Artikel über: YouTube
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Heilige Scheiße, ich wusste dass es das gibt. Schließlich habe ich im Occupy Wall Street Post davon berichtet. Aber, dass die BRD das auch macht hat mich jetzt überrascht. Vor allem wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen Beitrag der Öffentlich-Rechtlichen handelt.

Die Piratenpartei hat diesbezüglich eine Anfrage an das Bundeskanzleramt gestellt. Man darf davon ausgehen, dass es sich um einen Fehler handelt, so betont die WISO Redaktion selbst, dass der Beitrag immernoch in der Mediathek vorhanden ist, wenn auch wegen eines Rechtsstreits mit der Sparkasse Bremen leicht gekürzt. Vergleicht man die beiden Fassungen ist das einleuchtend. Verschwörungstheorien scheinen mir unangepasst, aber wie Jens Scholz richtig formuliert stellen sich einige Fragen:
- Hat sich jemand gegenüber google / YouTube als Regierungsvertreter ausgegeben? Zum Beispiel die Sparkasse Bremen?
- Wenn es diesen Screen gibt, werden wir ihn bald öfter sehen? Die Infrastruktur für eine staatliche Zensur auf YouTube ist nachweislich vorhanden und das macht mir Angst!
Es bleibt spannend, auch wenn man sich bestimmt nur verklickt hat und da eine Nachricht a la Rechtsansprüche Dritter / GEMA / ETC. hätte stehen sollen.
Hier kannst Du den (geschnittenen) Beitrag in der ZDF Mediathek sehen.
Update 13:25, 05.10.:
Ein erstes offizielles Statement gibt es von Regierungssprecher Steffen Seibert auf Twitter:

Update 21:31, 05.10.:
Aufklärender Artikel bei heute.de Also alles genau so, wie ich es bereits vermutete. Die Fragen oben sind dennoch berechtigt und stehen auch fast so bei heute.
Außerdem verweisen sie auf folgende interessante Liste:
“Google Transparency Report” – Löschanfragen von Regierungsseite
Immerhin 124 Inhalte für den Zeitraum Januar bis Juni.
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FDP Wahlparty 2011 – Spiel mir das Lied vom Tod
Ich weiß, das ist doof auf Leute einzuschlagen die bereits am Boden liegen, aber das ist zu lustig. Wenn Du bei YouTube nach “FDP Wahlparty 2011″ suchst bekommst Du folgendes Ergebnis. Beachte den zweiten Platz, zu lustig!
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Wie die GEMA die Kunst in Löcher, die vorher nicht vorhanden waren, fickt und wie Du sie wiederum ficken kannst
Ich mache seit ca. 2001 semiprofessionell Musik. Ich bin stolz darauf in dieser Zeit nie nie nicht GEMA-Mitglied geworden zu sein. Meine Songs wurden (sehr sehr selten) im Fernsehen und Radio gespielt, auf Skate-DVDs veröffentlicht und live dargeboten und die GEMA war mir dabei stets unsympathisch.
Aber die machen ihren Job, ziemlich gut sogar. Schließlich habe ich mehrmals als Nichtmitglied Abrechnungen erhalten. Die waren zwar über 0,- Euro, aber hey hauptsache der Verwaltungsaufwand lohnt sich.
Als ich mal für die Lizenzen einer befreundeten gemapflichtigen Band wegen eines Samplers auf einem großen Label anrief fragten sie mich, ob ICH denn wüsste wieviel der Sampler verkauft hätte. Aber das ist bestimmt ein Irrtum meinerseits, dass sowas die GEMA selbst wissen sollte…
Anderseits: Telefoniert man wegen Gebührenkram mit der GEMA drängt sich oft der Eindruck auf, dass sie selbst nicht durch Schlüssel und Lizenzen durchblicken. Und so können sympathische Musiker wie Hans Brunckhorst aka Hans Blues den Verein auch ganz offiziell und legal verarschen.
Brunckhorst verdient dank GEMA ca. 40.000 Euro im Jahr mit seiner Musik und das obwohl ihn kaum einer kennt und er viele Konzerte lediglich auf Hut spielt:
“Die Höhe der Ausschüttung folgt dabei einem System: Gema-Deutschland ist in zwölf Bezirke aufgeteilt. Nach der Logik des Verteilungsschlüssels werden bekannte Lieder gleichermaßen im ganzen Land gespielt. Und weil Brunckhorst das System durchschaut hat, spielt er seine Lieder eben auch im ganzen Land. Jeden Monat ein Konzert in jedem Bezirk. Macht 144 Konzerte im Jahr, macht 68 000 Kilometer auf dem Tacho des Blues-Mobils.
So ist Hans Brunckhorst zum erfolgreichen Programmfall geworden, wie es im Gema-Deutsch heißt. Er kann von der Gema leben, während andere von ihr oft bitter enttäuscht werden. Auf einen Programmfall kommen zig Künstler, die kaum etwas vom System haben. Etwa weil sie immer nur im gleichen Bezirk auftreten oder nur einmal im Jahr auf Tournee gehen. Die Ungerechtigkeit ist aber nur eines der Probleme an der Gema.”
Bei all der Kritik muss man der GEMA eines lassen. Sie waren schneller als der Rest der Musikindustrie. Für MP3s, Streams etc. hatten sie sehr früh Schlüssel und Abrechnungssysteme. Die waren zwar unverhältnismäßig teuer, aber sie waren da.
Dennoch sind mittlerweile sogar die Majorchefs gefrustet. So sagte Edgar Berger, Deutschland Chef von Sony Music, gegenüber dem Spiegel:
“Alles muss durch ein Nadelöhr, den Gema-Aufsichtsrat. Einige Mitglieder scheinen noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen zu sein”, sagt er auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE. Es gebe “offenbar kein Interesse daran, werbefinanzierte Musik-Streamingdienste wie Vevo, YouTube und Spotify in Deutschland zuzulassen”, so Berger.
Aber auch Kreative im Ausland müssen sich auf einmal mit der GEMA auseinander setzen. Nina Paley, machte einen Animationsfilm mit alter Jazzmusik und schloss über die weltweite Nutzung einen Vertrag mit der Sony ab. Das hätte die Sony wiederum scheinbar nicht gedurft, denn die Sendungsrechte liegen wohl in Deutschland bei der GEMA, die den Film dann auch bei You Tube sperrte. Nina is not amused, verständlich, hatte sie doch schwer gekämpft um den Film überhaupt unter das Volk zu bringen. Hier was Nina dazu zu sagen hat:
Ihren Film Sita Sings The Blues komplett bei archive ansehen und downloaden!
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The Social Network Trailer Parodien
Seitdem Fincher seinen Trailer für den Facebook Film The Social Network vorstellte häufen sich die Parodien, ich hab mal alle mir bekannten zusammengetragen.
Das Original (Facebook):
Parodien zu Youtube, Twitter und Ebay folgen nach dem Klick.
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K♥tzbröckchen: 31.07. – 06.08.
K♥tzbröckchen: Geile Links der Woche die bunt sind und sonst untergehen würden. Geordnet nach den Farben des Regenbogens:
Rot – GEMA beweist, dass sie nicht im Interesse Ihrer Mitglieder arbeitet:
Die GEMA hat eine einstweilige Verfügung gegen YouTube beantragt und beweist damit, dass sie nicht die Interessen Ihrer Mitglieder vertritt. Diesen ist es nun unmöglich Ihre Videos zu Promotionzwecken im Netz zu präsentieren. GEMA kacken!
Orange – Adventure Time:
Gute Woche für Freunde des klassischen Adventure-Games. Nerdcore bloggt, dass die Doku “Get Lamp”, ein Film über Textadventures, fertig ist. Auch hat sich Philipp Lenssen die Mühe gemacht ein Buch über Grafikadventures zusammenzustellen. Graphic Adventures, so der Titel, kann man kaufen oder gratis downloaden.
Halt, das ist aber noch nicht alles…
Gelb – Neues von der Games-Front:
… denn es gibt neues von der Games-Front. Online könnt Ihr jetzt das distopische Adventure The Curfew spielen. Yeah.
Oder doch lieber Halo im Atari Stil?
Wem beides nicht zusagt dem bleibt die Vorfreude auf ein Fallout 2 Mod, dass das Game komplett umschreibt.
Grün – Legendäre Musikstudios:
Eines Tages hat einen schönen Artikel über legendäre Musikstudios. [via André / Er France]
Blau – Wie eine Erfindung aus den 60ern zum Megaseller werden könnte:
Gorilla Glas, davon werden wir noch hören!
Violett – Eigenes:
Morgen spiele ich auf dem Open Source Festival in Düsseldorf. Der Westen hat einen netten Artikel dazu veröffentlicht.
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Retrowerbung für Facebook, YouTube und Skype
Die Werbeagentur Moma aus Sao Paulo hat diese Fake Vintage Ads für Maximidia erstellt. Motto: Everything Ages Fast.


Die Punk-Oma: Märchen ohne Moral aber mit Aussage

Die Punk-Oma erzählt moderne Märchen auf YouTube. Es geht meist um Identitätsfindung. Da sie auch über asexuelle Einhörner erzählt dachte ich, dass es eine gute Idee sei sie hier vorzustellen. Es geht um Scheiße, die ganz gemütlich sein kann und Hipster-Regeln im Märchenland.
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