Stanley Kubrick

Comic erklärt Kindern 2001 – Odyssee im Weltraum

Wusstet Ihr, dass der Autor Arthur C. Clarke ganze vier Odysee Romane schrieb? Lediglich zwei davon wurden verfilmt. Wobei 2010 – Das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen sich natürlich nicht mit Kubricks Meisterwerk messen kann. Und genau dieses mystisch-philosophische Science Fiction Epos wurde 1968 in einem Comic von der Restaurantkette Howard Johnson’s für Kinder aufbereitet. Debbie und Robin begleiten ihre Eltern zur Premiere von 2001 und einige Szenen des Filmes bekommen ihre eigene Comic-Umsetzung. Am Ende kommt dann ein stereotypes Fazit: Debbie will Weltraumstewardess werden und Robin Weltraumpilot.

Ironischerweise sollte Debbie dann später selbst die erste Weltraumpilotin werden und Robin war so angefixt durch das Ende von 2001, dass er den Drogen verfiel. Während eines LSD-Trips hielt er sich für das Star Child und ertrank in dem Pool seiner Eltern. Den gesamten Comic findest Du hier.

Comic zu 2001 - Odyssee im Weltraum

(via neatorama)

Von: Daniel • Tags:

HAL 9000 Replika für daheim

HAL 9000

Ziemlich geil, aber auch ziemlich teuer. Think Geek haben eine Replika von Hal 9000 aus Kubricks 2001 im Angebot. Die Replik basiert auf den Original Studio Bauplänen und hat 15 Filmzitate abgespeichert. Außerdem ist das Ding sprachgesteuert. Also irgendwie ein Furby für Filmgeeks und Kubrick-Fans. Ziemlich cool, aber auch ziemlich teuer. Aber es singt immerhin auch “Daisy Bell”.

(via laughing squid)

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Kleinteilige Analyse der Magazine und Schallplatten in Clockwork Orange

Die Chelsea Drugstore-Szene aus Kubricks Clockwork Orange ist ikonisch. Dabei hat Kubrick vor allem auf Platten und Magazine zurückgegriffen, die während der Dreharbeiten erschienen waren. Einzige Ausnahme dürfte die Top Ten-Liste sein auf der Bandnamen erscheinen, die auch im Buch Erwähnungen fanden. Allen voran Heaven Seventeen, die in den 80ern zu Namenspaten für Heaven 17 werden sollten. Den Bannamen sieht man hier im letzten gelben Feld.

Heaven 17 in Clockwork Orange (1971) im letzten gelben Feld zu entdecken

John Coulthart hat sich nun die Mühe gemacht die Szene ziemlich genau zu analysieren und hat die zu sehenden Platten- und Magazincover in seinem Blog zusammengetragen. Einige Platten hat er bisher noch nicht entdeckt. So z.B. Neil Youngs After The Goldrush. Aber ich denke, da wird es noch einige Updates geben. Tolle Arbeit.

(via rene)

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Stanley Kubrick als Fotograf

Von 1945 bis 1950 arbeitete Stanley Kubrick als Fotograf für das Look Magazine in New York. War mir gar nicht bekannt, dass er auch fotografierte. Ganz unahängig davon, dass es um Kubrick geht sind die Bilder auch tolle Zeitdokumente aus dem New York der 40er Jahre.

Eine Auswahl seiner Arbeiten gibt es hier zu sehen und auch zu kaufen.

Kubrick mit Rosemary Williams

(via laughing squid)

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Und HAL ist doch IBM

Letztens habe ich noch kluggeschissen, dass HAL eben nicht IBM wäre. Nun kommt Rob Ager daher und überzeugt mich in weiten Teilen vom Gegenteil mit seiner Theorie. Wer würde jemandem mit so nem fetten Liverpooler Akzent auch nicht glauben?!

[via super punch]

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Werbung für den HAL 9000

Werbung für den HAL 9000 aus Kubricks 2001 von Justin Van Genderen, der auch noch eine Werbung für Pan Am Space Flights zauberte.

HAL 9000 Werbung

Fun Facts: Pan Am gab es 2001 schon gar nicht mehr. Die Firma steltte 1991 den Betrieb ein. HAL dagegen soll eine Anspielung auf IBM sein, da die Buchstaben H, A und L im Alphabet jeweils unmittelbar vor den Buchstaben I, B und M stehen. Van Genderen spielt in der Logo-Gestaltung scheinbar auch darauf an. 2001 Autor Arthur C. Clarke hat dem immer widersprochen. HAL steht nach seiner Aussage für Heuristic ALgorithmic (Heuristisch Algorithmisch).

[via Super Punch]

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Reichtum ist keine Schande – Stanley Kubricks Lieblingsfilm

Welche Filme mag ein Regiegenie wie Stanley Kubrick? Hitchcock, Godard? Nein, Woody Allen und Steve Martin. Genau genommen ist “Reichtum ist keine Schande” einer seiner Lieblingsfilme und als passionierter Schachspieler lud er Martin zu einer Partie bei sich ein.
Er plante sogar “Eyes Wide Shut” als düstere Sex-Komödie mit Martin in der Hauptrolle was ich als großer Fan des Komikers zu gerne gesehen hätte.

Aber auch “The Jerk”, so der Orginaltitel von “Reichtum ist keine Schande”, ist sowas von empehlenswert. Zeilen wie folgende sind göttlich:

“Großer Gott, ich habe davon gehört. Katzen jonglieren!”

Hier die schönste Szene des Films:

Wenn Verbrechen die Kunst imitiert – “Still Tickin: The Return of A Clockwork Orange”

Ich finde das ein enorm interessantes Thema. Wenn Verbrechen Kunst imitiert oder wenn Kunst Verbrechen beeinflusst. Wie kommt es, dass nicht nur Lennons Mörder Mark David Chapman das Buch “Der Fänger im Roggen” beim Attentat dabei hatte, sondern auch der Stalker Robert John Bardo, der die Schauspielerin Rebecca Schaeffer ermordete? Ebenso zählte der Una-Bomber Theodore Kaczynski eine Ausgabe des Buches zu seinen spärlichen Besitztümern.

Ist “Der Fänger im Roggen” ein gefährliches Buch? Und wie ist es mit Musik? Mir ist der Fall von Richard Ramirez bekannt, einem Vergewaltiger und Serienmörder, der sich angeblich von AC/DCs Song “Night Prowler” zu seinen Taten inspirieren ließ:

“As you lie there naked
Like a body in a tomb
Suspended animation
As I slip into your room”

Nicht zu vergessen Charles Manson, der seine Inspiration im weißen Album der Beatles und vor allem “Helter Skelter” fand. Wie subversiv kann Kunst sein? Wie beeinflussend ein Lied, oder ein Film? Ich kann mich noch daran erinnern wie ca. 1991 der dritte Teil von Chucky die Mörderpuppe in den Medien war, weil er mit dem Mord an den zweijährigen James Bulger durch zwei ältere Kinder in Zusammengehang gebracht wurde. Das stellte sich jedoch später als falsch raus, hatten die beiden Jungs den Film niemals gesehen.

Die Dokumentation “Still Tickin: The Return of A Clockwork Orange” von Channel 4 beschäftigt sich u.a. mit der nachweislichen Tatsache, dass Regisseur Stanley Kubrick selbst den Film in England aus den Kinos holte. Man mutmaßte damals, dass dies geschah, weil die Presse einen tätlichen Angriff auf einen Obdachlosen mit dem Film in Verbindung gebracht hatte. Kubricks Frau Christiane erzählte jedoch in einem Interview, dass die Polizei ihm ein Aufführungsstopp empfahl, da Kubricks Familie bedroht wurde. 27 Jahre lang, bis nach Kubricks Tod, wurde der Film in Großbritannien weitgehend unter Verschluss gehalten.

Eine wirklich sehr gute Dokumentation in denen sich neben namhaften Regisseuren wie Sam Mendes oder Mary Herron auch Malcolm McDowell zu Wort meldet.

[via Dangerous Minds]

Von: Daniel • Tags: