Nazis

1. Mai – Komisch, ich höre immer nur was von “linken Chaoten”

Kreuzberg 1. Mai 2009 / Foto: Andreas Neukamm

Ihr kennt das 1. Mai, Kampftag der Arbeiterbewegung. Der Tag an dem die “linken Chaoten” sich zusammentun und Autos anzünden oder wie auch immer das in den meisten Zeitungen und Magazinen publiziert wird. Ganz Deutschland “terrorisiert” von “Linksextremisten”. Ganz Deutschland?! Nein, denn bereits seit 1992 versuchen rechte Parteien wie die NPD und ihre Jugenordganisationen den Tag für sich zu instrumentalisieren. So u.a. auch 2008 wo die NPD einen nationalen 1. Mai ausrief und versuchte den internationalen Tag der Arbeit in einen nationalen Kampftag umzudeuten und sich die “linken Chaoten” ihnen entgegen stellten.

Ja ich weiß, das geht immer ein bisschen unter hier in den Medien. Sorry, kann mir auch echt gar nicht vorstellen warum. Wahrscheinlich hast Du auch noch gar nicht mitbekommen, dass dieses Jahr wieder braune Veranstaltungen stattfinden: In Frankfurt, Berlin, Dortmund, Würzburg und Erfurt.

In Schoneweide in Berlin sind Blockaden gegen die NPD-Feierei samt Bands geplant. Aber ihr wisst ja, dass das mit dem Entgegenstellen hierzulande echt nicht so gerne gesehen wird. Schade, nech?!

(Foto von Andreas Neukamm unter der CC-by-sa 3.0/de Lizenz)

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Sick Sad World: Sich dem Faschismus entgegen stellen

Real existierender Rechtsstaat

Als Lippenbekenntnis ist es einfach. Gegen Faschismus, gegen Nazis. Klar! Aber bitte doch nicht Antifa, bitte kein ziviler Ungehorsam und bitte doch keine Linksextremisten. Das ist vor allem der medialen und öffentlichen Verwendung des Begriffs zuzuschreiben, der wissenschaftlich betrachtet lieber gemieden wird. Ihr wisst schon die “Chaoten”.

Doch was passiert, wenn Du Dich den Nazis entgegenstellst?! Wenn Du dazu aufrufst nach vorne zu kommen und Präsenz gegen diese zu zeigen? So geschehen 2011 in Dresden. Tim H. soll mit einem Megafon zum Durchbrechen einer Polizeikette bei Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch aufgerufen haben. “Soll”, denn die Beweislage ist nicht so eindeutig. Auf den Polizeivideos ist lediglich zu hören wie eine Person am Megafon “Kommt nach vorne!” ruft. In der jetzt veröffentlichten schriftlichen Urteilsbegründung heißt es, dass es keinem Zeugen möglich war Tim H. auf dem Video zu identifizieren. Ein Anwohner betonte sogar, dass der Mann am Megafon, nicht Tim H sei. Vor allem seine Körpergröße diente als Indiz ihn dennoch zu identifizieren.

Aber selbst wenn? Wieso muss Tim H., der derzeit bei der Bundesgeschäftsstelle der Linken arbeitet, ins Gefängnis?

“Er wollte die Menschenmenge steuern und aufwiegeln. Die Gewalttätigkeiten sind offenkundig. Der Angeklagte hat durch aktives Tun gezeigt, dass er die feindselige Stimmung und die Aktivitäten der Menschenmenge billigt und sich damit solidarisiert.”

Mit “Kommt nach vorne!”. Ehh ja. Kri­mi­na­li­sie­rung des Pro­tests gegen Na­zi­auf­mär­sche scheint dabei fast schon Methode zu haben. Auch die beiden Linken-Abgeordneten Caren Lay und Michael Leutert hatten im Februar 2011 in Dresden an einer Sitzblockade teilgenommen. Der Bundestag hatte die Genehmigung zur Durchführung eines Strafverfahrens gegen die beiden erteilt und ihnen damit parlamentarische Immunität verwehrt. Gegen Nazis sein: Ja bitte, aber es reicht vollkommen, wenn Du das nur sagst! Traurige Kranke Welt.

(Bild: Wir sind alle Dresden Nazifrei)

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Wir haben kein Problem. Nazi-Cops in Deutschland

KuKluxCops

Gestern waren vier Studentinnen von der Deutschen Journalistenschule bei mir zu Gast und ich wurde ein wenig interviewt. Eine Frage war, welche Debatte ich gerne anstoßen würde. Schwierige Frage, denn ich denke immer, dass ich alle Debatten die mir am Herzen liegen auch anstoße. Mir fiel dann doch eine ein. Und zwar den verbreiteten Rassimus in der Exekutive in Deutschland. Es ist ein Thema was hier immer wieder mal vorkommt, aber nie wirklich ausführlich betrachtet wurde. Und das wir ein Problem haben ist mehr als überdeutlich. So berichtet die Publikative über die Polizeiwissenschaftlerin Astrid Jacobsen die Racial Profiling und Alltagsrassismus mit gängigen Vorurteile und Klischees entschuldigt.

Apropos Racial Profiling, Kathrin hat das in ihrem Blog sehr schön zusammengefasst, warum wir diese Peition mitzeichnen sollten. Sie schreibt:

“Racial Profiling ist ein Bürgerrechtsthema, verdammt noch mal! Es geht hier um täglich stattfindende Eingriffe des Staates, die viel unmittelbarer sind als die Vorratsdatenspeicherung. Nicht so digital, nicht so netzpolitisch. Face-to-Face, in aller Öffentlichkeit und auf rassistischer Grundlage: Weil die weiße, deutsche Beamtin weiß, dass die nicht zu uns gehören und man da ruhig mal genau hinsehen sollte. Folge dieser Praxis ist es, dass sich Leute in diesem Land nicht frei bewegen können. Dass sie beispielsweise die Gegend um den Bahnhof in ihrer Stadt möglichst meiden, um nicht ständig kontrolliert zu werden und sich dabei auch noch die Sprüche der Polizist_innen reinziehen zu müssen.”

Aber nein, wir haben kein Problem. Klischees, Vorurteile, kann ja mal passieren, nech? Und was ist, wenn ich Dir erzähle, dass die radikalen Beamten beim Ku Klux Klan (ich berichtete), nicht nur viel mehr im Klan invoviert waren als bisher bekannt? Würdest Du mir glauben, dass selbst dem KKK diese Beamten angeblich zu radikal waren? Bestimmt nicht. Denn, wir haben ja kein Problem. Oder etwa doch?!

(via rené / Bild unter CC-Lizenz von daMax)

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Sick Sad World: Das Problem mit Frei.Wild

Sick Sad World

Nazirock in den Charts? Nationalismus als Pop? Mehrere LeserInnen haben mich darum gebeten über Frei.Wild zu berichten. Ich hab die Band vorher nur am Rande mitbekommen. Sie nie gehört und mich nie damit beschäftigt. Doch die Artikel auf antifaschistischen Seiten sind alarmierend. Zu Recht, denn dass eine solche Band die Spitzenplätze der Charts belegt ist erschreckend. Doch sind Frei.Wild Nazis?

Frei.Wild spielen nicht meine Musik. Und Frei.Wild schreiben ziemlich schlechte Texte. Vieles liest sich als hätte man das Gestammel aus einem Gespräch zur Lyrik erklärt. Wahrscheinlich wollen Frei.Wild aber auch keine Lyrik schreiben, sondern hart und real sein. Im Mittelpunkt ihrer Texte steht, wie auch schon bei den Vorbildern Oneklz, vor allem ein Wir-Gefühl. Und um dem Wir-Gefühl einen Pol gegenüber zu stellen gibt es natürlich auch das Ihr.

Die anderen sind das “Ihr”. Die anderen sind “Volidioten” (aus “Das Land der Vollidioten”), Provokateure die ihre Schnauze halten sollten (aus “Halt Deine Schnauze”), “Gutmenschen, Moralapostel” (aus “Gutmenschen und Moralapostel”) oder dumm (aus “Nur Dumme sagen Ja und Amen”). Es wird durch alle Alben hindurch ein Feindbild geschaffen. Das der dummen Gutmenschen, die eine Multikulti-Gesellschaft fördern (vgl. hierzu “Das Land der Vollidioten”: “Kreuze werden aus Schulen entfernt, aus Respekt vor den ansdersgläubigen Kindern”). Frei.Wild stilisiert dabei sich und seine Hörer in die Rolle der Minderheit und Opfer. Das klappt meinetwegen gut als Süd-Tiroler in Italien führt aber in Deutschland zu einer unglaublich bigotten Ironie. Diese Unterscheidung nimmt die Band nicht vor, wieso sollten dann auch ihre Hörer dies tun? Und warum auch? Wäre diese Reflektion nicht auch wieder politisch korrekt?

Frei.Wild bedienen sich dabei immer wieder eines vorbelasteten Vokabulars. Sprechen von Heimat, Ehre, Verrat usw. Ich denke da kann man der Band tatsächlich nicht mal einen Vorwurf machen. Die Aussage, dass sie eine unpolitische Band seien weißt darauf hin, dass keine politische Bildung stattfand. Die Texte scheinen mir nicht bewusst auf diese Richtung schielend, sondern unglaublich naiv. Das unterscheidet Frei.Wild auch von Bands wie Rammstein oder Laibach, die mit entsprechendem Wissen mit einer rechten Symbolik flirten. Frei.Wild sind zur Reflektion nicht in der Lage. Das nimmt man ihnen alleine vom qualitativen Anspruch ab. Und was allen Künstlern des populären Rechtsrock gemein ist: Durchhalteparolen! Bloß nicht Verlierer sein, Aufstehen, nicht unterkriegen lassen. Das haben Frei.Wild, Onkelz und Sacha Korn gemein.

Dass sie dabei trotz stetiger Distanzierung dennoch ein rechtes Publikum bedienen nehmen sie in Kauf. Frei.Wild bedienen Klischees und werfen den anderen (Remember: Ihr, der Feind!) Schwarzweißmalerei vor. In Liedern wie “Aids” singen sie, dass HIV nur “Sünder” treffen könne. In “Das Land der Vollidioten” stellen sie Anarchismus und Nationalsozialismus auf eine Stufe. All das spricht für ein geringes (politisches) Bildungslevel. So betont die Band auch immer wieder gegen jeglichen Extremismus zu sein und greift dabei auf veraltete Definitionen zurück.

Das eigentlich Schlimme an Frei.Wild ist: Sie transportieren die Werte einer christlich geprägten zutiefst reaktionären Mitte. Die “Das wird man ja sagen dürfen”, “Heimat ist keine Nation” und “Nationalistisch ist nicht Rechts” Mitte. Die Sarrazin und Buschkowsky Mitte. Die Mitte die von einer gleichgeschalteten Presse redet, von Anwälten des Schweigens. Das alles verpackt mit der vermeintlichen Widerspenstigkeit von Rock und Oi. Lederjacken und Tattoos.

Das ist das Traurige und erklärt ihren Erfolg. Die Mitte ist mittlerweile so weit nach rechts gedriftet, dass eine solche Band goutiert werden kann und man jegliche Kritik abschmettert und von Verleumdungskampagnen spricht. Bands und Musiker wie Frei.Wild oder Sacha Korn liefern den Soundtrack dazu.

Sind Frei.Wild also Nazis? Vermutlich nicht. Sind sie rechts? Leider auch nicht mehr als viele andere. Sind sie scheiße? Definitiv! Und dennoch haben sie Tausende Fans. Traurige Kranke Welt.

P.S.: Außerdem ist die Musik auch echt mal kacke! Ernsthaft!

P.P.S.: Die Rechtsrockvergangenheit des Sänger Philipp Burger bei Kaiserjäger ist mir bekannt. Ich habe sie in diesem Post nicht erwähnt, da ich mich hauptsächlich auf die Band Frei.Wild beschränken wollte und auch keine “Das war früher” und “Ja, aber er sagt doch Jugendsünde” Debatten anregen will. Ein Fehler von mir, denn in dem Kontext darf es zumindest nicht unerwähnt bleiben, was ich hiermit nachhole.

Von: Daniel • Tags:

Punk und Nazischeiße – Einmal Flohmarkt am Tag der deutschen Einheit

Flohmarkt Ausbeute

Früh aufstehen um die besten Schnäppchen zu machen. Im Gegensatz zu Flohmärkten im Rheinland scheinen mir die in Berlin noch nicht vollkommen durchkommerzialisiert. Das sind im wahrsten Sinne des Wortes Trödelmärkte und es gibt allerlei Schätzchen zu entdecken und zu erhandeln. So konnte ich auch heute obige Ausbeute mein Eigen nennen. Besonders gut: Lynchs Eraserhead für 3,50 Euro. Superbe.

Aber auch der Rest kann sich sehen lassen:
- Too Drunk To Fuck 12inch von den Dead Kennedys
- The Great Rock ‘n’ Roll Swindle von den Sex Pistols
- Compilation 81-87 von Slime
- Wenn die Nacht am Tiefsten von Ton Steine Scherben
- Ziggy Stardust von Bowie
- Now & Then von den Carpenters

sowie DVDs zu Pretty in Pink (quiek!) und Das Omen als Deluxe-Edition.

Ja, ich weiß ganz schön viel Punk. Mag daran liegen, dass ich einige gesehene Sachen versuchte zu kompensieren. An Landser-Heftchen und die komplette Knopp Bibliographie über den zweiten Weltkrieg ist man als Flohmarktgänger mittlerweile leider gewöhnt. Auch, dass Du an Vinylständen obskure Onkelz Platten findest. Ich sag nur “Die Rock-O-Rama Jahre”, kotz. Ich kenne mich jetzt mit der Diskographie der Onkelz nicht gut genug aus um festzustellen, ob auf diesem Bootleg auch das indizierte Material war, ist mir auch egal. An dem Stand gab es wirklich schöne Joy Division-Vinyls. Da kaufe ich dann einfach dennoch nichts.

Das ist alles grenzwertig und schon eklig genug. Aber wie unverfroren heute Nazi-Insignien angeboten wurden ließ mich würgen. Abzeichen, Plaketten und Orden lagen offen in Vitrinen. Taffdreist klebte das Preisschild über dem Hakenkreuz. Den Vogel schoß aber ein Stand ab, der eine verwitterte Hitler-Büste offen rumstehen hatte.

Nazischeiße

Nazischeiß als Ware wie jede andere. Schien ganz normal zu sein. Meine Suche nach einer Flohmarktaufsicht war vergebens und Polizei anrufen schien mir übertrieben. Wohlmöglich ein Fehler. Rückblickend nehme ich an, dass das vereinzelte Streuen von Nazizeugs zwischen anderen Kram so unabsichtlich gar nicht geschehen mag. Und dennoch bin ich eher auf die Veranstalter wütend, die offensichtlich zu wenig Präsenz zeigten oder das gar noch duldeten. Erstmal “Nazis raus” von Slime auflegen und wieder beruhigen. Und dann eine Mail an den Veranstalter schreiben.

Von: Daniel • Tags:

Sick Sad World: Lieder von Nazibands zum Schulabschluss

Sick Sad World

Wenn ich mich recht entsinne war der Abschlusssong meines Abi-Jahrgangs “Eye Of The Tiger”, das ist gar nicht mal so übel. Richtig übel dagegen ist das was eine Abschlussklasse der KGS Kirchberg im Hunsrück darbot. Bei ihrer Feier boten die Schüler begleitet von der Schulband den Song “Verlorene Träume” der Band Sleipnir dar.

Abschluss 2012 – Sleipnir – Verlorene Träume from Karl Katzenberg on Vimeo.

Ein scheinbar unverfängliches Lied. Nur ist Sleipnir eng mit der rechten Szene verbündelt. Songs der Gruppe um den rechtsextremen Liedermacher Marco Laszcz (Mehr Infos bei Netz gegen Nazis) fanden sich auf den berüchtigten NPD-Schulhof-CDs von 2004, 2005 und 2006. Bei der 10. Klasse der KGS Kirchberg scheint die Saat vollends aufgegangen zu sein. Unter scheinbarer Duldung von Eltern, Lehrern und Schulleitung, die die Stadthalle in Kirchberg mieteten, sangen sie ein Stück der Band. Bisher wollte sich weder Stadt noch Schulleitung zu dem Vorfall äußern. Auch die Originalvideos wurden mittlerweile auf YouTube gelöscht. Laut der örtlichen Antifa und Linksunten sollen die Nutzer, die die Videos hochladeten, weitere Verbindungen in rechtsaffine Gefilde haben. Mittlerweile wurden die Erstuploads allerdings wieder entfernt. Nachdem zahlreiche negative Kommentare eingingen “rechtfertigte” sich Uploader “GameCommander”:

Kommentar des Uploaders "GameCommander"

Die Problematik mit dem Urheber des Liedes war den Lehrern scheinbar bekannt. So wird oft ein Kommentar eines angeblcihen Schülers zitiert:

“Die Lehrer wussten das teilweise… Viele sind einfach rausgegangen als wir angefangen haben zu singen…”

Anfragen an die Verantwortlichen wurden bisher nicht beantwortet. Dabei baten nicht nu mehrere Blogs sondern auch die Zeit um eine Stellungnahme. Eine umfassende Zusammenfassung mit vielen Updates gibt es von Hans in seinem Blog “Meet in Montauk”.

Erste Stellungnahmen – Update 18:27

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion hat sich zu dem Vorfall geäußert und entschuldigt das Ganze mit “bedauerlicher jugendlicher Naivität und Unüberlegtheit”. Die Naivität einer ganzen Stufe plus die einer Schulleitung und eines Lehrerkollegiums wie es scheint.

“Der Kreis hat die zuständige Schulaufsicht bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) eingeschaltet und erwartet von der Schule und der Schulaufsicht ‘eine rückhaltlose Aufklärung und Aufarbeitung, damit sich so etwas nicht wiederholt’.”

Die Kreisverwaltung will solche Vorfälle nicht tolerieren.

Die Schule äußert sich – Update 27.07.

Torsten Stoffel, stellvertretender Schulleiter der KGS, äußerte sich beim Spiegel zu den Vorwürfen:

“Es gab während der Feier keine Diskussionen darüber.”

Auch streitet er ab, dass Lehrer aus Protest den Raum verließen.

“Auch seien ihm persönlich weder das Lied noch die Band Sleipnir bislang bekannt gewesen. Man werde prüfen, wer für den Vorfall verantwortlich ist und versuchen, mit den für die Band verantwortlichen ehemaligen Schülern Kontakt aufzunehmen.”

Eine Linksammlung mit Beiträgen zu dem Vorfall gibt es hier.

(via ronny)

Von: Daniel • Tags:

Zum Thema Kommentare löschen

“Wenn ich das Klo putze, mache ich auch nicht das Badfenster auf und schreie: ICH HABE URINSTEIN ENTFERNT, ABER BALD IS NEUER DA.”

Mein FB-Account wurde gerade ziemlich von FPÖ und NPD Fans zugespamt. War noch “zivil”, war eher Trolling als wirklich schlimm und wurde als Kritik und Diskussion verkauft. Aber das macht mir immer wieder klar, dass ich von meinem Hausrecht Gebrauch machen werde. Das ist keine Zensur, denn die haben die Möglichkeit ihren Fick sonst wo rauszuposauen (wenn natürlich auch mit kleinerer Reichweite), aber nicht hier und nicht auf meiner Facebookseite. Da können sie noch so oft schreiben, dass Rechte kritisieren wenig originell sei. Das soll es auch nicht sein. Denen ein Forum zu bieten ist vielleicht originell, aber hey. Ich lass mir lieber in die Säcke treten als solchen Scheiß zuzulassen.

Danke an Nadia von der Mädchenmannschaft, die mir da die Augen öffnete. Ich nehme Leute halt immer erstmal ernst und versuche sie zu verstehen. Und dann ärgert man sich, weil man Zeit damit verschwendete etwas zu verstehen, was ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann. Und, welch Ironie, genau dann wird man von diesen Leuten als dumm bezeichnet. Das muss ich mir nicht geben, das musst Du Dir nicht geben. Maul halten!

P.S.: Kleiner Spaß am Rande, die haben mich mit dem anderen Daniel bei Klub Konkret verwechselt. Sprachen immer von meinem Beitrag über die NPD/Skinheads. Tze…

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K♥tzbröckchen feat. Adventure Time, Nazis, Scheidungs Lip-Dub und mehr.

Juhu, ich führe die Kotzbröckchen wieder ein. Ein bisschen anders diesmal. Einfach die Links der Woche und jetzt nicht mehr Freitags sondern immer (?!) Sonntags. Mir geht einfach zu viel für Euch sonst unter.

Mein Desktop zieren derzeit Finn und Fionna

Hach Adventure Time! entangle hat einen superben Finn und Fionna Desktop-Background gemacht, den es gratis hier gibt.

Lipdub Scheidungsantrag

Erinnert Ihr Euch noch an den Lipdub Hochzeitsantrag? Super cute. Jetzt gibt es auch als Praodie den Lipdub-Scheidungsantrag, gute Idee aber eben nur so halb geil weil es meine pinke Zuckerwolkenwelt ohne Scheidungen zerstört. Und weil es wohl echt nicht halb so gut gemacht ist. Den Clip findet Ihr bei Feingut.

Vice gegen Nazis

Man könnte Vice ja echt zwei oder drei Schellen geben wo sie in Zeiten von politically Incorrect freiwillig sich damit rühmen politisch unkorrekt zu sein. Ist halt ein bisschen 90ies das PC-Bashing und dann noch damit prahlen.
Dabei ist die Reihe echt gut. Gefragt werden u.a. Staiger, Maxim von KIZ oder Bernd Wagner von EXIT. Besonders schön wie kaum einer auf die vermeintlich provokante Frage am Ende eingehen mag. Haha.
Nee, eigentlich ganz gut was Vice da versuchen. Aber sobald jemand sagt, dass man den Scheiß Glatzen die Xenophobie aus dem Hirn prügeln sollte ist man ja auch nicht besser.

EU bereitet Richtlinie für verwaiste Werke vor

Verwaiste Werke sollen in Europa künftig frei verwendet werden dürfen. Das klingt doch echt mal gut. Leider gilt das erstmal nur für öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken oder Museen und Rechteinhaber können nachträglich Lizenzzahlungen geltend machen. Aber es scheint mir ein wichtiger Schritt. Die ganze News dazu gibt es bei golem.

Wir haben uns über einen geistig behinderten lustig gemacht

Das Bild des nackten Typen mit Bier in der Berline U-Bahn ging gefühlt um die Welt. Auf Facebook und Twitter begegnete es einem letzte Woche unzählige Male. Mit dafür Verantwortlich war Mr. Schtief, der sich nun in aller Form entschuldigt und wirklich einen ganz fabelhaften Text dazu schrieb. Sollten alle lesen!

Nap Time!

(via rene)

Von: Daniel • Tags:
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Nicht nur Nazis…

Nazis find ich uncool
..auch die neue Rechte.

(via Lari Fari auf FB)

Von: Daniel • Tags: