Die Partei – Adbusting gegen die NPD

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Zum NPD-Plakat vom Berliner Kandidaten Udo Voigt hatte ich hier bereits einen Post. Schon damals gab es mehrere Kommentatoren, die es witzig gefunden hätten Voigt durch Haider zu ersetzen. Finde ich bei aller Antipathie geschmacklos, die Partei allerdings nicht.

Die haben sich es nicht nehmen lassen direkt vor der NPD-Zentrale in Koepenik die Plakate durch ein Por­trait Joeg Hai­ders zu ergänzen. Politisches Adbusting. Und Du könntest das auch, man beachte aber bitte den Wortlaut:

“Interessierte Linksfaschisten können sich Samstag und Sonntag ab 12 Uhr in der PARTEI-Kampa in Berlin (Admiralstraße 17, Kreuzberg) ein NPD-Plakat abholen.”

Also heute und morgen!

Dass die Haider-Referenz geschmacklos ist, darüber müssen wir uns nicht streiten. Aber die Reaktionen der NPD sind dann dennoch Gold wert:

“Die NPD bezeichnete das Vorgehen am Freitag als ‘linksextremistische Mordphantasie’ und ‘menschenverachtende Propagandaaktion’.”

Quelle: taz

Vielleicht ist es ja doch okay auf eine Geschmacklosigkeit mit einer eben solchen zu reagieren. Dass die NPD sich wirklich so dumm dämlich erdreistet von einer “menschenverachtenden Propagandaaktion” zu sprechen hätte ich nicht gedacht.

Für noch mehr Lacher sorgt, dass die NPD die Partei in einer offiziellen Stellungnahme als “linksextremistisch” bezeichnet.

Die Partei basht die NPD in Berlin

(via berlin streetart)



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