Wärme? Nicht mit der Berliner Polizei und dem Ordnungsamt

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Wie ihr hoffentlicht wisst existiert das Refugeecamp am Brandenburger Tor immernoch. Wer jetzt nicht weiß worrüber ich schreibe sei auf meine ersten Posts dazu verwiesen, die Du in den Links unter diesem hier findest.

Gestern Nacht schob die Polizei auf Geheiß des Ordnungsamtes einen bereitgestellten Wärmebus der Flüchtlinge beiseite – und sorgte auch dafür, dass das Fahrzeug nun nicht mehr heizen kann, so berichtet der Tagesspiegel. Dabei war der Wärmebus vom Ordnungsamt Mitte zuvor genehmigt wurden, die Behörden selbst wollten einen zur Verfügung stellen, was sie nie taten.

Der beste Kommentar dazu versteckt sich in der Überschrift einer Klickstrecke:

“Die Flüchtlinge vom Pariser Platz erleben soziale wie reale Kälte.”

Da kann ich leider nichts hinzufügen. Außer vielleicht, dass diejenigen, die den Pariser Platz für Weihnachtsbaum und Feierlichkeiten säubern wollen, ihre christlichen Werte doch ordentlich hinterfragen sollten. Bitte nochmal die Weihnachtsgeschichte nach dem Lukas-Evangelium lesen. Und dann nochmal und dann nochmal, bis Ihr rafft was ich meine!

Vorher beim Einhorn:
Liebe sollte keine Grenzen kennen
Und alles wegen eines Ponchos?! – News zum #Refugeecamp in Berlin
Nazis werden gewalttätig – News zum #refugeecamp



    5 Kommentare:

  • Fritzi Pommes via Facebook schreibt am 1. Dezember 2012 um 20:58

    just vor 10 minuten hab ich mich gefragt, was mit dem camp eigentlich ist, ob das noch läuft. danke für die berichterstattung!

  • Martin schreibt am 2. Dezember 2012 um 01:37

    Ich habe mir schon gedacht, dass der Wärmebus und das Refugeecamp dem Konsumrausch mit weihnachtlichen Beigeschmack sehr stören wird – die Konfrontation der Realität ist in der PR nicht vorgesehen, auch nicht vor den Türen der Shoppingmalls.

    Es geht geht gar nicht um das Lukasevangelium.

    Schlieslich bist Du ja auch kein Auto, wenn Du in die Garage gehst. Christliche Grundwerte wie Mitgefühl und Solidarität wird zwar gepredigt, aber nur im bequemen Kontext erahnt gelebt. Ein Christ ist nicht der, der Sonntags inne Kirche rennt, im christlich geprägten Abendland lebt oder in Konsum-Weihnachtlicher Stimmung schwelgt.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 2. Dezember 2012 um 01:56

    @Martin Es sollte aber darum gehen!

  • Moss the TeXie schreibt am 2. Dezember 2012 um 02:59

    Es sollte gar nicht um irgend ein Evangelium oder sonstigen Religioten-Irrsinn gehen, sondern um so ein paar menschliche Grundwerte. Mitgefühl beispielsweise (und nein, das haben nicht ausgerechnet die Christen erfunden) oder Anteilnahme.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 2. Dezember 2012 um 12:59

    Was anderes sagte ich nicht. Es sollte um Mitgefühl und Solidarität gehen…
    Ob Du das jetzt machst weil Du an Gott glaubst, Atheist oder Agnostiker bist ist mir dabei scheiß egal.

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