Never Mind the Westerwave, Here’s the Tharrazin

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Alter, dieses Gestammel. Inhatlich wie phonetisch. Wisst ihr wie Thilo Sarrazin seinen Buchtitel “Deutschland schafft sich ab” übersetzt?!
“The Germany is doing itself away”. Und wie er auf Fragen nicht eingeht. Peinlich. Forget Westerwave, vergesst Oettinger und wer war nochmal Lothar Matthäus?

[audio:https://www.kotzendes-einhorn.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/sarrazin.mp3|titles=Thilo Sarrazin spricht Englisch]

Here’s Tharrazin – was Griffigeres fiel mir jetzt ob seines nicht vorhandenen th nicht ein. Sarrazin im BBC – Podcast:

We talk to Thilo Sarrazin, the banker turned author, whose book has sold over a million copies. He says Muslims cannot integrate in Germany. His comments have caused outrage and garnered support. We put your questions and comment to him.

Außerdem ist er nicht dafür verantwortlich wenn Leute ihn einen “Fishist” nennen. Ich hab nachgedacht. Übersetzt ist das ein Fischist.



    23 Kommentare:

  • choooo schreibt am 18. Januar 2011 um 22:05

    ich trage neongelbe airmax und hab ein englisch wie tharrazin!

    k.i.z. halbstark

  • charlotte sometimes schreibt am 18. Januar 2011 um 22:20

    Oh Gott, ich hoffe das hört sich hier bei uns niemand an, die denken doch dann wir Deutschen haben alle einen Sprung in der Schüssel.

  • Da Na schreibt am 19. Januar 2011 um 09:08

    gerrrman accent :D

    & das im BBC, die Engländer lachen sich bestimmt ‘n Ast

  • kathy schreibt am 19. Januar 2011 um 10:33

    haha, es sind immer wieder die gleichen “bildungsbeflissenen” männer, die sich derartig blamieren, wenn sie mal ihre bildung beweisen müssen.

  • Christian schreibt am 19. Januar 2011 um 10:39

    Es ist ganz arm und zudem billig, sich über sprachliche Unzulänglichkeiten von Personen lustig zu machen. Aber dann braucht man sich wenigstens nicht mit dem Inhalt auseinanderzusetzen.

    Warum muss der Sarrazin jetzt nochmal perfekt Englisch sprechen? Für einen Menschen seiner Generation ist sein Englisch nicht schlecht. Er hat zwar einen starken Akzent. Aber such Dir doch mal einen 65 jährigen Engländer und lass den deutsch sprechen.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 19. Januar 2011 um 11:47

    @Christian Jmd. der sich Bildungsbürgertum in Schwarz Rot Weiß auf die Fahnen schreibt muss sich solche Kritik gefallen lassen, oder nennen wir es lieber Satire?!

    Und inhaltliche Kritik ist sogar in diesem kurzen Post zu finden. Ich kann es aber für Dich gerne konkretisieren: Ab Minute 47 ca. einfach nachhören. Übrigens eine Deutsche die da Englisch spricht. Und, ohweia, mit Migrationshintergrund.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 19. Januar 2011 um 11:49

    P.S.: Wenn ich von der BBC zu einem Interview eingeladen würde, würde ich mich zumindest so weit vorbereiten, dass ich meinen eigenen Buchtitel korrekt übersetzen könnte. 10 Minuten im Internet oder der Bibliothek dürften reichen: “Germany is disposing itself”

  • Christian schreibt am 19. Januar 2011 um 14:31

    Naja. Das nun an dem Buchtitel festzumachen. Ich weiss nicht. Weisst Du, ob ihm der Verlag den englischen Titel vorgegeben hat? Oder der Moderator ihm das so im Vorgespräch gesagt hat? Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass er vergleichsweise gutes Englisch spricht. Er spricht frei und geht auf die Fragen ein (eben gerade nicht wie Oettinger oder Westerwave). Dass er ne lausige Aussprache hat, darüber brauchen wir nicht reden.

    Und in Minute 47 spricht übrigens eine Amerikanerin mit puertoricanischem Hintergrund…

    Man kann zu den Schlüssen die Sarrazin zieht, stehen wie man will und auch bei den Ursachen mag es verschiedene Ansichten geben. Aber der Fakt bleibt bestehen. Schüler aus muslimischen Ländern sind in der Schule “Underachiever” im Vergleich zu anderen Migrantengruppen. Man kann das auch aufsplitten und dann wird man darauf kommen, dass es dann halt Schüler aus Nordafrika, der Türkei und was weiss ich sonstwo her sind. Und das zieht sich offensichtlich durch ganz Europa. Oder sind es Russen oder Vietnamesen, die in Frankreich in den Vorstädten die Autos anzünden?

    Interessant auch der eine Diskutant, der meinte (ca. 12:00), dass es ja kein Wunder wäre, dass die Türken underachiever wären, da ihre Eltern ja auch nur “simple workers” gewesen wären. Klassisches Eigentor, würde ich sagen, denn nach der Auffassung der Sarrazinkritiker dürfte gerade dieser Zusammenhang ja eigentlich nicht bestehen.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 19. Januar 2011 um 14:35

    Der Verlag gibt falsche Übersetzungen vor? o.O Really?

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 19. Januar 2011 um 14:38

    Ich meinte u.a. die Frage “Ob er sich bewusst wäre, welches emotionales Umfeld er geschaffen habe.” (sinngemäß) – Sarazzin geht darauf nicht ein und zitiert Fremdinfos.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 19. Januar 2011 um 14:46

    Achso, hab mich mit der Zeit anscheinend vertan, war vor 47 (daher ca.). Meinte Kübra Yücel Gümüsay (http://kuebra-blog.com/) mit dem besseren Englisch und insgesamt die Fragen, die sie stellt.

  • Christian schreibt am 19. Januar 2011 um 14:48

    Aber er schafft doch nicht das emotionale Umfeld. Es ist doch schon längst da. Er hat dem ganzen nur ein Gesicht gegeben. Die 1,2 Mio Bücher hat er sich doch nicht selbst gekauft. Und ich vermute auch nicht, dass die Masse seiner Kritiker, für das Buch Geld ausgegeben hat.

    Das Problem bis zu Sarrazins Buch war, dass die Tatsachen die er benennt (nicht die Schlüsse die er zieht – die sind wie gesagt an manchen Stellen durchaus fragwürdig) jedem bekannt sind, oder sie zumindest jeder ahnt. Doch bis Sarrazin hat sie niemand (aus dem Mainstream) benannt. Wer hat schon auf den Buschkowsky gehört? Und das Schlimme ist, dass mal wieder der Überbringer der schlechten Nachrichten gebasht wird und nicht nach den Ursachen für die Misere gesucht wird.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 19. Januar 2011 um 14:52

    Siehst Du, Deine Antwort geht z.B. mehr auf die Frage nach dem emotionalen Umfeld ein, als seine.

    Und natürlich geht es um die Schlüsse, die er zieht. Um nichts anderes. Zumindest in meinen Augen. Denn er nennt ja sehr zweifelhafte “Ursachen” – die ja sogar von einigen Leuten auf die er sich beruft als falsch tituliert wurden.

  • Christophe schreibt am 19. Januar 2011 um 15:08

    Problem an Sarrazin: Er geht von einem wie auch immer gearteten Mainstream aus. Wir leben in der Postmoderne, Sarrazin ist ein relikt aus der Moderne, in der Menschen auf eine einzelne Eigenschaft reduzieren werden. Auch inhaltlich merkt man bei dem Interview mit Sarrazin, dass er mit den meisten Fragen nicht zurechtkommt.

    Ansonsten ist der grundsätzliche Fehler an Sarrazins Buch, dass er den Fehler nicht im Bildungssystem, sondern an der am stärksten von diesem benachteiligten Gruppe sieht. Dabei ist die Kritik am Bildungssystem schon lange von der UNESCO überdeutlich da gewesen (http://www.rp-online.de/beruf/bildung/Deutschland-verfehlt-internationale-Bildungsziele_aid_30544.html , mehr als sieben Jahre alter Bericht). Aber es werden lieber Bevölkerungsgruppen, am besten die in der Gesellschaft, die es am schwersten haben, beschimpft. Jetzt hat er endlich mal das ausgesprochen, was die UNESCO schon vor Jahren an Deutschland kritisiert hat. Nur leider: Er nimmt die falsche Ursache an.

    Sarrazin ist vielleicht kein Nazi, aber ganz sicher ein Biedermann und vielleicht auch ein Brandstifter.

  • Christian schreibt am 19. Januar 2011 um 15:12

    Siehst du. Ich bin froh, dass zumindest mal jemand versucht, Klartext zu reden. Und eben nicht alles unter den Konsensteppich kehrt. Meiner Ansicht nach haben wir in deutschen Großstädten ein Riesenproblem mit Parallelgesellschaften. Und diese findest du eben nicht in der russischen oder vietnamesischen Community, sondern hauptsächlich in der arabischen und türkischen. Und wenn man dieses Problem nicht mal benennt, dann kann man es auch nicht angehen.

    Es streitet auch niemand ab, dass es türkische Erfolgsstories gibt. Leute die studiert haben, eine Firma gründen oder anderweitig erfolgreich sind. Aber im DURCHSCHNITT leisten sie nun mal weniger in der Schule als ihre “Migrantenkollegen” aus der ehem. Sowjetunion, oder aus Vietnam. Und dieses Underachievement potenziert sich dann im späteren Leben, wo man dann mit den mangelnden Grundlagen auch keinen Job findet.

    Und dazu kommt dann die Kultur/Religion. Und ja, ich weiss, dass im Koran nichts von Kopftuch und Unterdrückung der Frau steht. Aber so wird der Islam nun mal von vielen hier gelebt. Und die Tendenz geht leider nicht dahin, dass der Islam durch den Kontakt mit unseren “Werten”, wie Gleichberechtigung etc progressiv entwickelt. Sondern im Gegenteil eher noch konservativer wird. Und da gehe ich mit Sarrazin konform, dass ich auch in 30 Jahren noch in einem Land Leben will, in dem hauptsächlich deutsch gesprochen wird. Und das in den Grundzügen seiner Gesellschaft so ist, wie es jetzt ist.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 19. Januar 2011 um 15:47

    Ich finde den Begriff “Klartext” sehr fragwürdig und weiß nicht, wie ich den interpretieren soll. Es geht bei Sarrazin um Meinungen. Leider werden diese durch Fakten als Fakten getarnt und das ist und bleibt Bullshit. Aber dennoch darfst auch Du Deine Meinung zu dem Thema haben, genau wie Sarrazin seine hat. Aber keiner sollte sie mir als Fakt verkaufen, da komme ich mir veräppelt vor.

  • Christian schreibt am 19. Januar 2011 um 16:43

    Mit Klartext meine ich, z.B. den Umstand zu benennen, das Muslime (Oder wegen mir Araber und Türken) im Bildungswesen im Durchschnitt Underachiever sind.

    Und eben nicht wieder Statistiken hervorgezaubert werden, die das ganze relativieren (die von TS angesprochene “Russen”statistik), sondern dass man diesen Fakt verdammt nochmal akzeptiert und sich daran setzt, daran was zu ändern.

    Und das geht eben nicht (meiner Meinung nach) in dem man den genannten Gruppen immer noch weiter entgegen kommt und die Anforderungen noch ein Stückchen senkt, damit Klein-Kemal (wegen mir auch Klein-Kevin, deutsche Schüler sind ja vermutlich im Durchschitt auch schlechter als Vietnamesen ;-) in der Schule auch mal ein Erfolgserlebnis hat. Sondern das man eben auch mal sagt, nee das was du hier ablieferst, das reicht einfach nicht.

    Zum Klartext gehört es auch zu sagen, dass es inzwischen in den Großstädten rechtsfreie Räume gibt, wo der Staat seine Staatsgewalt nicht mehr durchsetzen kann. (Ich habe noch nie gehört das eine 30-köpfige vietnamesische Großfamilie Polizeibeamte – oder noch perverser: Feuerwehrleute und Krankenwagenbesatzungen angegriffen hat)Und das ist eben keine Meinung, sondern ein Fakt. Aber findet darüber eine öffentliche Diskussion statt? Nein. Wenn überhaupt, findet man solche Meldungen im Lokalteil unter Ferner liefen.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 19. Januar 2011 um 16:54

    Christian, mal Thema beiseite, da kommen wir nicht mehr auf einen Nenner. Darf ich Dich fragen, ob Du regelmäßiger Leser dieses Blogs bist?

  • Christophe schreibt am 19. Januar 2011 um 17:20

    Dann reden wir doch mal Klartext:

    http://www.bz-berlin.de/archiv/menschen-jagd-mitten-in-berlin-vietnam-mafia-schie-szlig-t-in-supermarkt-article35371.html

    http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/neonazi-uebergriff-berlin-friedrichshain-2919

    OHA. Fakten und keine Meinungen. Vielleicht ist es auch grundsätzlich problematisch, die Leute auf ihre Volksgruppe zu beschränken? Sind jetzt alle Vietnamesen Mafia und alle Deutschen Nazis? Sorry Christian, deine Fakten sind nicht the big picture. Im übrigen werden nicht die Anforderungen gesenkt, damit “Klein-Kemal” oder “Klein-Kevin” ein Erfolgserlebnis hat. Vielmehr muss der Bildungskanon an sich kritisiert werden. Schau dir bitte das an, die Vorstellungen von Bildung, die Sarrazin hat, ist einfach veraltet: http://www.youtube.com/watch?v=zDZFcDGpL4U

  • Copycat schreibt am 19. Januar 2011 um 17:38

    Hm hab lange überlegt ob ich was zu dieser Diskussion schreiben soll, schliesslich hat die ja schon einen etwas längeren Bart. Allerdings fehlt mir in den Posts, wie auch in der Politik der Blick nach vorne. Ich finde, das es viel wichtiger ist den Menschen eine Perspektive zu geben als andauernd gebetsmühlenartig die Missstände herunter zu leiern (die gibt es übrigens auch bei Deutschen Familien zuhauf). Da wird mir einfach zu wenig getan bzw. wird seitens der Politik auf heile Welt gemacht und im Endeffekt passiert nicht viel.
    Deswegen ist Thilo Sarrazin und sein Buch das Paradebeispiel für gut gemeint und schlecht gemacht. Den Fazit ist, daß der gemeine Deutsche ruft “ja da hat er (Sarrazin) aber recht!” zu Statistiken die schon längst bekannt waren und nun die Politik(er) das Thema nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen, weil man sich dabei nur verbrennen kann. Das ist sehr schade und löst kein Problem zudem ist die Diskussion für Jahre nicht mehr ordentlich führbar…

    greetz aus FFM

    Copycat

  • Christian schreibt am 19. Januar 2011 um 23:02

    Hej Daniel,

    Ich klick immer mal wieder vorbei, wenn bei FB was Interessantes von Dir in meinem Feed aufpoppt… (Und zack, ist die Anonymität flöten… ;-)

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 20. Januar 2011 um 06:20

    Okay, ehemaliger Klassenkamerad vermute ich? Vielleicht sollte ich die Seite auch über Schüler-VZ popularisieren… Nee im Ernst, ich kenne so viele Christians, die Anonymität ist wie bei Bernd gewahrt.

  • Christian schreibt am 20. Januar 2011 um 09:16

    Nee. Habs irgendwann mal bei jemand anders gesehen und dann “geliked”.

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