A Band Called Death

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Die Band Death

Es gibt diese Bands die geil sind und zu wenige mitbekommen. Mutter zählen dazu, The Sound und eben auch Death. Nur, dass diese zwar in den 70ern gegründet wurden, bis vor kurzem aber lediglich eine 7inch veröffentlicht hatten. Es gab eigentlich kaum eine Möglichkeit diese Band zu hören. Über die Geschichte ihres nie (bzw. Jahrzehnte später) erschienenen Debütalbums habe ich in meiner Kolumne Not Available bei Jahrgangsgeräusche schon geschrieben.

Das Album kam nie raus, lediglich eine streng limitierte 7inch im Jahre 1976 und die Band war schnell vergessen. 2008 jedoch hörte Julian Hackney, Sohn eines der Bandmitglieder, Death auf einer Party in San Francisco, wo die Massen total steil auf die selbstveröffentlichte Single gingen:

“Er rief seinen Vater an, der nicht glauben konnte was er hörte. Nach einer Recherche via Google war klar, da waren nun Unmengen von Leuten, die Death als den heiligen Gral des Punks ansahen. Also kramten Bobby und Dennis – David verstarb 2000 an Lungenkrebs – die alten Bänder raus und mussten auch nicht lange warten. Robert Cole Manis, ein Plattensammler, stolperte über Berichte im Internet über die unglaubliche Geschichte und zögerte nicht. Manis stellte den Kontakt zu Drag City her, die dann die bisher unveröffentlichten Aufnahmen zu dem Debütalbum als ‘…For The Whole World To See’ […] veröffentlichten.”

Die Geschichte der Band wurde nun in einer Dokumentation aufgearbeitet. Der Film “A Band Called Death”, der im Mai erscheint, ist für mich schon jetzt ein absolutes Must-See.

A Band Called Death Trailer from Monoduo Films on Vimeo.

Nach dem Klick noch ein Interview mit Death.

Death from Django's Ghost on Vimeo.

(via dangerous minds)



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