Fan-Theorie – Darum geht es wirklich bei 2001: Odyssee im Weltraum

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AJ im Film 2001Fan-Theorien sind Verschwörungen für Filmfans und meist weniger gefährlich als “echte” Verschwörungstheorien. Derzeit eines meiner Lieblingsthemen und wie das oft so ist, auf einmal finden sich ganz viele dieser Fan-Theorien. Zu Fight-Club, zu Shining oder eben jetzt zu 2001: Odyssee im Weltraum (Partnerlink), einem weiteren Kubrick Werk.

In dem Essay The Hidden Meaning of “2001: A Space Odyssey” stellt Josh Ronsen die These auf, dass es in dem Film nur um Essen ginge. Und es stimmt, es wird auffällig oft gemampft in dem Film. Das Beste an Ronsens Theorie ist aber folgende Feststellung:

“Why are the dimensions of the monolith 1 to 4 to 9? Sit down: the answer will shock you.

1:4:9 are the proportions of ingredients in a recipe. What recipe?

Those are the proportions of butter to half-and-half to sugar used in chocolate fudge, a bar of which the monolith resembles.”

Crazy Stuff!

(via io9)



    7 Kommentare:

  • CarFreiTag (@CarFreiTag) schreibt am 9. März 2015 um 15:33

    Nicht gerade eine Fantheorie, aber eine der besten Rezensionen zu 2001 imho. Auch mit guten Erklärungen – http://www.filmzentrale.com/rezis/2001sk.htm

  • Martin Daniken schreibt am 9. März 2015 um 16:12

    Das beste ist das Essen im Weltraum nach nix schmeckt! Die Geschmacksnerven sind ausser Gefecht…

    Das kann mit der Theorie kollidieren oder einen geschmackvollen Subtext ergeben;-)

  • Daniel Decker
    Daniel schreibt am 9. März 2015 um 19:23

    @Martin Daniken Ich glaube das ist so nicht ganz korrekt. Wenn ich mich nicht irre sind die Geschmacksnerven geschwächt weswegen viel stärker gewürzt werden muss und viel intensivere Geschmäcker gefragt sind.

    Sonst würde verschiedenes “Astronautenfutter” ja gar keinen Sinn machen.

  • Martin Daniken schreibt am 9. März 2015 um 23:04

    Ja,mag sein. Aber ein anderer Gedanke der mit dem Genuss von langen Raumfahrt in Verbindung steht,ist die soziale Komponente des gemeinsamen Essens.
    Ein verwegener Gedanke,das Hal oder der Terminator “Schwierigkeiten” mit Menschen haben weil sie die Freude einer gemeinsamen Mahlzeit oder des Kochens nicht kennen.
    Ok was man nicht kennt wird evtll auch nicht vermisst.
    “Perfektes Dinner” mit T800 und HAL?!

  • ben_ schreibt am 10. März 2015 um 09:01

    Da kann ich nur raten, das Buch zu lesen. Da wird die Bedeutung von Essen nämlich keineswegs versteckt und es ist meine liebste Stelle im Buch. Allerdings zieht sich das Motiv nicht verschwörungsgleich durch die ganze Geschichte. Das haben wir dann in der Tat Kubrik zu verdanken.

  • Martin Daniken schreibt am 11. März 2015 um 15:29

    Hab das Buch leider nicht gelesen bin mehr Heinlein-Fan:-).
    Was mir dann in den Sinn kommt sind einmal:
    “Treff keine schwerwiegenden Entscheidungen auf leeren Magen!”
    Und
    “Die besten Ideen habe ich auf dem Lokus!”
    Da weder Skynet noch HAL oder “die Maschine”(Person of Interest) diese “Weisheiten” umsetzen werden, fehlt ihnen das entscheidene? Quentchen Menschlichkeit um nicht die Menschen abschaffen zuwollen.
    Und einer perfekten KI ein Analogon von Essen oder Verdaung zuverpassen?

  • ben_ schreibt am 22. März 2015 um 10:01

    Sonntags hat man auch mal Zeit, längst überfallige Zitate zu bloggen.

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