Michelangelo
Davids Feigenblatt

Ach wie schön Prüderie sein kann. Als Königin Victoria ca. 1857 zum ersten Mal Michelangelos David zu sehen bekam, war sie geschockt, ob seines Schwanzes. Daraufhin schuf man ein Feigenblatt aus Gips um das Gemächt bei königlichen Besuchen zu verdecken. Angeblich wurde es noch zu Zeiten von Queen Mary eingesetzt. Ich war übrigens mal in Florenz und habe mir den Original – David angesehen und das war wirklich ziemlich beeindruckend und atemberaubend. Kann ich nur empfehlen. Florenz insgesamt übrigens.
Scheiße, neuer Stoff für Dan Brown
Michelangelo soll ein menschliches Gehirn in seine Abbildung von Gott in der sixtinischen Kapelle geschmuggelt haben.

Schöner Fuck, da kommt dann wohl bald ein neuer Dan Brown. Vermutlich hat Michelangelo selbst eine Autopsie an Gott vorgenommen. Das werden wir aber nur über spannende Umwege von Robert Langdon erfahren, der erstmal Gunther von Hagens Körperwelten aufsucht um mit ihm die heimlichen Aufzeichnungen Nietzsches aufzufinden, der natürlich mehr wusste als er mit “Gott ist tot” sagen wollte. Am Ende findet Langdon nicht nur heraus, dass die Bilder in der sixtinischen Kapelle mehrere Andeutungen auf die Anatomie Gottes enthalten, sondern er dort auch begraben liegt. Das Wohle der Menschheit im Auge entscheidet sich Langdon dafür die Geschichte im Dunkeln zu lassen, denn eine Welt ohne Gott kann er sich nicht vorstellen. Halleluja!

[via interweb3000]


