Die Geschichte des Hundes Hachikō

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Vor einiger Zeit hatte ich hier die Geschichte der Hündin Spot, die nach dem Tod ihres Herrchens jeden Tag auf ihn wartete. Und das über 5 Monate hinweg. Ich hab es ja nicht so mit Hunden, aber diese Geschichten mag ich dann doch, weil mich das an die überbeste Futurama Folge “Jurassic Bark” erinnert, wo ich nur das Ende sehen muss um selbst zu einem Hund zu werden. Einem weinenden Schlosshund nämlich. (Sorry, der war flach, ist aber so!)

Scheinbar gab es für die Futuramageschichte ein reales Vorbild: Hachikō.
Hachikō war der Akita-Hund des Professors Hidesaburō Ueno. Jeden Tag wenn er von der Uni kam wartete der Hund bereits an der Bahnstation Shibuya in Tokyo. Das ging über ein Jahr so, bis im Mai 1925 Hidesaburō Ueno verstarb.
9 Jahre lang, bis zu seinem Tod, kam Hachikō zur Bahnstation, immer dann wenn der Zug des Professors einfuhr, und wartete.
Man gab ihn zu neuen Besitzern, aber er riss aus und rannte zur Bahnstation um auf sein Herrchen zu warten.

In Japan ist die Geschichte von Hachikō so populär, dass man ihm zwei Statuen erbaute. Dort wo er in Shibuya wartete markieren zwei Bronzepfoten und eine Inschrift seine Position. Und jedes Jahr am 8. April feiern Hundeliebhaber aus ganz Japan die Loyalität dieses Tieres am Bahnhof von Shibuya.

Auch zwei Filme basieren auf der Geschichte des Hundes. Der japanische Film “Hachikō – Wahre Freundschaft währt ewig” (Partnerlink) und das Hollywood-Remake “Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft” (Partnerlink) von Lasse Hallström mit Richard Gere in der Hauptrolle.

Hachiko

[via reddit]



    7 Kommentare:

  • Benny schreibt am 4. Juni 2011 um 12:46

    Der Hund ist eben doch der beste Freund des Menschen :)

  • Greezer schreibt am 4. Juni 2011 um 12:49

    Wurde letztes Jahr sogar (ganz toll!) verfilmt :)

  • Lillith Redrabbit schreibt am 4. Juni 2011 um 12:58

    Jedesmal wenn ich das von hachiko höre oder die futurama folge sehe heule ich rotz und wasser. Das ist so unglaublich toll wie loyal solche tierchen sein können.und wie sehr sie ihre menschen lieben. :)

  • Stephanie Silber (via facebook) schreibt am 4. Juni 2011 um 13:41

    Stimmt, die “überbeste” Futurama Folge …!

  • Nadine David (via facebook) schreibt am 4. Juni 2011 um 16:18

    wie, du hast es nicht so mit hunden? buuuh!

  • sharken schreibt am 4. Juni 2011 um 21:05

    Greyfriars Bobby war eine ähnlich Treue Kreatur der Legende zufolge. Mir wurde erzählt, dass er noch vor den Frauen das Wahlrecht als Ehrenbürger Edinburghs erhielt, und das auch noch posthum. Ein schönes Gerücht, für das ich aber keinen Beleg beibringen kann.
    http://en.wikipedia.org/wiki/John_Gray_%28Old_Jock%29

  • Kotzendes Einhorn (via facebook) schreibt am 5. Juni 2011 um 10:38

    Katzen, das sind die Tiere für einsame Psychopathen!

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