Mixing Pop & Politics

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Daniel Decker auf der re:publica 13

Hier mein Vortrag von der Republica dieses Jahr. Ich fand mich ja unglaublich unstringent aber anscheinend war es gut. Bis ich mir das hier selbst reinziehe. Ich brauche da noch ein wenig Abstand zur Reflektion. Ich war uuuuuuunglaublich aufgeregt. Aber vorenthalten mag ich Euch das dennoch nicht.
Auch wenn ich unglaublich viel vergaß. Ich hoffe die Fragen am Ende reichten aus um unklare Punkte zu klären. Also bitte zum Ende anschauen.

Aber hey, ein blauer Anzug! So und jetzt alle Mimikry!

Besonders schön fand ich, dass Erika Steinbach auf Twitter reagierte und mir eine lange Leitung vorwarf. Dabei dachte ich, dass sie sich mit historischen Zusammenhängen auskenne. Da empfehle ich ihren Account und dann das. Tze… ich überlege sogar nächstes Jahr nur über sie zu sprechen. Sie ist der perfekteste Troll den ich kenne.



    8 Kommentare:

  • Michaela Thedens via Facebook schreibt am 8. Mai 2013 um 09:59

    voll gut. und du bist echt ein anzugtyp, im besten sinne.

  • Juliane Streich via Facebook schreibt am 8. Mai 2013 um 10:09

    wer mit billy bragg anfängt, kann ja nicht mehr viel falsch machen…

  • bla schreibt am 8. Mai 2013 um 10:42

    was hast du gegen deniz yücel

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 8. Mai 2013 um 10:52

    @bla Ist halt der Franz Josef Wagner der taz. Brauche ich nicht.

  • peter witt schreibt am 8. Mai 2013 um 11:26

    interessanter vortrag, daniel. danke.
    frag mich allerdings, ob heute die begriffliche trennung von pop und politik überhaupt noch funktioniert. politik ist inzwischen pop. und was sich nicht mehr verpoppen lässt, ist verwaltungskram (energiewende, renten, bildung, steuern …), der viel zu komplex ist, als dass man sich damit in blog-beiträgen (geschweige denn twitter- oder fb-beiträgen) auseinandersetzen könnte.

  • janee schreibt am 8. Mai 2013 um 11:36

    zur 10. Minute – Inhalte erschaffen, die Leute anziehen.
    THEOATMEAL bringt es auf den Punkt mit seiner Illustration.
    http://theoatmeal.com/comics/facebook_likes

    Man hat dir deine Aufregung schon angemerkt, und mir fehlte in deiner Rede auf jeden Fall eine klare Struktur. Das war mitunter etwas anstrengend. Aber dann kamen immer wieder Abschnitte, in denen du dir wirklich sicher zu sein schienst, was du sagen willst, und in denen haspelst du auch nicht. Insgesamt verwundert mich jedoch nicht, dass (anhand der Fragen erkennbar) nicht bei jedem angekommen ist, was du eigentlich herausarbeiten wolltest.

    Das mit dem “Spaßblog” scheint dich ja wirklich hart getroffen zu haben, oder? ;)
    Ich schrieb dir dazu neulich, dass ich das Kotzende Einhorn nicht als Spaßblog verstehe, sondern als Mensch-Blog.

    Ich als Mensch bin ja auch nicht nur auf ein Thema festgelegt, sondern mich interessieren wahnsinnig viele, grundverschiedene Themen. Ich lese mit staunender Ehrfurcht einen Artikel über Tiefseetauchen, dann vergleiche ich die Preise von Motivaufklebern fürs Kinderzimmer, und bevor ich mich über die neuesten Entwicklungen beim NSU-Prozess informiere, kann ich auch gern noch über ein Funvideo lachen, und das noch vor dem Frühstück.
    Mein Umfeld ist eher geprägt von relativ einseitig interessierten Menschen, also bleibt mir eigentlich nur das Netz, um auch für die restlichen 299.997 Dinge, die ich interessant finde, Gehirnfutter zu finden.
    Da ich nicht ohne Ende Zeit habe zu surfen, kehre ich bevorzugt zu Seiten zurück, auf denen ich möglichst vielfältige Anregungen finde, mich über etwas genauer zu informieren, wenn es mich anspricht. Ein sehr erfolgreiches Beispiel für eine solche Seite ist listverse, und als Beispiel für eine sehr erfolgreiche “Netz-Person” fällt mir Wil Wheaton ein. Bei beiden weiß man nie genau, was als nächstes gepostet wird, aber es ergibt sich – wie bei dir auch – ein Gesamtkunstwerk, das man zwar durchaus partiell ablehnen kann, aber trotzdem insgesamt so ansprechend finden kann, dass man es zu einem festen Bestandteil seines Lebens macht, daran Anteil zu nehmen. Und beide sind immer wieder politisch.
    Du hast in Deutschland viel Erfolg, diese Adressen zeigen mit noch mal ein paar Hausnummern größeren Besucherzahlen, dass Leute wie ich, die sich von so etwas anziehen und dann auch von Themen faszinieren lassen, nach denen sie nicht gezielt gesucht haben, im Netz weit verbreitet sind, und dass du deshalb in deiner Rede einen klugen Rat gibst, wenn du den Bloggern empfiehlst, sich zu trauen, die Leute mit inhaltlicher Vielfalt anzulocken, um ihre Herzensangelegenheiten dann auch einem breiteren Publikum vorstellen zu können.

  • j schreibt am 8. Mai 2013 um 22:05

    @blah: K.A. ob die Frage ernst gemeint war, wenn ja: http://maedchenmannschaft.net/offener-brief-an-die-taz-stellungnahme-der-isd-initiative-schwarze-menschen-in-deutschland/

    @Daniel: Ich fand’ den Vortrag sowohl inhaltlich gut als auch deine Aufregung kaum (eigentlich überhaupt nicht) merkbar. Mit dem Grundgedanken trag’ ich mich auch schon seit einiger Zeit (auch weil ich z. B. wenig BloggerINNEN kenne, die weniger Politik und mehr Pop machen, das brauchen wir, glaube ich, mehr)!

  • methyl schreibt am 12. Mai 2013 um 10:37

    @bla: deniz yücel ist derzeit die most favourite voodoo-doll der post-taz-linken. wenn’s dir auf ner party, in nem proseminar oder bei einer diskussionsveranstaltung mal zu langweilig ist, lass einfach kurz seinen namen fallen und beobachte dann das geschehen :P

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