Artikel über: Film

Flimmerbilder: Trash Karate Kid

Trash Karate KidEndlich mal wieder neues bei den Flimmerbildern – meiner kleinen Online Streaming Rubrik. Dieses Mal ein wirklich skurriles Schmankerl für Leute die noch nicht die richtigen Drogen fanden, die dazu führen, dass Karate Kid aussieht wie ein Heimvideo.
Die Suche hat ein Ende und es geht ganz ohne Drogen. Eine ganze halbe Stunde länger als das Original ist der Film, der mit billigen Kameras bei den Proben zu Karate Kid 1983 aufgenommen wurde. Ein kruder Trip in ein Paralleluniversum und schmerzhaft interessantes Kinoerlebnis.

Lasst Euch nicht von der Qualität abschrecken, die wird mit der Zeit ein wenig besser.

(via i heart chaos)

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Von: Daniel • Tags:

VICE trifft Miranda July

Ich freue mich ja schon sehr auf den neuen Film von Miranda July. The Future startet zwar erst im November hierzulande, aber schon jetzt traf VICE die Künstlerin zum Interview:

[via vcn]

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Von: Daniel • Tags:

Manche Sachen gibt es nur in Filmen!

Du musst mal darauf achten. Immer, wenn in einem Film ein Schauspieler oder eine Schauspielerin durch ein Mikro spricht, z. B. in der Aula oder bei einem Firmenfest, einem Rockkonzert oder im Supermarkt, gibt es zuerst ein kurzes Feedback, danach haut der Schauspieler mit der Hand auf das Mikro. Erst jetzt hat er/sie die gesamte Aufmerksamkeit. Schrecklich. Jedes Mal rege ich mich auf. Das passiert in der Wirklichkeit selten bis nie. Woran soll das liegen? An der schlechten Anlage? An der Unerfahrenheit des Sprechenden? Ich kann das nicht verstehen. Dass ein Regisseur für diese unnützen Sekunden Geld ausgibt und Filmmaterial verpulvert. Unfassbar.

Genauso schlimm sind diese Frühstücksszenen in Filmen, in denen den Schauspielern die Froot-Loops oder Ähnliches auf den Boden knallen. Die ganze Küche ist dann eingesaut, kleine Kinder krabbeln umher und sammeln die bunten Kringel wieder ein. Papa tröstet Mama und fasst ihr in den Morgenmantel. Tolle Familienwelt. Mir ist ja schon mal ein Brötchen vom Teller gerutscht oder ein Messer, aber die ganze Tüte Kellogs?

Aber am allerschlimmsten finde ich diese Badewannenszenen, in denen hunderte Kerzen, Schwimmkerzen und Rosenblätter das Bad schmücken. Massig Schaum umhüllt den Badenden. Eiskalter Schampus perlt und klassische Musik untermalt das Geplätscher. Als wäre immer Sonntag. Was für ein Aufwand, um sich zu waschen. Sogar Alleinstehende baden nur so. Da freut man sich doch, wenn durch den Abfluss ein schleimiges Viech zuschlägt.

Ich bleibe da lieber beim asiatischen Film, wo Männer über Bäume laufen oder Monster noch aus Gummi sind. Das kann ich mir wenigstens vorstellen.

Dies ist ein Gastbeitrag von Zloty Vazquez von Jahrgangsgeräusche.

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Von: Zloty • Tags:

Piktogramm – Filmposter

Leute, die auf Konzerten Poster kaufen und die dann in die Küche hängen sind merkwürdig. Auch Filmposter sind nicht immer cool und lassen eine Wohnung schon mal sehr “jugendlich” erscheinen. Ich hatte mal ein “Down By Law-Jim Jarmusch”-Poster in meiner Küche. Ach, das ist lange her. Da habe ich noch in einer WG gewohnt und war 15 Kilo leichter. Wo das Poster hin ist, weiß ich gar nicht. Heute schmückt ein Gursky meine Wohnung und ich trinke nur noch Rotwein, da Bier so dick macht. Diese Piktogramm-Filmposter wären aber doch auch ein Hingucker. Vielleicht muss heute noch der Gursky in den Keller. Zu E.T. und den Grönemeyer-Tourplakaten.

Mehr Poster gibt es hier.

Dies ist ein Gastbeitrag von Zloty Vazquez von Jahrgangsgeräusche.

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Von: Zloty • Tags:

Erster Trailer zum neuen Peanuts-Film “Happiness is a warm blanket”

Ich hab ja schon darüber berichtet, dass es einen neuen Peanutsfilm und sogar ein neues Comic mit dem schönen Titel “Happiness is a warm blanket, Charlie Brown” geben wird, hier also der Trailer:

[via i heart chaos]

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Von: Daniel • Tags:

Neues Peanuts Comic

Warm Blanket Charlie Brown

Es ist eine zwiespältige Freude, die mich bei diesen News überkommt. Charles M. Schulz, der Schöpfer der Peanuts, wollte nicht, dass seine Serie fotgesetzt wird. Was sich vor allem auf seine Zeitungsstrips bezog.

Insofern darf man sich schon auf “Happiness is a warm blanket”, den neuen Penauts Film, der im März in den USA auf Video erscheint, freuen. Vor allem weil der Titel wirklich großartigst ist!

Es ist auch nicht der erste Film der nach dem Tode Schulz erscheint, wenn auch der erste nach einer Pause von 8 Jahren. Die überraschende Nachricht ist, dass zu dem Film ein Comicband mit neuem Material erscheinen wird (Auszüge gibt es hier).

Federführend ist dabei Craig Schulz, Sohn von Charles. Ob dies im Sinne seines Vaters ist wage ich dennoch zu bezweifeln. Unzählige Fans wird die Nachricht dennoch freuen.

[via grizzlyfear]

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Von: Daniel • Tags:

Kenneth Anger dreht Kurzfilm für Missoni

Erst letztens stand ich noch mit leuchtenden Augen vor einem Antiquariat und betrachtete die gebundenen Ausgaben von “Hollywood Babylon” und fragte mich, was denn Kenneth Anger derzeit so macht. Okay, als über 80jähriger wohl nicht so viel. Doch Irrtum. Für die italienischen Modemacher Missoni drehte er gerade erst einen Kurzfilm.

Nach Lynch ist Anger somit der zweite Kultregisseur, der dieses Jahr für einen Modekonzern einen Kurzfilm drehte. Ob das die Zukunft der unabhängigen Filmemacher sein wird? Gedient wird dabei wohl beiden Seiten. Die Regisseure werden vermutlich gut entlohnt und haben scheinbar künstlerisch weitestgehend freie Hand. Die Modefirmen hingegen können sich einer viralen Berichterstattung sicher sein.

[via Dangerous Minds]

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Von: Daniel • Tags:

Blade Runner

Me like… auch wenn das Einhorn alles verrät.

Blade Runner Unicorn 1

Blade Runner Unicorn 2

“Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkeln, nahe dem Tannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen.”

Läuft auch gerade als Final Cut im Fernsehen. Und wer wissen will, wie Gaff das Origami-Einhorn faltet erfährt das hier.

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Von: Daniel • Tags:

The Social Network – Fincher verfilmt Facebook

Ich hab das erst für nen Witz gehalten, dass David Fincher einen Film über Facebook macht. Aber “The Social Network” startet schon bald. Der Film basiert auf dem Buch “The Accidental Billionaires” von Ben Mezrich und der Untertitel des Buches klingt dann auch mehr nach Material für Fincher: Eine Geschichte über Sex, Geld, Genialität und Betrug.
Produziert wird der Film übrigens von Kevin Spacey und der sagt: “The Social Network is probably going to be a lot funnier than people might expect it to be.”

Bereits am 14. Oktober wird der Film in Deutschland starten und zack gibt es hier auch schonmal das brandneue Poster:

the social network poster

Update:
Trent Reznor wird den Soundtrack machen

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Von: Daniel • Tags:

Amityville Horror – Kauf DAS Spukhaus

Amityville Haus zu kaufen

Also die Filme waren ja allesamt nicht so das Wahre. Aber ich sah mal eine Dokumentation über die Geschichte hinter den Filmen und das war dann um einiges fesselnder und schokierender. Erstmal stehe ich sowieso auf Spukkram und Übernatürliches, zweitens wusste ich gar nicht, dass der Amityville Horror auf einer wahren Begebenheit basiert.

Am 14. November 1974 schlafen alle Bewohner des Hauses in der Ocean Avenue 112 in Amitville. Nur Ronnie, der älteste Sohn der Familie DeFeo, ist noch wach. Im Verlauf der Nacht wird er seine Eltern, seine zwei Brüder und seine zwei Schwestern erschießen. Seltsamerweise wird niemand der Familie durch die zuvor abgegebenen Schüsse alamiert. Er kann seine ganze Familie im Schlaf hinrichten. Am nächsten Tag geht er normal zur Arbeit und inszeniert ein Schauspiel. Sorgen mache er sich um seine Familie, könne sie nicht erreichen. Gegen 18 Uhr stürmt er verwirrt in eine Bar und berichtet, dass er die Leichen seiner Eltern gefunden hätte. Schnell wird Ronnie DeFeo zum Verdächtigen. Nach diversen Anschuldigungen und Verstrickungen gesteht DeFeo den Mord an seiner Familie und berichtet, er habe in dieser Nacht seine Familie darüber flüstern hören, wie sie plane ihn zu ermorden.

Doch dies ist erst der Beginn der Geschichte. Im Dezember 1975 bezieht die Familie Lutz das leerstehende Haus. Die Vorgeschichte kann sie nicht schrecken, der Kaufpreis ist zu verlockend. Schon bald beginnen die Lutzs sich unwohl zu fühlen. Vater George Lutz friert immerzu und die jüngste Tochter berichtet von einem Engel, der mit ihr spräche. Auch hören sie immer wieder unerklärliche Geräusche, Musik und Türenknallen.

George Lutz ist zudem ungemein vom Bootshaus fasziniert und sucht es fast jede Nacht auf. Und stets wacht er jede Nacht zwischen 03:00 und 03:15 Uhr auf, genau die Zeit in der Ronnie DeFeo seine Familie tötete. Als die abergläubischen Lutzs ihr Haus daraufhin segnen lassen beginnt der Ärger erst recht. Telefongespräche werden unterbrochen und der befreundete Pater Pecararo, der die Segnung durchgeführt hat, leidet unter nicht verheilenden Brandblasen. In der letzten Nacht im Haus wird George Lutz wieder durch Musik geweckt. Als er seine neben ihm liegende Frau ansieht, schreckt er zurück. Er sieht in das Gesicht einer alten Dame. Seine Frau wacht auf und schaut in den Spiegel und sieht auch dieses Gesicht. Daraufhin beginnt sie über dem Bett zu schweben. Später werden die Kinder berichten, dass sich auch ihre Betten bewegten. Die Lutzs verlassen das Haus für immer, gerademal 28 Tage nachdem sie eingezogen sind. Ihre Geschichte geht durch die Medien und wird 1979 zum Hollywood Film.

Nun steht das Amityville Haus zum Verkauf. Seit 1977 wurden keine paranormalen Aktivitäten mehr beobachtet und um neugierige Besucher zu verwirren wurde die Hausnummer von 112 zu 108 geändert. Für 1.15 Millionen Dollar kann Dir also ein “echtes” Spukhaus mit 5 Schlafzimmern gehören. Und das auch noch im holländischen Kolonialstil.

[via cinematical.com]

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Von: Daniel • Tags: