Die KiK-Story 2: Zensurversuch gescheitert

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Ein wenig mehr als ein Jahr blogge ich und natürlich bekam ich in der Zeit auch ein Anwaltsschreiben. Es ging um ein eingebettetes Video. Einer Reportage mit dem Titel “Die KiK-Story: Die miesen Methoden des Textildiscounters”. Einige Zeit danach bekam ich eine E-Mail:

Ich habe […] also Post bekommen und einen Artikel gelöscht, da ich keinen Ärger will. Ulkigerweise darf ich nichtmal sagen welcher Artikel das ist, da schon der Titel laut (dem Sekretariat von) Dr. Walter Scheuerl eine Schmähung enthielt. Die Aussagen stammten übrigens allesamt nicht von mir, sondern vom NDR. Begründet wurde dies durch meine eigene Störerhaftung, dabei ist laut Wikipedia umstritten, ob ein bloßer Verweis auf anonym veröffentlichte Daten eine Störerhaftung rechtfertigt.

So im Originalpost vom 2. Juni. Schon damals kündigte ich durch das unsouveräne Auftreten von KiK und seinem Anwalt die Gefahr des Streisand-Effektes an. Besonders übel genommen wurde das ganze ganz offensichtlich auch vom NDR und seinem Reporter Christoph Lütgert, der nun nochmal nachtritt. Das riecht beinahe schon nach Brand-Deconstruction, aber wer kann es ihm verübeln? Ob dies dem Konzern eine Lehre sein mag? Ich bezweifel es.

“Die KiK-Story 2” präsentiert neue Zeugen und zeichnet den journalistischen und juristischen Krimi der letzten Monate nach.

Teil 2 & 3 nach dem Klick.

[via blokster]



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