Artikel über: Nordkorea

Kim Jong Il ist tot

Kim Jong Il

Kim Jong Il, Generalsekretär der Partei der Arbeit Koreas, Vorsitzender der Nationalen Verteidigungskommission der Demokratischen Volksrepublik Korea, Oberster Befehlshaber der Koreanischen Volksarmee oder kurz surrealer Superschurke, ist tot.
Wie das nordkoreanische Fernsehen meldete starb er an Überarbeitung, weil er sein ganzes Leben dem Volke widmete. I am not kidding You!

Kim Jong Il war so skurril und abgefuckt, hätte man ihn als Superschurken in einen Film gepackt, hätten alle gesagt, dass das total unglaubwürdig wäre. So hat er z.B. einmal seinen Lieblingsregisseur entführen lassen, damit er ihm einen Monsterfilm dreht. Außerdem hat er laut eigenen Angaben Kampfflugzeuge gesteuert, Opern komponiert und über ein fotografisches Gedächtnis verfügt, was ihm dabei half bei international anerkannten Filmen Regie zu führen. Auch wurde die Blume Kimjongilia nach ihm benannt. Und das ist nur das was Nordkorea selbst über ihren Führer bekannt gab, wenn man dann noch die südkoreanischen (Propaganda-)Angaben dazu schmeißt zeichnet sich ein noch skurrileres Bild. Einige der unglaublichsten “Fakten” gibt es hier.

Laut staatlichen Medien wird Jong Ils jüngster Kim Jong Un der “große Nachfolger” sein. SpOn weiß mehr über den neuen Machtinhaber.

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Von: Daniel • Tags:

Mangyŏngdae – Vergnügungspark in Nordkorea

Wie ihr wisst habe ich einen Faible für Nordkorea. Was irgendwie ein wenig grausam ist. Es ist halt diese Mischung aus Absurdität und Skurrilität, die einen immer wieder mit dem Kopf schütteln lässt. Wäre es nicht eine schlimme Diktatur, wäre es ja sogar irgendwie witzig.

Und so sehen selbst die Vergnügungsparks in Nordkorea nicht witzig aus. Mangyŏngdae Funfair ist einer und liegt im gleichnamigen Vorort zwölf Kilometer südwestlich von Pjöngjang. 1982 wurde dort der Vergnügungspark eröffnet, der absolut gar nicht nach Vergnügen aussieht. Eher nach tragischen Unfällen.

Der Mangyŏngdae Funfair verfügt u.a. über drei Achterbahnen: Den Double Loop Coaster, Kwansong Tancha und den Loop Coaster.

(via i heart chaos)

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Von: Daniel • Tags:

Nordkoreaner sind glücklich, sehr*

It' always sunny in Northkorea
*sagt Nordkorea

That’s right. Die Nordkoreaner haben eine Studie veröffentlicht nach der sie selbst das zweitglücklichste Land der Welt sind. Direkt nach China.
Im Global Happy Index von 2001 findet man das Land nur als datenlose graue Fläche. Aber so grau ist es da gar nicht. Alle lieben den Führer, alle sind glücklich. Und die Sonne scheint auch immer. Weiter glückliche Länder: Kuba, Iran, Venezuela wie übrigens auch Mordor und auch Ozeanien.

Besonders unglücklich sind übrigens die USA und die Südkoreaner. Wo Deutschland steht konnte ich leider nicht rausfinden. Aber wahrscheinlich mach ich dem Land den Schnitt kaputt.

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Von: Daniel • Tags:

Neues aus Nordkorea

Erinnert Ihr Euch noch an meine Nordkorea Woche? Wenn Du die Berichterstattung auf dem Einhorn zu Nordkorea vermisst, dem sei http://175.45.176.14/de/ empfohlen. Hinter der IP verbirgt sich Naenara, eine offizizielle Seite (ehrlich!). Besonders toll: Komplett auf Deutsch! Ebenalls toll: Die Rubrik Kim Jong Ils Wirken. Da bist Du immer auf dem Laufenden was Jong Il sich für Sachen anguckt.

Kim Jong Il

[via @mlampin]

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Von: Daniel • Tags:

Worüber man im Zusammenhang mit Wikileaks reden sollte

WikileaksOkay, also die Amis halten unsere Regierungsoberhäupter für “wenig kreativ”, “aggressiv” und “unberrechenbar”. Weitere Politiker werden als “Alpha-Rüde” bezeichnet und Berlusconi feiert sogar “wilde Partys”. Ist nicht wahr. Ich hab noch eine News die Euch schockieren wird. Die Welt ist gar keine Scheibe!

Natürlich ist das ganze amüsant, aber es ist eben nichts weltbewegendes. Was total untergeht und in meinen Augen viel interessanter ist, ist dass China bereit ist seinen früheren Waffenbruder Nordkorea endgültig fallen zu lassen. Gerade aus aktuellem Anlass wo Nordkorea mit einem “Gegenangriff ohne Gnade” droht.

Nun ist es nicht wirklich neu, dass Nordkorea und sein letzter Verbündeter sich nicht mehr so prächtig verstehen. Aber man darf nicht vergessen, China waren bislang der letzte Verbündete Nordkoreas und eben die haben laut Wikileaks nichts mehr gegen ein Vereinigtes Korea unter südkoreanischer Führung. Allerdings ohne amerikanische Truppen auf heutigem nordkoreanischen Boden.

Als Pufferstaat habe das marode Land eh ausgedient und ein politischer Zusammenbruch sei laut dem früheren Vizeaußenministers Chun Yung Woo, der wiederum chinesische Offizielle zitiert, absehbar.

Ich bin echt nicht der außenpolitische Experte, aber DAS ist eindeutig interessanter und weltbewegender als der aggressive Westerwelle!

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Von: Daniel • Tags:

Super Kim

Zack, gerade reingeschwirrt:

Dieser Beitrag gehört zur Nordkorea Woche auf Kotzendes Einhorn.

[Danke Bernhard]

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Von: Daniel • Tags:

Kim Jong-il

[via Spill]

Dieser Beitrag gehört zur Nordkorea Woche auf Kotzendes Einhorn.

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Nordkorea, der Rest

Was wir alles gelernt haben diese Woche. Dabei ist vieles unter den Tisch gefallen. Leute schickten mir Links und Tipps und auf einmal fand man hier oder da noch was neues. All das was es bisher nicht auf die Seite schaffte findet Ihr jetzt hier.

Pjöngjang Graphic Novel

Der Kanadier Guy Delisle ist Comiczeichner und arbeitete für diverse Trickfilmstudios. Da diese ihre Filme oft in Korea oder China produzieren lassen, reiste Guy in diese Länder um die Arbeit zu kontrollieren. Seine Erlebnisse verarbeitete er u.a. in dem 2003 erschienen Comic Pjöngjang:

Mit George Orwells Klassiker “1984″ im Gepäck tritt der frankokanadische Comicautor seinen Dienst an in einem Land, in dem man Orwells Albtraumszenario an der Wirklichkeit messen kann. In detaillierten Zeichnungen berichtet Guy Delisle von Menschen, die nachts von der Stromversorgung abgeschnitten sind, während die Monumente der Kim-Dynastie leuchtend hell erstrahlen. “Pjöngjang” ist weniger ein klassischer Reisebericht als der beeindruckende Versuch, einen Blick hinter staatliche Inszenierung und kulturelle Schranken zu werfen – ein Comic, der angesichts der politischen Entwicklungen an Aktualität kaum zu übertreffen ist.

Exposing Northkorea von Christopher Morris

Ich hab wirklich versucht gute Bildserien zu Nordkorea zu finden. Aber vieles war oft langweilig. Wahrscheinlich weil es a) eh schwierig ist in dem isolierten Land zu fotografieren und b) wenn man eine Erlaubnis hat bestimmt nur Inszenierungen zu sehen bekommt.

Morris dürfte es nicht anders ergangen sein, aber ich mag die Melancholie in seinen Bildern, die Ihr hier sehen könnt. Noch mehr Bilder gibt es hier.

Das kleine Gitarrenmonster aus Nordkorea

Mann, das ist gruselig, süß und dann wieder gruselig. Kindergartenkind spielt Dich an die Wand. Irgendwie… gruselig.

Und sonst?

Scheinbar sucht die Partei einen Nachfolger für Kim Jong-Il. Nordkorea will seine Schulden an Tschechien mit Ginseng bezahlen.

Obwohl seine “Fans” es so wollten wird Justin Bieber nicht auf Tour in Nordkorea gehen.

[Danke an @mirlizzard für Pjöngjang und Christopher Morris]

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Von: Daniel • Tags:

Geisterstadt für Propaganda: Kijong-Dong

kijong dong

Jetzt ist die Nordkorea Woche hier fast zu Ende und ich hab noch ein schönes WTF für das Ende aufgehoben: Kijong-Dong.
Kijong-Dong ist ein Dorf in der entmilitarisierten Zone. In dieser Zone gibt es nur zwei Dörfer. Das andere ist das südkoreanische Daeseong-Dong was zwei Kilometer von Kijong-Dong entfernt liegt. Nur eben auf der anderen Seite der Grenze.

Offiziellen Quellen zufolge leben 200 Familien in Kijong-Dong und betreiben eine Farm. In wirklichkeit ist das Städchen aber ein potemkinsches Dorf also eine Scheinwelt die zu Propagandazwecken erichtet wurde. Es ist die einzige nordkoreanische Siedlung die man von außerhalb beobachten kann, also war es der Regierung wichtig ein besonders representatives Schmuckstück für ihre Überlegenheit zu errichten. Also stattete man die Häuser in den 50ern mit all dem verfügbaren Luxus aus den es damals gab. Elektrizität und so.

Einfach nur um die Südkoreaner anzupissen. Nachdem moderne Fernroher zum Einsatz kamen hat man aber erkannt, dass die aufwändigen Häuserfassaden oft nichtmal Glasfenster besaßen oder irgendwelche Einrichtung in den Räumen zu sehen war. Kijong-Dong war eine verfickte Geisterstadt. Automatisiert wurden Lichter in den Häusern an und aus geschaltet um die Illusion aufrecht zu erhalten.

Als dann 1981 Daeseong-Dong einen nahezu 100 Meter hohen Fahnenmast bekam, baute man in Kijong-Dong einen noch höheren Mast, der eine Flagge von angeblich 270 Kilo trägt und mit seinen 160 Metern der höchste Fahnenmast der Welt ist.

Noch bis 2004 verkündeten zudem riesige Lautsprecher Botschaften der Partei. Zuerst darauf angelegt die Südkoreaner über die Grenze zu locken, dann um die westliche Welt zu diffarmieren. Teilweise bis zu 20 Stunden am Tag. In letzter Zeit scheinen aber tatsächlich Leute in der Stadt zu leben und zu arbeiten. Eigentlich schade.

Dieser Beitrag gehört zur Nordkorea Woche auf Kotzendes Einhorn.

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Von: Daniel • Tags:

North Korea Facts

Eine Nordkorea Woche ohne Factsheet ist wie Popcorn ohne Mickey Rourkes Schwengel:

north korea facts

Hier findest Du das Teil in richtig richtig groß.

Dieser Beitrag gehört zur Nordkorea Woche auf Kotzendes Einhorn.

[via Blame It On The Voices]

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Von: Daniel • Tags: