Sick Sad World: Erika Steinbach und die freiwillige Sexualgemeinschaft

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Bei Erika Steinbach fehlen mir all zu oft die Worte. Zum Beispiel wie sie derzeit unter Bezug auf ihre Entscheidung vor 16 Jahren, die Gleichstellung des Strafbestands der Vergewaltigung innerhalb und außerhalb der Ehe zu beschließen, argumentiert. Da war Frau Steinbach nämlich gegen. Warum erklärt sie mit Victim Blaming und dem schönen Begriff “Freiwillige Sexualgemeinschaft”. Daher verweise ich hier auf Charlotts Artikel bei der Mädchenmannschaft. Lesepflicht! Und zitiere lediglich folgenden Part. Warum es nicht hilft die absurden Ansichten von Steinbach und Co. zu ignorieren oder totzuschweigen:

“Aber auch wenn ignorieren im Alltag manchmal eine sehr gute Strategie ist, ist hin und wieder auch eine Erinnerung angebracht: Diese Frau – und andere Menschen, deren Tätigkeiten ich lieber nicht minutös beobachte – haben Machtpositionen inne. Sie legen Gesetze fest. Verhindern Gesetze. Machen Dinge staatspolitisch verhandelbar oder eben nicht. Setzen Themen.”

Wir erinnern uns: Steinbach ist Mitglied im Bundestags-Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion! Das kannst Du Dir gar nicht ausdenken! Traurige kranke Welt!



    Ein Kommentar:

  • Emanon schreibt am 19. September 2013 um 18:05

    Die alte Fassung des § 177 StGB definierte nicht nur lediglich außerehelichen sexuellen Zwang als Vergewaltigung, sondern auch nur dann, wenn das Opfer eine Frau und der Täter ein Mann ist – nur um doppelt zu verdeutlichen wie mittelalterlich dieser Paragraph war und was die Frau erhalten wollte.

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