Neue eigene Website

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daniel-decker.de

Ich hab mal ein bisschen Zeit investiert und eine kleine Webseite unter www.daniel-decker.de eingerichtet. Bisher leitete die Domain auf meine Facebookseite weiter, die vor allem meiner Musik gewidmet ist. Aber über all die Jahre habe ich so viel Zeug gemacht. Vor allem eben als “Autor”, aber auch als “Musiker”. Daher habe ich mir überlegt wie ich all das in eine übersichtliche Form bringen kann. Deshalb ist das ganze als Mind-Map gestaltet. Das hat leider den Nachteil, dass mobil die Seite (bisher) nur eingeschränkt funktioniert, aber wenn ich mal wieder Zeit finde mach ich da was.

Alles in allem war das ganz nett die ganzen Projekte Revue passieren zu lassen. Schade ist, dass ich manche Sachen gar nicht selbst (mehr) besitze. Ich habe leider gar keine CD mehr von Quotenrocker (Amazon-Partnerlink), einem Sampler mit deutschsprachigen Versionen internationaler Hits, den ich zusammen mit Gunther Buskies von Tapete Records zusammenstellte.

Auch das Taschenbuch von den Murmel Comics (Amazon-Partnerlink) ist über die Jahre verschwunden. Wie auch immer, so ganz vollständig ist das Ganze immer noch nicht. Aber ich werde das immer mal wieder ergänzen.

Daniel Decker - Alle Projekte als Mind-Map
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Circuit-Bending: Speed-Mod für Kassettenspieler

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Speed-Mod Cassette-Player

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich nun damit Kassetten und die dazugehörigen Geräte als Musikinstrumente einzusetzen. Gestern habe ich dann einen billiges transportables Gerät (2 Euro auf dem Flohmarkt) gemoddet. Ich weiß gar nicht ob ich das wirklich Circuit-Bending nennen darf, denn eigentlich wurde nur ein Poti ausgetauscht und an eine andere Position gebracht.

Was mich sehr überraschte war nämlich, dass dieser Kassettenspieler – wie scheinbar auch viele weitere – bereits über einen Trimpoti verfügen mit dem sich die Abspielgeschwindigkeit einstellen lässt. Also musst Du nur diesen Poti durch einen anderen austauschen und somit zugänglich machen. Eine super Anleitung dazu findest Du hier.

Ich hatte scheinbar nicht den richtigen Poti zu Hand und hab einfach etwas eingebaut was rumlag. Damit ist der Regelweg recht schnell in der zweiten Hälfte, dennoch spielt das Teil von enorm langsam bis ziemlich schnell ab. Da am Ende des Regelwegs des Potis nur noch die Geschwindigkeit “Chipmunk” ohne jegliche Variation bleibt, habe ich das Teil auch gleich so getauft: “The Chipmunk 1.0”

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Political Clickbait – Der Rechtsruck der NZZ

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Mit Rechten reden

Die Neue Züricher Zeitung (NZZ) ist ein traditionsreiches Blatt. Bereits seit 1780 erscheint das Blatt nun und hat eigentlich den Ruf eines bürgerlich-liberalen Blattes.

Das änderte sich ab 2015 mit der Einberufung des konservativen Eric Gujer als Chefredakteur. Ab 2016 sorgt auch der Feuilletonchef René Scheu für die Neuausrichtung des Blattes, die immer wieder bestritten wird.

2017 wollten viele Redakteur*innen den politischen Richtungswechsel des Blattes nicht mittragen und verließen die Zeitung. Eine von ihnen war die Journalistin Sieglinde Geisel, die nach 20 Jahren das Feuilleton verließ, weil ihrer Ansicht nach zunehmend rechte Meinungen und ein “giftiger” Ton die Kommentare bestimmen würde.

Chefredakteur Gujer verteidigt die rechtskonservativen Inhalte als Meinungspluralismus. Auch die Zahlen geben ihm Recht, wo die NZZ im Print verliert, gewinnt sie online dazu.

Mittlerweile sieht sich die NZZ als Gegenangebot zu deutschen “Mainstream-Medien”, die mal komplett als “grün” gelabelt wurden. So ein Text im Juni dieses Jahres. Der Artikel von Wolfgang Bok ist ein Meinungsstück, das Fakten ignoriert und damit AfD-Wähler*innen genau so erreicht wie Hans-Georg “Es gab keine Hetzjagd” Maaßen.

Die Inhalte der NZZ provozieren und sorgen so für Klicks. Fridays-For-Future mit der Hitler-Jugend vergleichen? Kein Problem! Begriffe wie “Biodeutsche” droppen? Yes! Und so verteidigt Gujer wie auch schon vor zwei Jahren weiterhin die Ausrichtung des Blattes. Nein nein, nichts zu sehen, wir sind die Mitte. Nicht rechts. Wir kriegen auch von rechts Kritik, dann können wir ja gar nicht rechts sein.

Interessant an dem Ganzen ist, dass Gujer vermutlich wirklich so denkt und in erster Linie die Auflage und Verbreitung im Sinn hat. So beackert die NZZ immer öfter rechtspopulistische Themen für Deutschland. Logisch, dass damit die potentielle Leserschaft erweitert wird. Mehr Leser*innen als in der Schweiz gibt es im deutschsprachigen Raum schon, aber dafür müssen die Themen halt auch z.T. Deutschland-spezifisch werden. Um so steiler die Thesen um so besser die Klicks, denn Zustimmung wie Ablehnung verbreiten solche Artikel (weswegen in diesem Post kein einziges mal auf die NZZ direkt verlinkt wird!)

Gujer betreibt aus meiner Sicht genau das, was ich vor Jahren als “politischen Clickbait” betitelte und zu dem ich immer wieder kleinere Posts droppe. Mit provokanten Themen, vornehmlich von Rechts, werden die Klickzahlen und damit die Umsätze gesteigert. Nur Richard Schmitt, der ehemalige Chefredakteur von krone.at, ist da deutlicher.

Der Blick auf Zahlen statt Inhalte führt hierbei zu einer Normalisierung. Der NZZ hilft dabei, dass in der Schweiz mit der SVP eine nationalistische rechtspopulistische Partei seit 1999 die grösste Fraktion in der Bundesversammlung bildet. Ton und Vokabular, das die AfD hier versucht zu normalisieren, ist in der Schweiz bereits Normalität.

So muss sich das Medium auch gar nicht großartig verbiegen um AfD-Sprech in ihrem Feuilleton unterzubringen. Sie sollten sich allerdings bewusst sein wem sie damit dienen.

Um da mithalten zu können müssen deutsche Medien nachziehen. Da wird dann auch mal Alice Weidel als vermeintliche Klimaexpertin geladen.

Update 24.09.2019:
Philipp gab mir auf Twitter den Hinweis, dass die Zahlen der NZZ ebenfalls für die Ausrichtung Richtung Deutschland sprechen. Die Uniques nehmen zu während der Anteil Schweiz zurückgeht. Das scheint zu Bestätigen, dass zunehmend ein deutsches Publikum die NZZ liest.

Finde ich auch rechtlich interessant. Ein Presse-Angebot aus dem Ausland, das sich gezielt an den deutschen Markt wendet.

Korrektur:
Richard Schmitt ist seit August diesen Jahres nicht mehr bei krone.at, sondern zu oe24.at gewechselt. Desweiteren außereuropäisch bei Ausland gestrichen.

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Invader Zim – Enter The Florpus

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GIR aus Invader Zim

Letztens habe ich hier noch das Rocko-Special auf Netflix gelobt, aber da hatte ich noch nicht den Invader-Zim-Film gesehen. Der gefällt mir noch besser als das Rocko-Revival. Dabei ist der Film nichts besonderes. Eigentlich fühlt es sich lediglich wie eine lange Folge an und ist damit genau das was Zim-Creator Jhonen Vasquez versprach. Dennoch macht das Wiedersehen Freude. Auch Freude macht dieses Mal die Synchro. Zim war für mich eine der wenigen Shows, die durch die deutsche Synchro sogar dazu gewann und beim Film sind die Stimmen von früher wieder dabei. Das Special gibt es derzeit bei Netflix zu sehen. Empfehlung!

Invader Zim – Die komplette Serie auf Blu-Ray (amazon-Partnerlink)

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