Farbe kotzen

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Aus naheliegenden Gründen muss ich dieses Video der New Yorker Performance-Künstlerin Millie Brown bringen. Anderseits ist das wieder einer der Momente wo sich Kunst mir nicht erschließt. Soll sich Übergeben ästhetisiert werden? Vielleicht als kritischer Kommentar auf Magerwahn und Bulimie?
Millie kotzt auch für Lady Gaga. Gemeinsam mit den klassischen Opernsängerinnen Patricia Hammond und Zita Syme kommt hier also ihr neuestes Projekt: “Nexus Vomitus”.

SHOWstudio: Millie Brown – Live Studio (Edit) from SHOWstudio on Vimeo.

Millie selbst dazu:

“I drink coloured milk – the process is not painful but after several hours of vomiting it can take its toll, which is why I limit the number of colours I use.

Artists (male as well as female) have always been known to suffer for their art – although this does tax my body to a degree, I feel the end result is worth the process. In fact I often feel elated and purified after a performance. […] For me, puking colours is both clean and cleansing.”

Das gesamte Interview gibt es hier.

Nach dem Klick die Uncut Version.

SHOWstudio: Millie Brown – Live Studio (Uncut) from SHOWstudio on Vimeo.

[via rainbowzombies]



    Ein Kommentar:

  • Heide schreibt am 27. März 2014 um 11:29

    Ehrlich, mir ist Millie bislang entgangen, bis sie auf einem Lady Gaga Konzert irrtümlich als sich übergebende Tänzerin tituliert wurde.. Es gibt wohl nichts, was es nicht gibt und blicken wir zurück auf die 60er, da hat es uns eine Gruppe Wiener Künstler ja vorgemacht…

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