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Narzissmus und Internet – Der Weg des Matthias Matussek

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Matthias Matussek zu besseren Zeiten, Foto von Melanie Feuerbacher

Wie wird jemand vom Ressortleiter des SPIEGEL zu einer kümmerlichen Figur der neuen Rechten. Die ZEIT stellt Matthias Matussek in einem Portrait dar und zeichnet seinen Weg, der ihn zum skandieren von Parolen auf Bierkisten führte.

Mir fällt dazu ein, dass Matussek soweit ich mich erinnere, der Beginn für meine These des Politischen Clickbaits war. Wie unter dem Deckmantel des Meinungspluralismus und mit Schielen auf die Klickzahlen ein homophober Artikel und kurz danach eine Gegendarstellung bei der WELT erschien. Laut Artikel war zweiter Beitrag von Ulf Poschardt, der damals zwei Tage später erschien, mutmaßlich mehr Schadensbegrenzung als erneuter Versuch auf dem klickstarken Thema rumzureiten. Leider ist das nur in einem Satz geschildert:

“Großer Ärger in der Redaktion der Welt.”

Und vielleicht sollte – auch wenn ich von küchenpsychologischen Ferndiagnosen reichlich wenig halte – in Zeiten von Trump und Co. folgender Absatz hervorgehoben werden:

“Ich habe für diesen Artikel mit dreien seiner vier Brüder geredet, einem Professor, einem Lungenarzt, einem pensionierten Lehrer. Aus ihren Worten sprach Liebe. Und Sorge. Es ging in diesen Telefonaten weniger um Merkel und die große Politik. Aber zwei Worte fielen immer wieder. Narzissmus. Und: Internet.”

Auch wird eine Frage beantwortet, die ich mir oft stellte. Ob Jan Fleischhauer und Matussek weiterhin Freunde sind. Und tatsächlich sind sie das und Fleischhauer bekommt viel Platz um seinen alten Weggefährten zu entschuldigen. Ich würde ihm da vehement widersprechen. Ein rechter Hetzer bleibt ein Hetzer, auch wenn die Beweggründe keine politischen sein sollen. Das entschuldigt gar nichts!

(Foto von Melanie Feuerbacher, Wikicommons unter CC BY-SA 3.0 de Lizenz)

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Drumsounds im 80ies-Style

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80ies Drumsounds

Es ist hier unter anderem so ruhig, weil ich gerade ein kleines Studio einrichte und mich daher auch viel mit Recording und Sounds beschäftige. Da ich in dem kleinen Studio kein echtes Schlagzeug aufnehmen kann, lerne ich derzeit auch viel über Drum-Sounds, und für mein nächstes Album schwebt mir ein Achtziger-Jahre-Sound bei den Drums vor. Auch wenn das wohl wieder total abgenudelt ist. Aber egal, wer weiß wie das wird, wenn ich erstmal mit den Aufnahmen anfange und vor allem wie das dann ist, wenn ich die Aufnahmen ca. 2026 beendet habe.

Whatever – Ich dachte, ich klebe mal einige meiner Recherchen hier ins Blog. Was macht also einen Achtziger-Jahre-Drumsound aus? Als erstes fällt einem da natürlich Gated Reverb ein, was das ist erklärt dieses hervorragende Video:

Hier ist ein Gated-Reverb-Tutorial für Cubase-Nutzer.

Und welche Drumcomputer sind zu empfehlen?

Klar, bei den 80ern bist Du schnell bei der legendären TR-808, ich habe allerdings festgestellt, dass mir andere Drumcomputer mehr liegen. Allen voran wäre da Linn Drum. Als VST-Plugin habe ich die z.B. bei meinem ROSI-Remix eingesetzt. Prominente Songs die auf die Linn setzen sind u.a. “Little Red Corvette” von Prince, “Drive” von den Cars und “Rock Me Amadeus” von Falco.

Ich habe DJinnDrum als Gratis-VST-Plugin genutzt, es gibt aber sowohl mehrere gratis als auch Bezahl-Plugins. Drei davon werden hier vorgestellt.

Hier die Linn im Einsatz:

Ebenfalls enorm interessant finde ich die Synare Drums. Die dritte Version der Synare wurde von Stephen Morris bei Joy Division einesetzt.

Neben echtem Schlagzeug setzten Joy Divison übrigens auch noch die BOSS DR-55 ein, wobei die meinen Recherchen nach wohl erst bei New-Order-Aufnahmen tatsächlich zu hören ist. Gratis Sample-Packs von der DR–55 findewst Du u.a. hier und hier.

Pimp your Snare-Sound

Aber es gibt noch weitere Tricks um die Drums mehr nach 80er Jahren klingen zu lassen. So kannst Du via Gate z.B. Noise zumischen. In diesem Video wird das mit Pink Noise vorgeführt:

Das dazumischen von Noise oder Samples via Gating ist übrigens very common. Jemand der das auch sehr gerne macht ist Andy Wallace, der wohl vor allem für die 90er steht und von Nirvana über Rage Against The Machine bis hin zu Linkin Park vieles mischte. Er setzt dort wohl aber Samples und White Noise ein, hervorragend in diesem Video von Rick Beato erklärt:

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Fünf ABBA-Cover, die Du eventuell noch nicht kanntest…

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Portishead mit ihrem ABBA-Cover von SOS

Ich habe ein Herz für ABBA und der Film “Mama Mia!” (Partnerlink) ist mein Guilty-Pleasure. Die Produktion der Alben ist außerordentlich, der Sound und irgendwie schwingt selbst bei fröhlich erscheinenden Liedern oft die Melancholie mit. Als Vinyl-Digger ist es außerdem relativ günstig eine ABBA-Sammlung aufzubauen, die meisten Alben findest Du zu kleinem Preis auf Flohmärkten.

Seit dem 19.7. ist nun die Fortsetzung “Mamma Mia! Here We Go Again” in den Kinos. Grund genug eine Lanze für ABBA zu brechen und wenn Dich die originale nicht überzeugen, vielleicht ja diese fünf Cover-Versionen:

“SOS” von Portishead

Vielleicht das beste Cover in dieser Liste. Aufgenommen für den Film “High Rise”. Leider wurde der Song bisher nur als Video veröffentlicht und ist auf keinem physischen Tonträger zu finden.

“I’m a Marionette” von Ghost

Besser ist nur noch Ghosts Cover von “Cruzified” von den Army Of Lovers. Ich mag den okkulten Mummenschanz der maskierten Ghule. Hier spielt übrigens Dave Grohl mit.

“Does your mother know?” von ash

Aufgenommen für die BBC Radio One’s Evening Session. In einer anderen Version war dies der Beitrag für die Compilation “ABBA – A Tribute: The 25th Anniversary Celebration” (Partnerlink) auf der u.a. auch Evan Dando, Army Of Lovers und Bananarama Abba covern.

“The Visitors” von Television Personalitites

Dan Treacy covert ABBA? Vermutlich die Band, der man als letztes ein Cover der Pop-Sensation aus Schweden zugetraut hätte. Dementsprechend ist das Cover auch schräg, düster und ungewöhnlich.

“I have a dream” von Abay

Aydo legt eine solche Traurigkeit in das Stück, dass es herzerweichend ist. Wirklich bewegende Cover-Version.

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Invader ZIM bekommt einen eigenen Film

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Invader ZIM

Ich halte Invader ZIM nicht nur für eine der unterschätztesten Nicktoon-Serien, sondern auch für eines der seltenen Werke wo die Synchronisation tatsächlich besser als der O-Ton ist. ZIM ist in der Synchro so herrlich over-the-top und überdramatisch, dass es eine Freude ist.

Der Grund warum ich Zim so mochte war auch der Grund, warum die Serie mitten in der zweiten Staffel abgesetzt wurde. Es war vollkommen an der Zielgruppe (11-15jährige Kids) vorbei und sprach eher ein älteres Publikum an.

Nun, 14 Jahre später, ist der Ruhm um die von Jhonen Vasquez geschaffene Serie noch nicht verblasst und ZIM bekommt einen eigenen Film. Angekündigt wurde das Ganze bereits 2017, aber auf der diesjährigen Comic-Con wurde das Team samt Trailer vorgestellt.

In “Invader ZIM: Enter the Florpus” stellt ZIM fest, dass die Irken ihn nie zur Erde schicken wollten um diese zu unterwerfen. Das erste Mal in seinem Leben zweifelt der größenwahnsinnige ZIM an sich selbst und bietet seinem menschlichen Gegenspieler Dib damit die Chance gegen ihn vorzugehen.

Ironischerweise ist es Vasquez selbst, der sich wünscht, dass die Fans nach all den Jahren nicht mit zu hohen Erwartungen auf den Film hoffen:

”What I’m making isn’t going to be the best episode of Invader Zim […] I would be battling people’s childhoods and trying to carve out space for a new favorite thing, and that’s the worst attitude to have when making this stuff.”

Teaser zu Invader ZIM: Enter the Florpus

Auf der Comic-Con wurde ein erster Teaser gezeigt:

Die komplette Serie als DVD-Box kaufen (amazon-Partnerlink)

(via mefi)

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Britta wiedervereinigt auf Tour

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Britta - Lichtjahre voraus

2006 erschien mit “Das schöne Leben” (Partnerlink) das bisher letzte Album von Britta.

“2018, viele Jahre später, haben die Musikerinnen von Britta längst andere Jobs, Berufe, Bands, Soloprojekte und sind immer noch befreundet – auch wenn sie nicht mehr zusammenspielen. Und schwärmen immer wieder davon, wie schön die Britta Konzerte und die Touren waren!”

Und deswegen gibt es jetzt eine neue Tour und – wenn ich das richtig verstehe – ein Best-Of-Album auf Staatsakt. Ich freue mich sehr. “Lichtjahre voraus” (Partnerlink) ist eine meiner Lieblingsplatten. Bin auf jeden Fall dabei.

Britta live

05.10. Frankfurt, Brotfabrik
06.10. Köln, Artheater
11.10. Berlin, Festsaal Kreuzberg
15.10. München, Unter Deck
16.10. Leipzig, Werk 2
17.10. Hamburg, Knust
20.10. Wien, Fluc und Fluc Wanne

Mehr Infos gibt es hier.

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