Greenpeace vs. Schalke – Neuester Streich für Save The Arctic

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Greenpeace gegen Gazprom

Oops, they did it again. Nachdem Greenpeace Shell das Leben die Werbung bei der Formel 1 schwer machte, sind nun Gazprom dran. Der Schalke-Sponsor bohrt im arktischen Ozean. Käme es in der Petschorasee zu einem Ölunfall, wäre die Beseitigung in dieser Region quasi unmöglich.

Aber auch die EU hat den Monopolisten auf dem Kicker. Bis zu 15 Milliarden Dollar Strafe drohen dem Unternehmen. Die EU-Kommission prüft, ob Gas-Lieferungen zwischen den EU-Ländern behindert wurden. Auch die Koppelung des Gaspreises an den Ölpreis durch Gazprom steht auf dem Prüfstand. Seit 2006 ist Alt-Kanzler Gerhard Schröder Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrats des Pipeline-Konsortiums NEGP Company, einer Tochtergesellschaft von Gazprom.

Am 30. Semptember spannten die Aktivist*innen ein Banner im Stadion beim Spiel Schalke gegen Basel und sorgten so für eine Unterbrechung des der Champions-League-Partie.

Mehr Informationen findest Du bei Save The Arctic.

(via schlecky)



    Ein Kommentar:

  • M schreibt am 4. Oktober 2013 um 18:51

    Was eventuell noch erwähnenswert wäre die Tatsache das der russ. Staat in der 200 meilen zone (die ausschließliche Wirtschaftszone [internationales Seerecht beginnt ab 12 Mailen!]) die Arktic Sunrise, ein Greenpeaceschiff unter Waffengewalt, gestürmt und die Crew festgenommen und verschleppt hat. 28 Aktivisten – aus mehr als 10 Nationen – sowie je ein freischaffender Fotojournalist und ein Videofilmer warten jetzt in Murmansk auf ihr Anklage wegen bandenmäßiger Piraterie(sic!).

    Damit ist vielleicht auch am einfachsten zu erklären warum Greenpeace jetzt ein erweitertes sehr persönliches Interesse daran hat Gazprom (Hauptanteilseigner ist der russ. Staat) in die Schranken zu weißen.

    Schalke gerät da nur zwischen die Fronten, da gazprom als deren Sponsor dort auftritt.

    Link zu Spiegelartikel

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-justiz-klagt-greenpeace-aktivisten-wegen-piraterie-an-a-925980.html

    siehe auch Video der Aktion an sich, der sog. „Piraterieakt“

    http://www.youtube.com/watch?v=rFF0JTG2-Y8&feature=youtu.be

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