Lise Meitner und Otto Hahn

Wir schreiben das Jahr 2014, das erste Denkmal für eine Wissenschaftlerin wird errichtet

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Die Wiener Physikerin Lise Meitner veröffentlichte im Februar 1939 die erste physikalisch-theoretische Erklärung der Kernspaltung. 1968 verstarb sie in Cambridge. Erst jetzt bekommt sie ein Denkmal in Berlin. Dort, da sie ihre Experimente im Keller der Universität Berlin durchführte – als Frau hatte sie zu den richtigen Labors keinen Zutritt. 1926 wurde sie dennoch die erste Professorin Berlins. Nur 7 Jahre später, 1933, verliert sie aufgrund ihrer jüdischen Abstammung die Erlaubnis zu unterichten. Daher soll das Berliner Denkmal der Bildhauerin Anna Franziska Schwarzbach auch Gedenkort für all jene Wissenschafter*innen sein, deren Karriere durch antisemitische Verfolgung, Vertreibung und Ermordung beendet wurde. Es ist das erste für eine Wissenschafterin in Deutschland.

Lise Meitner und Otto Hahn

(Bild gemeinfrei)



    3 Kommentare:

  • M. Glanzer schreibt am 11. Juli 2014 um 20:13

    Zum Glück steht seit 1935 eine Marie Curie Statue in Warschau.

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 12. Juli 2014 um 08:12

    @M. Glanzer Stimmt in der Überschrift fehlt das “Deutschland”.

  • Martin Däniken schreibt am 24. Juli 2014 um 12:48

    Es fehlen eigentlich nur Denkmäler zu Ehren der Mütter von Physiker usw,weil ohne Mütter wären diese ja nicht zur Welt gekommen,oder….

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