kiefern war eine Hausbesetzerstraße und liegt in Flingern-Süd. Mitte der 70er Jahre gingen die Häuser dort in städtischen Besitz über und sollten einem Gewerbegebiet weichen. Und das obwohl bezahlbarer Wohnraum knapp war. Daraufhin rief die Düsseldorfer Initiative “Aktion Wohnungsnot” (AWN) dazu auf die Häuser zu nutzen. Am 23. September 1981 besetzten die ersten Wohnungssuchenden 60 Wohnungen.
Mittlerweile ist alles anders. Die Bewohner haben Mietverträge, die erst 2008 verlängert wurden. Immer noch leben einige der früheren Hausbesetzer dort. Werden Wohnungen frei, entscheidet man gemeinsam über neue Mitbewohner, sie sollen nicht wegen der Miete hinziehen, sondern weil sie dorthin passen. Wohnungen kosten 100 bis 200 Euro.
Eine besondere Art des Zusammenlebens. Zwar ohne besetzte Häuser aber immernoch mit ordentlich Punk. Auch einen Bauwagenplatz gibt es seit mehr als 15 Jahren dort. Der Grundgedanke hat überlebt und zeigt was aus Hausbesetzungen entstehen könnte. Die Kiefern ist eine Instutition, fällt durch ihre bunten Fassaden auf und bietet Kultur, Kinderbetreuung und eine eigene Art der Nachbarschaft. So auch dieses Wochenende. Wer in Düsseldorf ist, sollte hingehen. Heute ab 12 Uhr beginnt das Programm.
Und die Kiefern wird immer mehr zur Enklave, die sie immer schon war. Büro und Kommerz ziehen in die direkte Umgebung. Nicht unweit ist das neue Amts- und Landgericht und ein Gewerbezentrum grenzt an die Straße.
Erst letztens fragte die Taz, wie sich der Häuserkampf in den letzten Jahren entwickelte. Er ist leiser geworden, aber die Kiefern kann man bestimmt als Beispiel nehmen was alles möglich ist. Das sollten Städte anerkennen und daraus lernen!
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Oiro – Wenn Leila Wasser holt
Vander ist eigentlich der Sänger der Kiesgroup, deren Alben auf meinem kleinen Label erscheinen. Seit einiger Zeit ist er Bassist bei Düsseldorfs bester Punkband Oiro. Die sympathischen Mofapunks spielen ein wenig Beatles und damit sind jetzt nicht Cover Versionen gemeint. Vielmehr darf jedes Bandmitglied eine eigene Single machen. Teil 3 ist nun draußen und heißt: “Wenn Leila Wasser holt”
Das folgende Video hat dann wiederum nicht so viel mit der eigentlichen Aufnahme zu tun und Vander wollte auch nicht, dass ich es poste. Aber eben deshalb :-P
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Morgen: Jahrgangsgeräusche im Onomato Künstlerverein
Einige Leser wissen, dass ich auch noch bei Jahrgangsgeräusche schreibe. Für morgen wurden wir vom Onomato Künstlerverein zur Reihe “Tonspur” eingeladen um unser Blog vorzustellen. Wäre schön, wenn Ihr kommen würdet.
Hier alle Fakten:
Donnerstag, 09.09.2010 ab 20 Uhr
onomato e.V.
Birkenstr. 97
40233 Düsseldorf
Das Beste am Tag: Das eigene Bett
29. August
Ich war das Wochenende über in Düsseldorf und das Beste gestern war sich in mein lavendeliges Bett in Köln einzukuscheln.
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Das Beste am Tag: Musik / Krakow loves Adana
Weiter geht’s mit meiner emo-eso Kolumne in der ich mir das Beste rauspicke was gestern passierte. Genau genommen also bloß ein Tagebuch ohne Jammerei. Was ziemlich revolutionär ist. Zumindest wenn man mich kennt.
28. August
Gestern ging es nach der Arbeit nach Düsseldorf in die Wild Wood Studios von Max. Früher war ich da nahezu jeden Tag und ich habe alle meine Platten mit ihm dort aufgenommen (“Songs Of Love And Fear” ausgenommen). Daher war es wirklich schön dort rumzuhängen, zu trinken und Musik zu hören. Neue Songs und Entwürfe von Kiesgroup, Das Gelobte Land oder Graph (deren neuer Track der Wahnsinn war). Noch besser war aber, dass ich ihm gestern meine musikalische Neuentdeckung Krakow Loves Adana vorspielte und sah dass die am 6. September in Köln zu sehen sind. Yeah! Und heute schau ich mir die Kiesgroup auf dem Hafenfest an. Doppelyeah!
Hier Krakow Loves Adana und hört Euch mal bitte den Text an. “And I’ll grab your neck and touch your skin, Bite your Lips and pull your Teeth.” Wie geil sexy ist das denn bitte?
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Der Ratinger Hof als Buch

Ralf Zeigermann gibt ein schickes Buch über den Ratinger Hof heraus.
Das ist der legendäre Düsseldorfer Club wo der Punk in Deutschland begann. Das Buch kommt in Blechhülle mit Bierdeckeleintrittskarte und Beiträgen von Peter Hein, Franz Bielmeier und co.
Hier gibt es ne schnieke Webseite wo ihr reinschnuppern und bestellen könnt.
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