Correctiv über die Medien der neuen Rechten

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Neue Rechte Medien

Facebook will gegen Fakenews angehen. Als Partner haben sie sich dafür Correctiv ausgesucht. Grund genug für besorgte Bürger*innen Alarm und Zensur zu schreien. Die Prinzessinnenreporter bringen das aber ganz gut auf den Punkt:

“Es gibt nämlich kein Menschenrecht auf die Verbreitung von Lügen, Hass und Hetze. Wirklich nicht.”

An dieser Stelle sei dann auch gleich die Serie über die Medien der neuen Rechten von Correctiv ans Herz gelegt. Imho gar ein wenig zu knapp gehalten, aber vielleicht gerade deswegen ein guter Einstieg um sich kurz zu informieren. Folgende Teile gibt es:

Wie gut die Vernetzung mittlerweile funktioniert zeigt die Organisation zur Kundgebung der JA mit Björn Höcke heute Abend in Dresden:

Bereits bei der durch Demonstrationen verhinderten “Campus Alternative”-Veranstaltung an der Uni-Magdeburg sollen einige der Ordner Poggenburgs aus anderen Reihen rekrutiert wurden sein:

“Tatsächlich kamen mit Poggenburg auch Vertreter der rechtsextremistischen Partei ‘Die Rechte’ in den Hörsaal 6. Dabei handelte es sich um Ingo Z. und Maik R. Sie gelten als führende Köpfe in der Partei. […] Auch Mitglieder der ebenfalls von Verfassungsschützern ins Visier genommenen ‘Identitären Bewegung’ waren mit Poggenburg in den Hörsaal gekommen. Diese Gruppierung ist als eine ‘verfassungsfeindliche Bestrebung’ eingestuft.”

Laut Poggenburg sei weder “Die Rechte” noch die “Identitäre Bewegung” ein Partner für ihn. Fragt sich nur, warum sie dennoch mit dabei waren.



    Ein Kommentar:

  • maxi schreibt am 17. Januar 2017 um 18:42

    Es gibt gute Gründe, sowohl die Kampagne gegen “Fake-News” als auch die Einbeziehung von Correctiv kritisch zu sehen. Mit dieser Kritik kann und sollte man sich auseinandersetzen. Ist Dir beispielsweise klar, wer Correctiv finanziert?

    Dass Du es ebenso wie Correctiv nötig hast, wichtige Alternativmedien wie KenFM oder RTdeutsch als “Neue Rechte” zu verumglimpfen und dass Prinzessinnenreporter Kommentare von mir (offenbar) nicht freischaltet, spricht nicht gerade für eine Distanz zu “Lügen, Hass und Hetze”.

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