Geld - Seite 2
Geld macht doch glücklich
Wissenschaftler der Proceedings of the National Academy of Sciences in den USA haben festgestellt, dass Leute mit einem jährlichen Einkommen ab 75000 Dollar glücklicher sind. Sobald die ca. 450000 Befragten weniger verdienten fühlten sie sich gestresster, trauriger und unglücklicher. Auch stellte sich heraus, dass die Frustration, die durch Schicksalsschläge resultiert, ebenfalls bei Armut größer zu sein scheint.
Ich muss sowas von mehr im Jahr verdienen :-(
The Death And The Money
Shardcore ist ein britischer Künstler, der diverse Projekte in verschiedenen Medien durchführt. So malt er vornehmlich, macht aber auch mal Videos oder Musik. Seine Arbeiten bewegen sich hierbei laut Eigenaussage zwischen Kunst und Wissenschaft. Sein neuestes Projekt mit dem Titel “Money, That’s What I Want” gefällt mir sehr gut. Wobei neu falsch ist, schließlich begann er damit schon vor zwei Jahren.
Bewaffnet mit einem Stempel und UV-Tinte die man nur unter Schwarzlicht sieht begann Shardcore damit Geldscheine zu markieren. Genauer: Er stempelte der Queen ein Totenkopf-Zombie-Etwas-Gesicht. Er vermutet, dass er mittlerweile einige Tausend Pfund so markiert habe. Neben der Kapitalismuskritik die in diesem Projekt steckt ist Shardcore aber viel wichtiger, wie man Geld als Zeitmesser einsetzen kann. Mit jeder ausgegebenen Banknote rücken wir dem Tod etwas näher.
P.S.: Wenn “The Death And The Money” nicht mal der nächste Ja, Panik Albumtitel wird.



