Axel Springer mahnt BILDblog ab

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Mit Kanonen auf Spatzen. Zugegeben, pfiffige Spatzen, die die Medienlandschaft eindeutig bereichern.

Anders sieht das natürlich Axel Springer die BILDblog abmahnen. Das Blog hat fälschlicherweise darüber berichtet, dass Welt online eine Rüge des Presserats nicht veröffentlicht hätten. Nachdem die Blogger diesen Fehler noch am selben Tag korrigierten wurden sie später am selben Tag abgemahnt.

Für die Abmahnung, die mittlerweile fallengelassen wurde, wollen Springer die Anwaltskosten von BILDblog erstattet sehen. Da fällt einem mal wieder auf, dass man den falschen Job hat. Für eine Abmahnung die am selben Tag erstellt und verschickt wurde kommen Anwaltskosten von 2407,36 Euro zustande. Das ist ein stattlicher Tagessatz.

BILDblog will dementsprechend dieser Forderung nicht nachgehen. Da bisher und durch eine mögliche gerichtliche Entscheidung den Betreibern von BILDblog ebenfalls Anwaltskosten entstehen bitten diese um eine Spende. Dieser Aufruf sei hiermit an Euch weitergegeben, denn was für Springer Peanuts sind ist für die BILDblogger durchaus nicht wenig.

[via BILDblog.de]



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