Live Action Reference – Rotoskopie a la Disney

-

Disney Real Life Reference

Ich bin ein großer Fan der Rotoskopie. Ein Animationsfilmverfahren bei denen Realfilmszenen sozusagen abgepaust werden. Ralph Bakshis Herr der Ringe nutzte die Technik exzessiv und dieses Video von Tom Waits tut es auch. Disney setzte die Technik oft bei Tanzszenen ein, da die Choreografien besonders schwer zu zeichnen waren. Ralph Bakshi nutzte bei seinem “Der Herr der Ringe” von 1978 das Verfahren nahezu für den gesamten Film.

Aber auch für sonstige Szenen betrieb er einen enormen Aufwand. Ließ Kostüme und Kulissen bauen um seinen Zeichnern möglichst gute Vorlagen zu bieten. So auch bei Alice in Wonderland. Die real gefilmten Szenen wurden dann aber oft nicht rotoskopiert, sondern lediglich als Referenz benutzt. Daher auch die Bezeichnung “Live Action Reference”.



Hier wird das selbe Verfahren für eine Tanszene in Sleeping Beauty verwendet:

Und hier für eine Kampfszene:

Wer jetzt denkt, das dies eine antiquierte Technik sei, wird überrascht sein, dass auch in späteren Filmen wie Ariel darauf zurückgegriffen wurde. In diesem Video siehst Du auch deutlich, dass einzelne Frames durchaus durchgepaust wurden. Hier findest Du eine kleine Galerie in der die gezeichneten Szenen den Realfilmszenen gegenüber gestellt werden.

(via ufunk)



    Ein Kommentar:

  • Sumi schreibt am 23. April 2013 um 20:19

    Ich stelle mir das super anstrengend vor die ganze Zeit zu tanzen und mich von 3 Männern malen zu lassen. ^^

Dein Kommentar:

Kommentarfeed zu diesem Artikel via RSS abonnieren.

Hinweis: Kommentare werden moderiert. Sie können auch ohne Angaben von Gründen gelöscht werden. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht! Weitere Infos zum Datenschutz