PIPA

The Internet Defense League

Sehr schöne Idee von Alexis Ohanian und der Organisation Fight for the Future. The Internet Defense League bietet nach Anmeldung ein Code-Schnipsel an, den man bei sich einbaut. Wenn dann Politiker wieder das Netz regulieren wollen wird ein Signal losgeschickt. Auf allen teilnehmenden Seiten wird dann eingeblendet was ansteht und was die Netzgemeinde tun kann. Super Idee, natürlich eher auf die amerikanische Gesetzgebung ausgelegt, aber vieles betrifft ja dann auch die Seiten die wir alltäglich ansurfen. Und ansonsten möchte ich sagen: Herr Beckedahl, übernehmen sie!

Internet Defense League

(via rene)

Von: Daniel • Tags:

Fight ACTA: Some News

Ich werde zwar langsam redundant, aber das muss auch mal sein. Netzpolitik hat ein paar schöne Clips online gestellt auf die ich hiermit gerne verweise. Derweil bricht in Polen gerade fast eine Revolution los, wie René zu berrichten weiß. Abgeordnete setzten im Parlament aus Protest Guy Fawkes Masken auf und Kader Arif, der offizielle Berichterstatter für das EU-Parlament in Sachen ACTA, kündigte. Arif dazu:

“Ich verurteile den Prozess, der zu der Unterzeichnung des Vertrages geführt hat auf das Schärfste. Es wurden keine Organisationen der Zivilgesellschaft eingebunden und es mangelte seit Beginn der Verhandlungen an Transparenz.”

Hier erfährst Du, was Du gegen ACTA tun kannst! Also tu es!

ACTA-Demonstrationen am 11.02. in Deutschland

Yes, here we go! Mehr Infos gibt es kaum. Quelle ist Netzwelt. Die ersten Infos sind eingetrudelt. Das Facebookevent zur Demo gibt es hier. Und zur Planung gibt es ein Piratenpad.

Von: Daniel • Tags:

Warum die CDU/CSU bei ihrer PRO-SOPA-Argumentation falsch liegt

weit weg vom Netz.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Günter Krings und der zuständige Berichterstatter für das Urheberrecht im Rechtsausschuss und im Ausschuss für Kultur und Medien, Ansgar Heveling erklären in einer Pressemitteilung heute, warum SOPA trotz einzelnen Regelungen, die zu weit gingen, in die richtige Richtung weise.

Als Argumente führen die Beiden die Fälle von kino.to und Megaupload an. Schön und gut, nur konnten beide Urheberrechtsverletzer nicht ohne SOPA weit über die Landesgrenzen hinaus dingfest gemacht werden?

So schreibt die CDU/CSU unter Berufung auf die beiden Fälle, Ermittlungsbehörden müssten “auch die notwendigen Instrumente an die Hand” gegeben werden. Dabei beweisen doch beide Fälle das Gegenteil! Die derzeitigen Instrumente und Gesetze scheinen vollkommen auszureichen!

Abschließend wird die geballte Netzkompetenz der Partei demonstriert:

“Es erstaunt, dass Wikipedia, Google, die Grünen und viele andere durch ihre Proteste gegen SOPA und PIPA auch geldgierigen Internetkriminellen wie dem Gründer von Megaupload beispringen. Sie verkennen, dass es bei der Durchsetzung des Urheberrechts nicht um Zensur geht, sondern einzig und allein darum, Kreative vor Ausbeutung zu schützen.”

CDU/CSU q.e.d.
Weder Wikipedia noch Gooogle, noch die Grünen sprangen Kimble bei. Der SOPA-Blackout und Megaupload lagen zeitlich nahe beieinander, sind aber bitte getrennt voneinander zu sehen.

Fight SOPA, fight PIPA, fight ACTA!

(via netzpolitik)

Von: Daniel • Tags: