Neue Dinger von Apple: iOS7 und Mac Pro

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Ach Apple-Jünger und Jüngerinnen. Ich verstehe den Hype ja nie, die Parodien darauf machen mir dennoch Spaß. Da wurde von Apple eigentlich gar nichts neues vorgestellt und die Presse ist dennoch voll davon. Nehmen wir doch iOS7. Da hat der britische Designer Jonathan Ive dem Betriebssystem ein neuen Look verpasst. Als Perfektionist und Abschied von der Mittelklasse feiert der Spiegel das. Dabei war der Retro-Look, die Orientierung an Vorbildern wie Dieter Rams von Braun (siehe z.B. die Taschenrechner-App), neben dem Minimalismus stets federführend. Schon macht sich das Web mit Blogs wie Jony Ive Redesigns Things lustig. Und auch der neue Mac Pro erinnert einen an irgendwas…

Mac Pro Darth Vader

Mein fachkompetenter Kommentar zum Redesign: Pups!

(via FB & René)



    8 Kommentare:

  • Herr Lauert schreibt am 11. Juni 2013 um 19:04

    Was nutzt denn Daniel fürn Rechner/OS?

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 11. Juni 2013 um 19:05

    @Herr Lauert Verschiedene.

  • Tobi Wnz via Facebook schreibt am 11. Juni 2013 um 19:06

    Plötzlich gefällt mir das design

  • NeoTheThird schreibt am 11. Juni 2013 um 19:18

    Geil! :D
    Hatte eben auf meinem Blog auch schon von iOS 7 berichtet, aber das ist echt geil!
    Like!

  • René schreibt am 11. Juni 2013 um 19:55

    Jon Ive hat ja nur dieses “Flat-Design”-Zeug umgesetzt, wobei das Wort an sich bereits ein Hohn ist, handelt es sich doch einfach nur um klassisches Design, meinzwegen auch nach Schweizer Schule. Dieser Skeuomorphism war ja schon immer nur ne technische Notlösung in Zeiten von Screens, die höher aufgelöst waren, als 1024×768 oder 640×480, aber eben noch keine 2000 oder 4000 Pixel hatten. Dafür gibts jetzt Retina-Displays mit doppelter Pixeldichte, da sind geblurte Schatten und solcher Schnickschnack schlicht nicht notwendig bzw sieht scheiße aus (weil wegen Anti-Aliasing).

    Aus Designer-Sicht hat der spOnline mit seiner Einschätzung da schon Recht: Schatten (und Verläufe btw) und sowas sind Mittelklasse. Deshalb hatte ich auf NC auch noch nie Schatten oder Verläufe. *duck und weg* ;D

  • Emanon schreibt am 11. Juni 2013 um 20:01

    Ich denke, wir wissen alle, wie Daniels Rechner/OS aussieht ;)

    http://i.imgur.com/NvDoPyx.jpg

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 11. Juni 2013 um 20:09

    @René Ist notiert. Mehr Schatten und Verläufe ins Redesign!

  • Keen schreibt am 11. Juni 2013 um 22:09

    Was der Spiegel schreibt ist natürlich albern. Als Mittelklasse wir dort das bezeichnet, was in erster Linie durch Forstall Einzug in die Software erhalten hat (von klassenspezifischen ästhetischen Vorlieben hat dieser Autor keine Ahnung, da fragt man lieber den an Bourdieu geschulten Soziologen). Das bedeuttet digitaler Nachbau der Ästhetik von bestimmten Alltagsgegenständen. Diese Metaphern – gerade wenn sie nur optischer Natur sind – können natürlich angemessen sein oder nicht. Ive steht dafür, das nur zu machen, wenn es wirklich Sinn ergibt. Durch den Einfluss von Forstall hat das wohl Überhand genommen und wird jetzt wieder von Ive begrenzt. In OSX ist das auch schon sehr stark aufgefallen, dass es mindestens zwei verschieden Designkonzepte gab, obwohl Apple eigentlich für Kohärenz steht.

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