Filme - Seite 2
Movie: The Movie – Trailer zum besten Film aller Zeiten
Jimmy Kimmel hat mit massig Stars den Trailer zum besten Film aller Zeiten, Movie: The Movie, gemacht. Großartig! Und besonders schön, dass er die Pseudofehde mit Matt Damon mit einbaut.
Dokumentation zu A Texas Chainsaw Massacre (nsfw)
Ganz nette Doku zum Kulthorrorschocker A Texas Chainsaw Massacre von Tobe Hooper. Zu Wort kommen u.a. Tom Savini, Gunnar Hansen und Edwin Neal. Interessant ist auch der Part mit Daniel Pearl, der auch an dem Remake mitwirkte. Insgesamt aber eher was für Fans. Ich bin einer…
8-Bit Gary Oldman
Oh Boy, so viele großartige Rollen. Ganz oben links als Sid Vicious, hab ich ganz vergessen. Wie auch sein Auftritt als Lee Harvey Oswald in Oliver Stones JFK. Wenn einer den Titel “The Man with 1000 Faces” Lon Chaney streitig machen könnte, dann doch Oldman!

In der Grafik von Andy Rush zu sehen:
Sid Vicious, Rosencrantz, Lee Harvey Oswald, Dracula, Drexl Spivey, Ludwig van Beethoven, Jean-Baptiste Emanuel Zorg, Dr. Zachary Smith, Mason Verger, Sirius Black, Jim Gordon und George Smiley.
Absolutely Anything & A Liar’s Autobiography – Zwei neue Monty Python Filme (irgendwie)
Wahhh, was für ne News. Die Pythons tun sich wieder zusammen. Also nicht wirklich, aber irgendwie. Für den neuen Film von Terry Jones, “Absolutely Anything”, sind Terry Gilliam, John Cleese und Michael Palin bereits als Voiceactor gewonnen. Mit Eric Idle ist man noch in Gesprächen.
Der Film wird als Science Fiction Farce mit CGI und Live-Action Elementen beschrieben. Aliens, gesprochen von den Pythons, kommen auf die Erde und geben einem Menschen die Macht “absolutely ansthing” zu machen. Mit von der Partie ist auch Robin Williams, der einen Hund namens Dennis sprechen wird.
Terry Jones zu dem Projekt:
“It’s not a Monty Python picture, but it certainly has that sensibility.”
Es ist die erste Spielfilmarbeit von Jones als Regisseur seit “Sturm in den Weiden” aus dem Jahre 1996 an dem ebenfalls Cleese, Palin und Idle beteiligt waren. Ich bin gespannt. Könnten die Produzenten auch noch Idle gewinnen wäre dies die erste Zusammenarbeit aller noch lebenden Mitglieder (Graham Chapman verstarb 1989) seit 1999 wo sich alle Pythons zusammentaten um Sketche zum 30jährigen Jubiläum für BBC2 einzuspielen.
Ein weiteres, noch interessanteres Filmprojekt, ist ebenfalss in der Mache. “A Liar’s Autobiography” basiert auf der überzeichneten Biographie vopn Graham Chapman. Der Clou: Man greift bei dem Animationsfilm auf eine Lesung des Buches von Chapman selbst zurück. Bis auf Idle sind alle Python Mitglieder vertreten, wobei auch hier die Produzenten ihn von einer Zusammenarbeit überzeugen.Mehr zu dem Film erfährst Du hier.
Gerade die Beteiligung von Idle ist ein Spannendes Thema. Schließlich zeigten sich sowohl Michael Palin als auch Terry Jones wenig begeistert von “seinem” Musical “Monty Python’s Spamalot”.
(via kottke)
Manos: The Hands of Fate digital remastered
Manos: The Hands of Fate gilt als der Schlechteste Film aller Zeiten. In der imdb zieht er gleich mit “Daniel, der Zauberer” und “Superbabies: Baby Geniuses 2″ und belegt somit den Drittletzten Platz von allen Filmen im Ranking (bei Punktegleichstand mit beiden genannten).
Durch die Verballhornung in Mystery Science Theater 3000 1993 wurde der Film zum absoluten Kult. Quentin Tarantino sagt zum Beispiel, dass Manos seine absolute Lieblingskomödie ever ist. Dabei sollte das ganze eigentlich ein Horrorfilm sein.
Letztes Jahr fand sich ein Worprint des Films auf 16mm und nun steht eine digitale Nachbearbeitung vor. Schon jetzt lässt sich sagen, dass die Qualität alleine ohne Nachbearbeitung um einiges besser ist. Hier ein Ausschnit, der gleichzeitig die absurde Qualität des Machwerks unter Beweis stellt.
Manos: The Hands of Fate (Clip #1) from Manos in HD on Vimeo.
Das ganze Projekt wird durch Kickstarter finanziert, die angepeilte Summe wurde schon längst erreicht.
Und da der Film Public Domain ist, kannst Du versuchen ihn schon jetzt zu gucken. Ich warne Dich eindringlich. Es ist kaum auszuhalten. Wirklich, ich hab’s versucht! Den ganzen Film gibt es nach dem Klick. (weiterlesen …)
The Spielberg Face – Ein Essay über Faceshots bei Steven Spielberg
Gute Regisseure haben Stil, einen wiedererkennbaren Stil. Und der bildet sich aus dem Gesamten. So sind es bei Lynch z.B. die langsamen Cuts, die extremen Close Ups, die ihn so unverkennbar machen. Bei Wes Anderson sind es die langen (scheinbar) ungeschnittenen Kamerafahrten, die, meist am Ende gezeigt, einem Wimmelbild gleichen. Bei Life Aquatic z.B. – mehr im Zentrum des Films – der Querschnitt des Schiffes.
Und Spielberg? Der hat sein Spielberg-Face, dass er immer wieder auf verschiedene Arten und weisen in all seinen Filmen einsetzt. Um zum Beispiel Erstaunen des Protagonisten zu zeigen bevor der Zuschauer überhaupt weiß was dieser sieht. Fandor haben dazu einen extremst guten Video-Essay geschnitten:
“The face tells us that a monumental event is happening; in doing so, it also tells us how we should feel. If Spielberg deserves to be called a master of audience manipulation, then this is his signature stroke. You can’t think of the most iconic moments in Spielberg’s cinema without The Spielberg Face.”
Beetlejuice 2 in der Mache
Könnt Ihr Euch noch erinnern als Burton wirklich richtig gut war? Zum Beispiel damals bei Beetlejuice?
Bereits 1990 wollte Burton einen zweiten Teil des Bio-Exorzisten drehen. Beetlejuice goes Hawaiian sollte der Titel sein. Und angbelich ist das Drehbuch so schlecht, dass es als Parodie auf schlechte Sequels verstanden werden könnte. Andererseits finde ich die Idee wiederum so bescheuert, dass sie mir gefällt. Alleine wenn man das tolle Fanart-Plakat von Amanda Lynn Cook bertrachtet.
Bis das Projekt 1996 vorerst endgültig in die Tonne gekloppt wurde waren einige namhafte Autoren dabei. Zum Beispiel Daniel Waters, der Heathers schrieb. Einen letzten Versuch startete man dann mit Kevin Smith, der ablehnte und folgendes zu Protokoll gab:
“Didn’t we say all we needed to say in the first Beetlejuice? Must we go tropical?”
Nun darf sich mit dem Produzenten David Katzenberg Seth Grahame-Smith ans Werk machen. Grahame-Smith kennst Du vielleicht durch sein “Stolz und Vorurteil und Zombies”. Klingt also nicht so übel. Geplant ist ein Reboot welches gleichzeitig als Sequel funktioniert.
Ich mochte ja die Cartoon-Serie sehr, die hauptsächlich in der “Neitherworld” spielte. Vielleicht wäre das ein toller Ansatz. Vor allem ein Film wo das so beliebte 3D durchaus Sinn machen würde.
Fritz the Cat in den nächsten drei Tagen online auf arte+7 sehen
Obwohl Crumb sich ordentlich mit Bakshi verkrachte mag ich den ersten Fritz the Cat Film. So sehr, dass er sogar Fritz in einer Story killte, damit keine Sequels gemacht werden. Außerdem klagte er seinen Namen aus den Credits. However, ich mag den und das sollte man mal gucken:
George Lucas und das Verschlimmbessern
Es ist schon ziemlich ironisch. Der anstehende Blu-Ray war ja für viele Fans der einzigen Star Wars-Trilogie die Hoffnung die alten Filme im Original wieder zu kaufen. Doch bereits im August letzten Jahres erklärte George Lucas, dass die erste Star-Wars-Triologie jedoch nicht in der ursprünglichen Version enthalten sein wird. Aus Kostengründen sollen stattdessen die digitalisierten Special Editions gezeigt werden, die bereits 2004 auf DVD erschienen sind.
Fuck it! Aus Kostengründen? Okay, dann eben mit trashigen 90er Jahren Bonusszenen mit einem CGI Jabba the Hutt. Schöne Scheiße! Da kannst Du Dich ja gerade noch mit abfinden, aber dann kommt Lucas und versucht sein eigenes Klischee zu sein.
So wird er eben doch die Originaltrilogie wieder verändern. Hinzu kommt eine Szene bei Rückkehr der Jedi-Ritter, die damals nach der Post-Production der Schere zum Opfer fiel.
Nun kommen neue Gerüchte auf, was Lucas noch alles “ergänzte”. So sollen die Ewoks jetzt blinzeln können. Ich stelle mir da folgenden Dialog vor:
“Hey George, für die Fans wäre es doch geil digital aufbereitete Originalfassungen auf die Blu-Ray zu packen, oder?”
“Sorry, wir haben kein Geld mehr, die letzten drei Millionen gingen dafür raus, dass die kleinen Wollbälle blinzeln können! Prioritäten setzen!”
Was ich nun aber wirklich für einen Scherz halte ist, dass das Ende der Jedi-Ritter um ein total überdrehtes “Nooooooo” ergänzt wurde. Folgendes Video geistert als Beweis rum:
Ebenfalls eine rein auditive Ergänzung ist ein Schrei Obi-Wan Kenobis um die Tusken Raider zu verjagen.
Das traurige an der Sache ist ja, dass diese Veränderungen nicht nur so nichtig sind, sondern auch so bekloppt, dass man sie gleichzeitig Lucas zutraut und für einen Scherz hält.
Wobei gerade die Darth Vader Szene schon eine Schande wäre, gerade in der Verschwiegenheit des Antagonisten lag die Kraft des Endes des dritten Teiles. Whatever, wahrscheinlich alles Fake. Und noch eins: “Han shot first!”
Die fünf besten Filmauftritte von Tom Waits
Tom Waits als Musiker ist klar. Der bellige Straßenköter, der den Whisky aus einer Schüssel unterm Flügel schlabbert. Das ist das Klischee, was Du und ich im Kopf haben. Aber er ist auch ein ganz famoser Schauspieler. Allerdings oft nur in Cameos oder kleineren Rollen zu sehen. Hier daher meine fünf liebsten Filmauftritte von ihm:
5. Coffee and Cigarettes
Jim Jarmuschs Liebeshymne an Dialoge (oder eben auch Sprachlosigkeit), Kaffee und Zigaretten. Im Teil “Somewhere in California” spielen Tom Waits und Iggy Pop Versionen von sich selbst und liefern wirklich urkomische Momente ab. Nicht die einzige Zusammenarbeit von Waits und Jarmusch. Doch dazu später mehr.
4. König der Fischer
Es erscheint vielleicht frech ausgerechnet diesen Sekundenauftritt von Waits als an den Rollstuhl gefesselter Veteran mit in die Liste aufzunehmen. Da ich aber “König der Fischer” für einen der unterschätzteren Gilliam Filme halte muss das hier mit rein. Großartiger Film und ein wirklich schönes Cameo, das hier stellvertretend für ein weiteres Gastspiel von Waits bei Gilliam in “Das Kabinett des Doktor Parnassus” steht.
3. Mystery Man
Ich habe keine Ahnung warum, aber Tom Waits liebt scheinbar Auftritte als Waffenhändler/Waffenentwickler. Nunja, so genau kann man das nicht definieren. Aber seine Cameos im okayen “Book Of Eli”, dem eher schrottigen “Domino” und eben der Komödie “Mystery Man” ähneln sich sehr.
Gewinner ist eindeutig “Mystery Man” wo Waits als Doc Heller einer Gruppe von total nerdigen Superhelden Waffen bastelt und sein komödiantisches Talent zur Schau stellt. Eine eher ungewöhnliche Rolle in einem für ihn ungewöhnlichen Film. Genau deswegen toll und wer auf alberne Fäkalwitze um ein tolles Ensemble von Ben Stiller über Janeane Garofalo bis zu William H. Macy. Perfekter Film für einen verkaterten Sonntag!
2. Down by Law
Jarmuschs “Down by Law” darf hier natürlich nicht fehlen. Vom Umfang her bestimmt Waits größte Rolle, ja sogar eine Hauptrolle, hat der Film doch lediglich drei Protagonisten. John Laurie, Roberto Bengini und Tom Waits sitzen im Knast und flüchten. Natürlich auch eine Komödie, aber auf einem ganz anderen Niveau als der pubertäre Mystery Man. Oberndrauf bekommt man noch tolle schwarz-weiß Aufnahmen der surreal anmutenden Landschaften Louisianas. Waits sagte selbst über den Film:
“A Russian neo-fugitive episode of The Honeymooners.”
Yeh, whatever!
1. Dracula
Wie toll ist Waits bitteschön als insektenfressender Renfield in Francis Ford Coppolas Dracula. Winona Ryder oder Keanu Reeves wirkten in dem Film eh schon immer farblos. Und gerade Waits kann neben Oldman und Hopkins glänzen. Wirklich eine Offenbarung. Echt mal! Daher hier alle Szenen von Renfield im Supercut:





