Sick Sad World: Erik Donner von der SPD und der Einsatz von Schlagstöcken

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Sick Sad World

Bei Blockupy wurde wieder gezeigt, dass Social Media ein mächtiges Tool ist. Vor allem die Frankfurter Polizei scheint das gemerkt zu haben. Ganz ohne Presse oder sonstige Umwege können Empörung, Videos und Bilder verbreitet werden. Da konnte schon der Eindruck gewonnen werden, dass in Frankfurt der Krieg ausgebrochen sei.

Und tatsächlich 90 Polizist*innen trugen Verletzungen davon. 80 durch den Einsatz von Tränengas. Weißt bescheid?! Schon früher setzte die Polizei bei Blockupy auf Deeskalation.

Natürlich ist es lediglich eine Vermutung, aber es ist nicht unvorstellbar, dass der SPD-Politiker Erik Donner nicht auch die Tweets der Frankfurter Polizei las. Der Vorsitzende der SPD Mainz-Neustadt hat Verständnis für Gewalt. Flapsig nennt er das “Wenn der Schlagstock heute bei der Polizei etwas lockerer sitzt”.

Erik Donner und der lockere Schlagstock

Wir wissen alle was gemeint ist, wenn einem das Geld locker sitzt: Freigiebigkeit. Dies sollte natürlich nicht halten das großzügig mit Prügel und Schlägen umgegangen werden sollte. Donner fühlt sich selbstverständlich missverstanden. Polizeigewalt solle der lockerer sitzende Schlagstock nicht proklamieren.

Wie kann das nur so missverstanden werden?! Schließlich wird als Polizeigewalt körperliche Gewalt in einem unverhältnismäßigen Ausmaß bezeichnet. Und ist es nach so einer Aussage verwunderlich zu erfahren, dass Norbert Pütter, Professor an der Hochschule Lausitz, u.a. den Umgang der Politik mit der Polizei als eine mögliche Ursache für unzulässige Polizeigewalt sieht?!

Traurige kranke Welt!



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