Artikel über: Google
Jobcenter können googlen – Tapete und die Grundsicherung
Der Musiker Tapete sprach beim Arbeitsamt vor um sich Leistungen zu erbitten und bekam nun folgendes Schreiben zurück:

Beachtenswert die rotmarkierte Passage:
“- schriftliche Erklärung, was Sie mit dem Zitat auf Ihrer Webseite meinen (ich bedank mich jeden Tag bei Vater Staat, dass ich auf seine Kosten leben darf)”
Das Zitat ist keneswegs auf Tapetes Homepage zu finden, sondern auf der von Melodie und Rhythmus. Außerdem ist es eine Textzeile aus dem Song “Autogramm” von seinem aktuellen Album. Dabei heißt es doch in §1 Abs. 1 SGB II: “Die Grundsicherung für Arbeitsuchende soll es Leistungsberechtigten ermöglichen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht.”
Wusste gar nicht, dass das abhängig von künstlerischer (Meinungs-)Freiheit ist. Aber auch wieder ein Lehrstück, was das Netz alles über einen erzählen kann. Bin mal gespannt, was man mir alles vorwerfen kann. Wer allerdings will den ganzen Quark lesen, den ich so von mir gebe?
Herrliche Story. Passend dazu veröffentlichte Tapete bereits vor zwei Jahren einen Song namens “Drückeberger”.
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Der Google Street View Kurzfilm – Address is approximate
Was macht ein einsames Schreibtisch-Spielzeug wenn das Büro verlassen ist?! Es geht auf die ihm einzig mögliche Art auf Reisen, mit Google Street View. Was klingt wie ein Werbeclip ist eine wunderschön traurige Hommage an Fernweh und Sehnsucht mit Musik vom Cinematic Orchestra. Tolle beeindruckende Stop-Motion-Animation von Tom Jenkins.
Address Is Approximate from The Theory on Vimeo.
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Street View im Comic Laden
Googles Street View hat uns schon an komische Orte geführt. Dort wo Kinder tot spielend auf der Straße liegen, Leute aus Kofferräumen steigen oder Pinguine watscheln. Nun können sich also auch Shops bewerben und ihr Interieur abfotografieren lassen. Der Comic-Shop Comics Toons N’ Toys in Tustin, California, nahm das Angebot sofort an. Nun kannst Du also durch einen Comicladen am anderen Ende der Welt spazieren. Auf geht’s!
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Datenschutz und Facebook
Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) von Schleswig Holstein um Dr. Thilo Weichert will Webseiten-Betreibern im eigenen Bundesland bis zu 50.000 Euro abnehmen, wenn sie weiterhin Social Media Plugins von Facebook einbinden.
Neben den berechtigten Einwänden des ULD stößt natürlich das übel auf. Vor allem weil auch private Seitenbetreiber davon nicht ausgenommen sein sollen. Das ULD argumentiert so:
“Allen Stellen muss klar sein, dass sie ihre datenschutzrechtliche Verantwortlichkeit nicht auf das Unternehmen Facebook, das in Deutschland keinen Sitz hat, und auch nicht auf die Nutzerinnen und Nutzer abschieben können.”
Gleichzeitig werden auf angebliche Alternativen im süffisanten Ton hingewiesen:
“Niemand sollte behaupten, es stünden keine Alternativen zur Verfügung; es gibt europäische und andere Social Media, die den Schutz der Persönlichkeitsrechte der Internet-Nutzenden ernster nehmen.”
Doch, ich behaupte das! Ganz davon ab, dass ich das Vorgehen unmöglich bis unverschämt finde und selbst ganz klar zugegeben wird, dass man Facebook ja nichts könne, ist der Verweis auf Alternativen frech.
Er lässt die Wichtigkeit eines sozialen Netzwerkes wie Facebook als Traffic-Lieferant außer acht. Für kommerzielle Webseiten wäre also die Möglichkeit auf z.B. VZ umzusteigen (Hat VZ eigentlich ne Lobby ;)), die die Privatsphäre der User besser schützen, eben keine Alternative.
So gesehen wäre ein Klapprad eine Alternative zu einem Rennwagen. Dass der Rennwagen dabei die Umwelt nicht schont ist dem Nutzer genau so klar, wie es dem Facebooknutzer klar sein sollte, dass er das Produkt ist. Wenn etwas umsonst ist, bist DU das Produkt. So easy!
Den, laut Aussage des ULDS, 18,6 Millionen Facebook-Nutzern wird jegliche Mündigkeit abgesprochen. Anders sieht es natürlich bei Daten uneingeloggter Nutzer aus, wo im Papier des ULD (PDF) auf Facebook Insight hingewiesen wird. Ein Tool zur Auswertung der Webseitennutzung. Also wie jedes Tracking Programm oder auch Google Analytics.
Und da wird man natürlich hellhörig, denn bereits 2008 hat das ULD um Dr. Thilo Weichert eine ähnliche Taktik fahren wollen. Damals drohte allerdings niemand mit horrenden Strafen und es wurden mit Piwik sogar vergleichweise realistischere Tracking-Alternativen angeboten.
Vielleicht ist das Echo damals so klein gewesen, dass das ULD jetzt einfach so laut schreit, dass alle gucken müssen.
Dass es sich dabei realitätsfern präsentiert ist ein Preis der ihnen durchaus bewusst sein dürfte. Ich kann professionellen Webseitenbetreibern aus Schleswig Holstein nur empfehlen einen neuen Firmensitz zu suchen. Fragt sich, wie dann das ULD reagiert!
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Smashed by google
Ich benutze Google-Adsense schon seit Ewigkeiten. Ihr habt das bisher nicht so wirklich mitbekommen, da die Ads nur bei Suchmaschinenreferrern ausgespielt werden. Seit kurzem habe ich aber einen Vermarkter und als Fallback Adsense eingerichtet. Das heißt wenn mein Vermarkter keine Anzeigen hat, dann wird Google Adsense ausgespielt. Das hat die Ad-Impressions enorm erhöht. Konkret: Waren es im letzten Monat noch 6.000 Anzeigen, waren es bis vorgestern bereits 43.000 für diesen Monat.
Tja und plötzlich, nach jahrelanger Integration merkt google, dass ich derzeit Google-Anzeigen auf eine Art und Weise schalten, die gemäß deren Programmrichtlinien nicht zulässig ist.
Und? Was habe ich getan? Haltet Euch fest!
GEFUNDENE VERSTÖSSE:
NICHT JUGENDFREIER / FREIZÜGIGER TEXT: Gemäß unseren Programmrichtlinien
dürfen AdSense-Publisher keine Google-Anzeigen auf Seiten mit nicht
jugendfreiem Content bzw. Content für Erwachsene wie freizügigen Texten
schalten.
So ganz lässt sich das nicht von der Hand weisen, klar. Gibt ja schließlich oft genug NSFW-Content hier. Aber lest Euch mal durch was die genau meinen. Und jetzt kommt das Niedlichste. Die Seite, die als Beispiel für meinen Verstoß geannt wurde:
O RLY? Da fallen mir nur drei Sachen zu ein:
1.) Was ist das jetzt bitte? Anstößiges Bild oder doch eher Sex-Tipp?!
2.) Und ihr schreibt, dass eine menschliche Überprüfung stattfindet? Ernsthaft, das Wort “Sperma” wurde entdeckt und ich wanderte auf die Liste. Was anderes glaube ich da nicht!
3.) Yeh, Fuck, Whatever
Zahle ich halt die Serverkosten wieder selbst. Und ihr bekommt diesen schönen Beitrag und ich denke René nimmt es mir nicht übel, wenn ich ihn hier zusammenhanglos aus unserer Twitter-Konversation eben zitiere:

IN YOUR FACE! Ich würde jetzt eigentlich liebendgerne den einzigen wirklich nicht jugendfreien Artikel hier schreiben, aber das ist es nicht wert! Und hey, ich mag den Club in dem ich jetzt bin.
Achja, da rechts ist ja jetzt meistens ein weißer Fleck. Ich verlose den jetzt hier für DICH, mach mir ein Rectangle-Banner welches mir gefällt und Du bekommst den Space!
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Die coolsten Arbeitsplätze der Welt
Der Trivia Tumblr Did You Know? hat eine Top 5 der coolsten Arbeitsplätze der Welt zusammengestellt. Allerdings nur mit Fotos, daher mach ich mir mal die Mühe noch ein paar Bonusinfos rauszuhauen. Insgesamt muss man sich aber überlegen, ob das wirklich so cool ist. Am Ende geht es schließlich um harte Arbeit und nicht wenige vermuten, dass das vermeintlich coole Umfeld dazu dient eine so enge Bindung zu den Mitarbeitern aufzubauen, dass Überstunden als Selbstverständnis wahrgenommen werden.
Logisch, wer sich mit seiner Firma identifiziert reißt sich auch noch mehr den Arsch auf.
5. Google
Bei google git es in den Büros in Mountain View, Kalifornien und Zürich in der Schweiz viel Krams. Alte Arcadegammes, Flipper, Rutschen. Das Richtige um für ein wenig Verstreuung zwischendurch zu sorgen. Besonders flashen tut aber diese Aquariumarea mit Badewannen. WTF?!
4. Facebook
Auch Facebook sind für ihre Büros bekannt. Designt wurden die Arbeitsplätze in Palo Alto von studio o + a, die zur Anregung Mitarbeiter interviewten. Diese bekommen nicht nur freie Getränke und Snacks, sondern angeblich auch Gourmet-Mahlzeiten. Außerdem dürfen sie Wände beschmieren, Möbel verrücken und weiteren Quatsch machen. Hier ein paar Bilder aus verschiedenen Büros des Konzerns.
Und hier eine Videotour durch Palo Alto:
3. Red Bull
Im Gegensatz zu Facebook und Google waren mit die Büros von Red Bull noch kein Begriff. Meist werden die in London als besonders toll hervorgehoben. Zuständig für das Design waren die Jump-Studios, die Rutschen und Tischtennisplatten in ein modernes kühles Design einbetteten.
2. Tumblr
Erstaunlich wie schnell Tumblr so groß werden konnte. Seit 2007 gibt es den Mikrobloggingdienst mittlerweile. Und ich liebe und hasse ihn gleichzeitig. Das ist wie Twitter auf Koks oder sowas. Naja, Koks ist ja auch sehr beliebt und deswegen gibt es jetzt neue Büros in Richmond. Hier einige Pics. Ich finde da ja die vorherigen Plätze um einiges innovativer…
1. Pixar
Platz 1 geht an Pixar und da habe ich schon wirklich viel drüber gelesen. Die Arbeitswelt muss einzigartig sein.
“Pixar residiert in einer alten Fabrikhalle aus Backsteinmauern und Stahlträgern in Emeryville, auf der anderen Seite der Bucht von San Francisco. Lasseter wird von seinen Kollegen als Filmemacher gepriesen, der der Kreativität seiner Mitarbeiter freien Lauf lässt. Sein Büro ist eher Spielzeugmuseum denn Arbeitsplatz, und die Fertigstellung eines Pixar-Films feiert er gern mit dem Abschuss einer Konfetti-Kanone.”
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Gay Google Fun
1. Auf google.com surfen
2. Nach “gay” suchen (Klappt auch mit semantisch ähnlichen Begriffen)
3. LGBT-Regenbogen bekommen
The Censored Internet
Constant Dullaart hat mit thecensoredinternet.com einen Google-Klon gebaut, der die Ergebnisse zensiert. That’s it!

Maeckes rappt auf Google Beat mit Google Zeugs
(weiterlesen...)“Maeckes und der Regisseur des ‘Graustufenregenbogen’ Videos Niels Münter haben ein Video aufgenommen, das sich nur auf der Google Oberfläche abspielt. Google Translater, Google Bilder, Google Videos und Google Suchergebnisse bilden den Rahmen für einen typischen Maeckes Song. Maeckes rappt nicht. Rap ist Maeckes. Und Google macht die Beatbox dazu. Pv pv pv pv zk bsch pv pv zk bsch kkkkkk pv zk bsch pv pv zk bsch. Klingt nach Dada? Nach ‘pseudointellektuellem Kunst-Scheiß’? Ist Maeckes!”







