Ai Weiwei und die rote Linie zwischen Kunst und Recht

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Ai Weiwei, da war doch was?! Genau, seit Anfang April ist er wegen Wirtschaftsverbrechen im Gefängnis in China. Nach fast einem Monat in Haft soll er einigen Berichten zufolge unter Folter gestanden haben. Über den Verbleib des Künstlers gibt es keinerlei Nachricht und internationale Proteste werden einfach ignoriert. Einen faden Beigeschmack bekommt das ganze zusätzlich, wenn man folgendes Zitat aus der chinesischen Staatszeitung “Global Times” liest:

“Ai Weiwei […] has been close to the red line of Chinese law. As long as Ai Weiwei continuously marches forward, he will inevitably touch the red line one day […]. Ai Weiwei will be judged by history, but he will pay a price for his special choice, which is the same in any society.”

Hoffentlich ist das eben nicht in jeder Gesellschaft so, denke ich. Das dachten sich auch Unbekannte in Luzern, die passend zur Ausstellung und Diskussionsrunde “Ai Weiwei und die rote Linie zwischen Kunst und Recht” 800 Meter Gehweg in Luzern bemalten. Und hier steht nochmal, was Ihr tun könnt!

Rote Linie Luzern

UPDATE 13:32:
Eine weitere Aktion gibt es bei René
China will Skultpuren von Weiwei zurück

[via rebel art]



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