Kunst - Seite 2

Beknackte Gitarreneffekt-Installation von David Byrne

Ich liebe die Talking Heads. David Byrne solo ist eher meh und David Byrnes künstlerische Installation hier ist ein absoluter Witz.
96 Effektpedale in Reihe, ein Amp und eine Gitarre. Jeder, der mal ein paar Effekte zu viel benutzte (Wink) weiß, dass so Sound ensteht. Ich hatte in meiner ersten Band mal nen Song wo ich eine Gitarre im Drop-D-Tuning mit zwei Verzerrerern, einem Tremolo und einem Phaser verband und fröhlich vor sich rumdudeln ließ, während ich auf einer anderen Gitarre weiterspielte. Das hat mehr Flair als der Quark hier. Er hätte sich ja wenigstens die Mühe machen können das Ganze begehbarer zu machen. So sieht das aus wie eine Werbeaktion von Boss. Genau so kreativ wie das Teil ist der Titel. “Guitar Pedals”, oh really?!

Interactive Guitar Pedal Art Installation — by David Byrne from Todo Mundo on Vimeo.

Ist das Kunst oder kann das weg?

(via flavorwire)

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This is Art, Motherfucker!

Haha, großartig. Kunst ist so wunderbar bekloppt…

Kunstmappe aus Schinken

(via hgn)

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Gory Körperteil Backwerk (snsfw)

Oh boy. Mal so richtig schön an nem Fuß knabbern oder an der Gesichtshaut zutzeln? Kittiwat Unarrom, Kunststudent und Sohn eines Bäckers, macht es möglich. In Ratchaburi, Thailand backt er Leichenteile aus Brot die verdammt realistisch aber keinesfalls lecker aussehen. Füße, Arme, Köpfe, Torsi, alles was der Magen begehrt. Oder eben nicht und alles verdammt real aussehend. Wusste gar nicht, was man mit Brot so machen kann. All das gibt es in seiner Body Bakery. Unarrom selbst zu seiner Kunst:

“Of course, people were shocked and thought that I was mad when they saw the works. But once they knew the idea behind it, they understood and became interested in the work itself, instead of thinking that I am crazy.”

Omnomnom, die Body Bakery

Und die Idee dahinter? Die ist mit einer simplen Botschaft verknüpft:

“When people see the bread, they don’t want to eat it. But when they taste it, it’s just normal bread. The lesson is ‘don’t judge just by outer appearances.”

Na dann, omnomnom!

(via metalonmetalblog)

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Happy #mettwoch: Mona Lisa aus Wurst

Mona Lisa aus Wurst

Aleksandr Solomko aus Russland hat 2008 aus 20kg Aufschnitt die Mona Lisa nachgelegt. Weil Wurst witzig ist. Andererseits hat das Zeug auch seine Tücken, der Künstler dazu:

“The biggest trouble was to stick the sausages to the canvas. Gelatine turned out to be the best solution. It’s perfectly natural and doesn’t affect the taste. However, we had to rework some parts of the picture, when it started to darken after the meat spent some time in the air.”

(via neatorama)

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Roman Opalka malte die Unendlichkeit

Roman Opalka war ein französisch-polnischer Maler, der am 6. August dieses Jahres verstarb. Im Mittelpunkt seiner Konzeptkunst stand die Zeitlichkeit. Mitte der 60er Jahre begann er sein Werk “1965 / 1 – ∞”, eine Arbeit die er bis zu seinem Lebensende weiterführen sollte. “1965 / 1 – ∞” wurde u. a. auf der “documenta 6″ 1977 in Kassel ausgestellt.

Roman Opalka malt die Unendlichkeit

Die Wikipedia zu dem Werk:

“Mit bloßem Augenmaß schrieb Opalka im Jahr 1965 mit titanweißer Farbe und dem kleinsten verfügbaren Pinsel auf dunklem Grund die Zahl ’1′ in die linke obere Ecke einer eigens dafür vorbereiteten Leinwand und begann so, nach der Gewohnheit unserer abendländischen Schrift von links nach rechts und weiter von oben nach unten in Richtung unendlich zu zählen. Die Größe der Schrift korrespondiert vor allem mit dem Ausmaß und der Beschaffenheit der Leinwand. Auf diese entscheidende Komponente – die einzelne Leinwand, die Opalka fortan gemäß seiner Konzeption als ‘Detail’ bezeichnet – legte der Künstler zu Beginn seines Vorhabens großen Wert. Nachdem er konstant gleich große Leinwände (196 x 135 cm) zunächst mit unverändert dunkelgrauem Grund benutzte, begann er, ab 1972 den Untergrund von ‘Detail’ zu ‘Detail’ durch die Zugabe von jeweils einem Prozent mehr Weiß aufzuhellen. Auf diese Weise gelang es ihm über das fortlaufende Zählen hinaus das progressive Moment seines künstlerischen Handelns zu verstärken: Nicht nur die Zahlwerte werden in Opalkas Werk immer höher, auch die Bilder werden immer heller.

[...]

Opalka taucht seinen Pinsel – er verwendet, wie erwähnt, stets den kleinsten im Künstlerbedarf erhältlichen Pinsel (Nr. 0) – nur ein, wenn er eine Zahl zu Ende geschrieben hat. Das Ende einer Zahl, das ist sozusagen der kleinste Einschnitt, an dem sich, wie der Künstler sagt, die eine gesteigerte ‘Spannung’ aufbaut. Weitere Einschnitte sind die letzte Zahl eines Tages, eines ‘Details’ oder auch eine besonders markante Zahl (z. B. 9999). Der benutzte Pinsel wird nach Abschluss des ‘Details’ mit der ersten und letzten jeweils damit ausgeführten Zahl gekennzeichnet und aufbewahrt. Er ist somit nicht ein bloßes Werkzeug, sondern bestimmter Bestandteil seines Lebenswerks. Opalka lebt mit seinem Werk: das erlaubt ihm keine langfristigen Unterbrechungen seiner Arbeit, genauso wie man das Leben ja nicht wirklich unterbrechen kann. Will der Künstler auf Reisen gehen, beendet er zunächst das ‘Detail’, an dem er gerade arbeitet und beginnt dann eine ebenfalls in der Größe festgelegte ‘Reisekarte’, die er seinerseits erst beendet, um wieder mit einem ‘Detail’ mit fortlaufender Zählung zu beginnen. Ansonsten sucht er die Nähe zu seinem Werk. Opalka trennt Atelier und Wohnort nicht. So bleibt sein Leben in größtmöglicher Übereinstimmung mit seinem Werk.”

1965 / 1 – ∞ von Roman Opalka

(via traingulation)

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Gegen das Frauenbild der Fashionkultur – Poses von Yolanda Dominguez

Die Künstlerin Yolanda Dominguez bat ganz gewöhnliche Frauen im öffentlichen Raum in Madrid Modelposen nachzustellen. Das Ergebnis ist eigentlich ziemlich lustig, macht aber auch klar, wie fern die Modewelt von der Realität ist und was für ein verzerrtes Bild den Betrachtern in die Köpfe gepflanzt wird.

“These images are virtually the only feminine reference in the mass media and they have a great influence in both men and women when building our roles in terms of behavior and ways of thinking.”

(via daily what)

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Eternity von Alicia Eggert und Mike Fleming

30 Uhren bilden mit ihren Zeigern alle 12 Stunden das Wort “Eternity”. So simpel lässt sich das gleichnamige Projekt von Alicia Eggert und Mike Fleming beschreiben. Und dennoch, oder gerade deswegen, ist es wirklich Schön. Simpel und schön. Für die Ewigkeit eben… oder bis der Strom ausfällt.

Eternity (full 12 hours) from Alicia Eggert on Vimeo.

(via today and tomorrow)

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12hälsige Gitarren von Yoshihiko Satoh

Als Gitarrenfan bin ich natürlich arg begeistert von den Gitarrenskulpturen von Yoshihiko Satoh. Da ich auch Bilder mit Verstärkern sah, nehme ich mal stark an, dass es sich nicht nur um Ausstellungsstücke, sondern um wirklich funktionierende Instrumente handelt. Zum Beispiel für eine Guitarist Centipede oder so.

Yoshihiko Satoh 12 Neck Guitar

Yoshihiko Satoh 12 Neck Guitar

[via laughing suqid]

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