Reddit on Bullying

-

Über Mobbing und dass ich ein Opfer von Selbigem war hab ich hier schonmal geschrieben. Das isgt echt was wo man verdammt lange dran knabbern kann. Geht vielen bei Reddit genau so. Interessant ist wie sie reagieren. Auslöser war ein Post in dem ein Nutzer beschreibt, wie jemand ihn auf Facebook um Entschuldigung bittet und wie er eben darauf reagiert:

“I think there is something inherently selfish in your requesting forgiveness. Years ago you hurt me repeatedly – tainting my childhood – and now you apparently feel bad and the burden is on me to make you feel good. No thanks. I am not accepting the burden of making you feel better.”

Kann ich definitiv nachvollziehen, was dann aber folgt wird extremst seltsam. Leute die ihren Töchtern empfehlen behinderten Kindern ins Gesicht zu schlagen, und sehr viele die all die Schmach und Erniedrigung als Geschenk ansahen. All dies machte sie zu Menschen mit einem extremen Rechtsgefühl und großer Empathie. Wirklich sehr interessant zu lesen. Gerade weil Extremposition aufeinander knallen. Solltet Ihr Euch mal anschauen und würde mich wirklich sehr interessieren was Ihr Euren eigenen Kindern raten würdet und wie Ihr mit Euren damaligen Peinigern umgehen würdet. Bei mir ist ein krasser Unterschied zwischen dem was ich gerne machen würde und dem was ich für Vernünftig halte. Vielleicht würde ich bei einer Entschuldigung sogar verzeihen können. Und ja, vielleicht bin icht so ein beknackter Gutmensch geworden, weil sie mich das Gegenteil lehrten. Anderseits kenn ich genug beknackte Gutmenschen ohne diese Historie. Muss also nicht sein.



    20 Kommentare:

  • Thomas schreibt am 31. Mai 2012 um 11:43

    Vielen Dank für den Link und Deinen Text!

  • Katrin Bedot via Facebook schreibt am 31. Mai 2012 um 11:45

    Die viel spannendere Frage ist: wie bekommst du überhaupt mit, dass dein Kind gemobbt wird.

  • Kotzendes Einhorn via Facebook schreibt am 31. Mai 2012 um 11:52

    Ja, sehr gute Frage. Meine Eltern fragten mich damals ob ich die Schule nicht wechseln wolle.

  • Katrin Bedot via Facebook schreibt am 31. Mai 2012 um 11:56

    Dann warst du ja schon mal sehr glücklich, dass du das deinen Eltern erzählen konntest und sie zugehört und sich gekümmert haben. Schulwechsel finde ich durchaus eine Alternative.

  • Andreas Klemt via Facebook schreibt am 31. Mai 2012 um 12:05

    Man kann seinen Kindern nichts raten, da das letzte was Kinder- oder eben junge Leute in so einer Situation brauchen, ein gutgemeinter Ratschlag der Eltern ist. Das schlauste ist dass man sie mit Leuten zusammenbringt, die ihnen das nötige Selbstvertrauen zurück geben können. Oder etwas machen lassen, auf das sie Stolz sein können.

  • Myself schreibt am 31. Mai 2012 um 12:07

    Ich war viele Jahre lang Opfer extremen Mobbings. Ich ging auf ein Schulzentrum aus Orientierungsstufe, Haupt- und Realschule, welches auch bekannt dafür war, alle in diesem Bundesland strafversetzten Lehrer zu bekommen. WIderliches Shculklima und ich, zugezogen, mit anderen INteressen und anderer Wesensart, wurde von dr 5.-9. Klasse täglich geschlagen, angespuckt, beleidigt, fertig gemacht, verfolgt, mein Kof wurde ins Klo gesteckt, ich saß all die Jahre alleine an einem Tisch… Heute schlüge man die Hände über dem Kopf zusammen, damals wurde die Schuld ausschließlich bei mir gesucht, weil ich ja so übersozial sei und mich nicht angemessen wehren würde. Ich solle einfach mal zurückdreschen, dann würde es schon besser, und ob ich, stets mit blauen Flecken übersät, denn immer schon so leicht blaue Flecken bekommen hätte. Gipfeln tat das ganze in einer sexuell übergriffigen Geschichte – ich war das Opfer.
    Da es sehr ländlch war und überschaubar, sprach es sich schnell herum, dass ich das Opfer war und neben der eigenen Klasse mischte schnell die ganze Schule mit und von großem zu kleinerem Geschwisterkind wurde weitergegeben, dass ich das Opfer bin. Sehr unschön.

    Was es mich gelehrt hat? Nie zu vertrauen. Niemals die Wachsamkeit sinken zu lassen. Verbaler Angriff ist die beste Verteidigung. Kinder sind per se Scheiße. Keine körperliche Nähe. Einsamkeit ist das sicherste Gefühl, da ist man niemandem ausgeliefert.
    Klingt beschissen? Ist auch so. Ist kein lebenswertes Leben.
    Meinen Kindern bringe ich bei, dass Kinder, die sich so beschissen verhalten mit 10-13-15 Jahren keinen Bonus verdient haben, weil sie Kinder oder heranwachsend sind. Zu mobben, zu schlagen, zu beleidigen, zu bedrohen sind Verhaltensweisen, für die man sich bewußt und aktiv entscheidet.
    Gegen Gruppenzwang wehren ist schwer, aber es sind unsere Entscheidungen, die uns ausmachen (ok, ist geklaut von Dumbledore, aber einfach richtig).
    Ich verachte die Täter bis heute. Zutiefst. Warum sollten sie sich entschuldigen können? Damals hätten sie sich anders verhalten müssen. Ich muss ja auch bis heute damit leben, dass ich mich höllisch erschrecke, wenn jemand mich nur unerwartet anspricht, weil mein Unterbewußtsein stets einen Angriff erwartet. (Ja, ich habe Therapie gemacht, aber man kann nicht alles wegzaubern)
    So lange ich unter den Folgen leide, wird kein Täter auf Verzeihung hoffen können. Die können mich alle mal kreuzweise. Täter handeln aus vollem Bewußtsein heraus. Ich hatte auch eine schwere Kindheit und trotzdem nicht das Verlangen, jeden fertigzumachen, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist.
    Meine Kinder haben zum Glück keine Probleme mit Mobbing, sondern sind in der Schule jeweils ganz klar sozial führend zum positiven. Darauf bin ich stolz. Sie hassen Mobbing, erkennen es und prangern es an, solidarisieren sich mit den Opfern und haben schon mehrfach sehr viel gutes dabei bewirkt. Ich wünschte, ich hätte auch nur einen einzigen solchen Mitschüler gehabt. Das beste, was mir passiert ist damals, waren die, die nicht aktiv mitgewirkt haben, sondern nur passiv mich ignorierten.
    Beknackter Gutmensch, ja, das trifft es. Unfähig zu Intrigen oder sowas, das bin ich. Ehrlich, ohne zu verletzen, soweit es möglich ist. Menschen, die ich nicht mag, streiche ich schnellstens aus meinem persönlichen Umfeld.

  • Kotzendes Einhorn via Facebook schreibt am 31. Mai 2012 um 12:19

    Übrigens, ich hab mit meinen Eltern nie wirklich drüber gesprochen. Sie haben halt mitbekommen, dass ich ungklücklich und einsam war.

  • Lanya schreibt am 31. Mai 2012 um 12:57

    Ich wurde in der ersten Klasse regelmäßig und verhältnismäßig übertrieben von einem Jungen verprügelt. Sogar, wenn ich mich auf der Mädchentoilette vor den Peinigern versteckt hatte, haben sie mich gefunden und verprügelt.

    Das schlimmste war, dass ich mit meinem Problem alleine war. Es war eine Dorfschule und meine Eltern und Lehrer waren machtlos.
    Wenn ich mich um Schutz bittend an meine Lehrer gewandt hatte, rieten sie mir nur, während der Pause in der Klasse zu bleiben. Yeah, soziale Isolation, die nichts gebracht hatte, weil der Typ mich nach der Schule dann halt abgepasst hatte.
    Und meine Eltern, die haben mir nur gesagt, dass sie nicht wissen sollten, was sie tun sollen. Sie können den Jungen ja nicht bestechen und auch nicht in Schule anwesend sein um mich zu schützen.

    Ende vom Lied war, dass ich dem Jungen Anfang der zweiten Klasse so heftig gebissen habe, dass er blutete und anfing zu weinen. Dann ließ er und sein Handlanger mich in Ruhe. Das lustige war nur, dass meine Lehrer mich bestraften, weil ich ihn gebissen hatte. “Nur Tiere beißen, Menschen machen das nicht”. Meine Eltern hatten sich neutral verhalten und meine Verteidigung als gerechtfertigt angesehen.

    So im Nachhinein bin ich nicht sauer auf den Jungen, sondern auf die Erwachsenen die mich im zarten Alter von 7 einfach alleine gelassen haben und mir mit ihren dummen Sprüchen kein Stück geholfen haben.

    Also back to topic:
    Was ich einem gemobbten Kind raten würden. Gar nichts, ich würde jetzt als Erwachsender Mensch selbst mitmischen. Ich würde ihm die Möglichkeit geben sich zu verteidigen, aber nicht, damit es verpflichtet ist sich zu wehren, sondern dass es es kann, wenn es will. Ich finde es eine Unverschämtheit dem Kind die Verantwortung für seine eigene Sicherheit zu übertragen. Damit stellt man den Tätern doch regelrecht ein Freibrief aus.
    Und wenn ich heute den Täter sehen würde.. hmm. ich weiß nicht, was ich tun würde.
    Normalerweise bin ich ein friedfertiger Mensch, aber wenn ich nur daran denke, kommt mir die Galle hoch. Ich kann sehr schwer vergeben.
    Ich bin froh, sehr sehr weit weg von meinem Heimatdorf zu leben.

  • Lanya schreibt am 31. Mai 2012 um 13:01

    Nachtrag: Mit mitmischen meine ich nicht, den Täter selbst Gewalt an zu tun. Ich würde aber den Lehrern, anderen Eltern derbe auf den Sack gehen. Und wenn ich regelmäßig eine Anzeige schreibe oder täglich beim Jugendamt stehen würde. Es gibt bestimmt genug Möglichkeiten in unserem “Rechtstaat” auch für Recht zu sorgen. Und wenn ich mit den Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit um mich schlage.

  • Lanya schreibt am 31. Mai 2012 um 13:18

    Nachtrag 2: Ja klar. Ich hab mir widersprochen als ich geschrieben habe, dass ich nicht auf den Jungen sauer wäre, sondern mehr auf die Erwachsenen.
    Das ist der beste Beweis für den Unterschied zwischen emotionale und Vernuftsebene.

  • Mark Krönen via Facebook schreibt am 31. Mai 2012 um 13:22

    Ich hege bis heute einen tiefe Abneigung und Verachtung gegen einzelne Personen. Obwohl es 10 Jahre her ist. Die Leute kommen heute an und tuen als wäre die Zeit damals “die beste” gewesen. Sorry, war es für mich nicht. Ich verachte diese Leute immer noch. Meiner Meinung ist es auch egal ob mittlerweile Zeit ins Land gegangen ist. Wenn einer an seiner Schule Amok läuft und nach den Gründen gesucht wird, muss ich teilweise lachen. Die Gründe sitzen doch meistens mit in der Klasse. Besonders interessant ist doch die Reaktion der Mitschüler. Ganz oft wird dort gesagt “Kam total unerwartet” oder “ich habe nie was mitbekommen” – ich glaube ganz viele Schüler wissen gar nicht was ihre disserei für auswirkungen haben kann.

  • Rosi schreibt am 31. Mai 2012 um 13:25

    Ist mir auch passiert. In einer Arbeitsstelle. Ich bin gegangen und wurde das auch jedem auf Dauer raten. Allein schon deshalb, weil ich mit solch unreflektierten Menschen nichts zu tun haben möchte. Wenn nach einem vernünftigen, moderierten Gespräch eine Entschuldigung kommt, ist’s ja gut. Würde das auch annehmen. Trotzdem ist das Vertrauensverhältnis weg. Für mich ist tatsächlich ein Cut die richtige Lösung. Und zwar bevor schlimmere psychische und physische Schäden auftreten.

  • Mark Krönen via Facebook schreibt am 31. Mai 2012 um 13:27

    Mein Tipp an mein Kind? Ich würde fragen was das für Typen sind die stressen und ihm dann erklären warum die das machen. Meistens sind solche Leute doch die Versager die ihren Frust irgendwo rauslassen müssen.

  • Jacob Fricke via Facebook schreibt am 31. Mai 2012 um 14:49

    Eigenen Kindern: Schulwechsel ist auf dem Land nur sehr beschränkt möglich. Ich war einfach zu anders und es hätte keinen Unterschied gemacht. Das wird heute leider nicht anders sein. Ich glaube das Problem lässt sich nicht auf der individuellen Ebene lösen.

  • Jacob Fricke via Facebook schreibt am 31. Mai 2012 um 14:51

    Damalige Peiniger: Ich will bis heute keinen Kontakt. Facebook-Anfragen habe ich konsequent ignoriert. Ich würde mir Sachen wünschen, die ich sonst für grundsätzlich falsch halte.

  • Myself schreibt am 31. Mai 2012 um 14:52

    Stimmt nicht, Mark, das sind oft keine Losertypen, sondern durchaus erfolgreiche und beliebte Kinder, die mobben. Dieses Vorurteil, nur Loser oder sozail schwache mobben, läßt sich keineswegs halten. Und wenn man sienem Kind Deine Sachen vermitteln, stoßen sie sich mit der Wahrheit, die es erlebt: Da kommt die beliebteste Schülerin der Klasse rein, die mit den guten Noten, die toll aussieht und an deren Tisch alle sitzen wollen, und mobbt im Vorübergehen fies und hinterhältig das andere Kind.
    Ne, das sind nicht nur Loser. Mobbing hat andere Ursachen.

    Nachtrag: Natürlich sind es Loser aus sozialer Sicht, aber im allgemeinen Kontext können es durchaus erfolgreiche und beliebte Menschen mit Freunden und intaktem Umfeld sein.

    das ist nämlich Problem 2 von gemobbten Kindern: Sie haben vielleicht sichtbare “Makel”, sind pummelig oder dürr, unsportlich oder superklug oder sonstwie anders, und die sollen sich dann gegen solche “Lichtgestalten” wehren. Nicht selten schlägt ihnen erst einmal sogar Unglaube entgegen, oft von Lehrern, aber fast immer von den Eltern der Mobber. Wer gibt schon gern zu, dass sein Zauberkind, von dem man nur gutes hört, ein asoziales widerwärtiges Rotzkind ist und dringend zurückgepfiffen gehört und im großen Umfang erzogen?

  • Philipp Manderscheid via Facebook schreibt am 31. Mai 2012 um 14:54

    Ich glaube, dass man da als Eltern mehr oder weniger machtlos ist. Wichtig ist, dass man Kindern das Gefühl gibt, dass sie wichtig und etwas besonderes sind. Aber das hilft letztlich wahrscheinlich wenig, wenn man dann auf dem Schulhof gemobbt wird, weil man zu dick, zu uncool, zu schwul, zu ausländisch oder sonst was ist. Dann will niemand auch noch das Mama-Kind sein. Wichtig ist, dass Kinder wissen, dass sie ihren Eltern vertrauen können (wie auch immer man das erreicht), für alles andere ist Hilfe von außen wahrscheinlich das beste.

  • mandarine_one schreibt am 31. Mai 2012 um 16:25

    Das Selbstvertrauen beim Kind stärken ist ein guter Ansatz. Ich wurde zum Glück nie richtig hardcore gemobbt, sondern nur immer wieder gehänselt und verarscht (was an sich das gleiche ist, nur war es bei mir nicht in so einem Ausmaß wie hier teilweise beschrieben). Aber mir hat z. B. Zeichnen und Theaterspielen sehr viel Selbstvertrauen gegeben, weil das Sachen waren die ich konnte und für die ich respektiert wurde und für die ich auch gelobt wurde.

  • susealiaspaul schreibt am 31. Mai 2012 um 18:56

    Also, ich arbeite als Erzieher an einer Schule.
    Ich kann dort Opfer und Täter sehen.
    Wenn ein Kind zu mir kommt und klagt, renne ich nicht sofort zum Täter, sondern ermutige das Kind durchaus, erst einmal selbst aktiv zu werden, eventuell mit enem situationsbezogenem Ratschlag(bei sehr krassen körperlichen Übergriffen o.ä. natürlich nicht). Denn ansonsten mache ich das Kind erst zu einem typischen Opfer (was keine Abwertung sein soll, aber es ist Fakt, dass bestimmte Verhaltensweisen dazu führen, eher immer wieder in die Opferrolle zu fallen). Ich beobachte dann die Situation, kann sich ein Kind tatsächlich nicht selbst wehren, komme ich ihm zur Hilfe.
    Ich kenne aber auch die Täter. Oft sind es wirklich sehr selbstbewusste Kinder, die auch meist nicht gerade dumm sind. Allerdings sollte man nicht vergessen:
    1. Niemand wird schlichtweg bösartig geboren.
    2. Auch die Täter sind KINDER.
    Die mobbenden Jungen und Mädchen erleben in ihrem Elternhaus oft eine recht spezielle art der Vernachlässigung: ihnen werden keine klaren Regeln und Grenzen geboten -etwas, das Kinder schlichtweg BRAUCHEN (deswegen gehen sie in ihrem Verhalten oft immer krassere Wege, eben, um jene Grenzen zu finden). Oft sind die Eltern (nicht nur) jener Kinder fest davon überzeugt, dass ihr Goldschatz ja nicht zu den ganz Schlimmen gehört, maximal etwas frech und wild, aber das waren wir ja alle … Ich möchte nicht sagen, dass die armen Täter ja nichts für ihr Verhalten können, aber die Verantwortung dafür tragen sie nicht allein. Das ist für das Opferkind natürlich in dem Moment völlig unerheblich, aber als Erwachsener, der mit dem Täterkindern zu tun hat, sollte das einem durchaus bewusst sein.

    Im Übrigen wurde auch ich als Kind gemobbt. Nicht so krass, wie es hier einige beschrieben, aber es hat auch gereicht, um mich bis heute negativ zu beeinflussen.
    Ich würde allerdings sehr wohl verzeihen, wenn mich einer meiner Peiniger um Verzeihung bittet. Ich finde, es wäre ein durchaus mutiger Schritt, sich zu entschuldigen. Nicht unbedingt mir gegenüber, aber sich selbst. und MIR würde es echt schwer fallen, auf jemanden völlig frei zuzugehen und zu sagen “hey, ich hab damals echt Mist gebaut, es tut mir leid.”, daher bringe ich diesem Schritt ziemliche Achtung entgegen.

    Was ich tun würde, ginge es um MEINE Kinder:
    1. Selbstbewusstsein immer wieder stärken. Nicht erst, wenn es zu spät ist. Aber auch Mut machen, sich Hilfe zu holen. Nicht überbehüten.
    2. Immer wieder Gespräch mit Lehrern/ Eltern der Täter suchen.
    3. Selbstverteidigungs-(Crash)Kurs für mein Kind organisieren. Stärkt die eigene Handlungsfähigkeit und hilft damit ungemein, aus der Opferrolle auszubrechen!

  • Jessica Ey via Facebook schreibt am 1. Juni 2012 um 16:03

    Ich würde vor allem wollen, dass sich mein Kind wohl fühlt. Wenn es einen Schulwechsel will, dann dieses, wenn es Dialoge will, dann auch das. Ich würde schon mal versuchen mit den Bullies zu reden. Und mit deren Eltern. Aber wichtig wär vor allem, dass das Kind sich mit der Lösung gut fühlt.

Dein Kommentar:

Kommentarfeed zu diesem Artikel via RSS abonnieren.

Hinweis: Kommentare werden moderiert. Sie können auch ohne Angaben von Gründen gelöscht werden. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht! Weitere Infos zum Datenschutz