Die toll verfilmte Kinderwelt von Roald Dahl

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Kinderfilme nach Roald Dahl

Zugegeben, es dauert noch einige Zeit bis wir den “Fantastischen Mr. Fox” (Partnerlink) von Roald Dahl hierzulande sehen können, aber dennoch fühle ich mich durch diese Liste dazu inspiriert ein wenig über die wunderbaren Kinderfilme nach Roald Dahl zu schreiben.

Ironischerweise war meine erste bewusste Begegnung mit Dahl mit seinen frivolen Onkel Oswald Stories verbunden. Die ich mir so mit 11, 12 Jahren heimlich durchlas. Aber wer könnte einem Titel wie “Kuschelmuschel” auch widerstehen?

Wahrscheinlich um die selbe Zeit sah ich dann “Hexen hexen” (Partnerlink) und was hab ich mir vor Angst beinahe in die Hosen gemacht?! Die ganze Stimmung des Films ist großartig. Wochenlang hatte ich Schiss vor Frauen mit diesen Omaschuhen. Anjelica Huston ist fabelhaft in dem Film und war auch Dahls erste Wahl. Allerdings war dieser mit dem Ende nicht so zufrieden. Dennoch ein toller Film der aber irgendwie viel zu grauselig für Kinder ist. Der Film gibt mir auch heute noch die Vorstellung von einem dieser Albträume aus denen man einfach nicht entkommen kann so sehr man sich auch bemüht.

1996 erschien dann “Matilda” (Partnerlink), eine Regiearbeit von Danny DeVito, der auch eine der Hauptrollen übernahm. Eine schöne skurrile Umsetzung eines der letzten Bücher Dahls mit Liebe zum Detail. Vielleicht schwächer als die anderen Filme, aber mit Sicherheit nicht der Schwächste, der wird noch kommen.

Ebenfalls 1996 erschien “James und der Riesenpfirsich” (Partnerlink) von Henry Selick, der zuvor mit “Nightmare before Christmas” zu begeistern wusste. Ich liebe Stop Motion und ich liebe die Gestalten in dem Film. Die Ideen. Ich bitte Euch, James’ Eltern werden von einem Rhinozeros gefressen! Und böse Stiefeltern – bzw. Tanten in diesem Fall – gehen immer vollkommen klar.
Als ich mit meinen Eltern mal im Winter in den Niederlanden Urlaub machte bin ich beim Spielen auf einer eisglatten Mauer ausgerutscht und schwer gefallen. Ich heulte so laut und keiner konnte mich beruhigen bis man mich mit eine Cassis Limonade ruhig stellte. Seitdem assoziere ich Cassis Limo mit Trost. Und so ist jeder Moment dieses Films. Trost. Alles wird gut! Und das auch noch in Stop Motion!

Produzent von “James und der Riesenpfirsich” war übrigens Tim Burton, der dann 2005 “Charlie und die Schokoladenfabrik” (Partnerlink) verbrach. Wann wurde Burton eigentlich scheiße? Muss so nach “Ed Wood” (Partnerlink) gewesen sein. Wohlwollend nennt man sowas Ausstattungskino glaube ich. Falsch macht Burton ja eigentlich nichts. Besetzung gut, visuell gut, aber irgendwie fehlt seinen letzten Werken stets die Seele. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Oompa Loompas einfach so auszusehen haben wie in der ersten (und besseren) Verfilmung von 1971:

Auch viel geilere Musik übrigens, die zusammen mit der visuellen Umsetzung bis heute noch tausende von Parodien prägt. Friss das Burton!



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