Trailer: The Lighthouse

The Lighthouse
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Ich bin (die letzten 5 Minuten oder so abgezogen) riesiger Fan von “the VVitch”. Regisseur Robert Eggers hat nun “The Ligthouse” mit Willem Dafoe und Robert Pattinson gedreht und ich bin sehr gespannt!

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ZAP kommt zurück

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ZAP Hardcore Magazin

Ich wollte eigentlich schreiben, dass ich zu jung für das ZAP bin, aber ich bin ein alter Sack und das ZAP existierte von 1988 bis 1998. Also in einer Zeit in der ich wohl die Visions oder sowas las. Herausgeber und Chefredakteur des Punk- und Hardcore-Fanzines war (Michael) Moses Arndt und auch Martin Büsser schrieb u.a. für das Heft.

Am 01.12.2019 soll nun eine neue Ausgabe erscheinen. Auf Facebook heißt es dazu:

“Klar ist, dass wir keinen auf wild gewordenen Teenager machen, uns nicht langweiligem Jungendbashing, “Früher-war-alles-besser-Gedöns” verschreiben. Uns schwebt ein cooles, abgeklärtes Erwachsenenmagazin vor, dass trotzdem das Feuer von früher in sich trägt. Ob wir das erfolgreich umsetzen können, wird sich zeigen und hängt auch davon ab, wie wir potentielle Schreiber aktivieren können. Falls es funktioniert und das Heft kommt gut an, sollte des keine Eintagsfliege bleiben, sondern zunächst im vierteljährlichen Rhythmus erscheinen.”

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Wie ich mich von meinen CDs trenne

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Compactdiscs

Ich glaube seitdem ich 8 war habe ich exzessiv CDs und Platten gesammelt. Zuerst als Geschenke. Ich erinnere mich noch wie Weihnachten 1990 die Doppel-CD “Live Killers” unter dem Baum lag und durfte über die Platte mal was für den Rolling Stone schreiben. Erst später kaufte ich dann selbst CDs. Meistens waren das Maxi-CDs. Einfach weil die billiger waren. In meiner Erinnerung ist “Big Gun” von AC/DC die erste CD, die ich mir alleine von meinem “eigenen” Geld kaufte.

Nach Hard Rock mit kleinen Zwischenstopps im Metal und Techno entdeckte ich dann Indierock. Auch hier hab ich viele Maxis gekauft. Das eigentümliche Resultat war dann, dass ich von Alben wie Radioheads “Ok Computer” oder “Mellon Collie and the Infinite Sadness” von den Smashing Pumkins neben den Alben unglaublich viele Single-Auskopplung hatte.

Irgendwann in den 90ern stieg ich dann auf Vinyl um, aber kaufte auch weiterhin viele CDs. Meist weil sie einfach viel günstiger waren. Ab 2001 arbeitete ich dann auch noch als “Musikautor” und bekam dadurch viele Promos, so das meine Sammlung weiter anwuchs. Und heute? Da steht das nun alles im Keller.

Seit meinem letzten Umzug habe ich die CDs gar nicht mehr ausgepackt. Die Schallplatten stehen sauber sortiert im Wohnzimmer, aber die CDs ruhen weiterhin in ihren Umzugskartons.

Schon beim Umzug davor richtete ich nur wenige CD-Regale auf und sortierte nur die absoluten Lieblingsstücke ein. Doch was sind die Lieblingsstücke?

Ich habe immer ein Problem damit mich von Sachen zu trennen und neige zum hemmungslosen Sammlertum. Wenn ich drei Dinge von einer Sache besitze und es acht Dinge gibt, dann will ich die anderen fünf auch, egal ob ich sie nun wirklich brauche oder nicht.
Die CDs scheine ich aber wirklich nicht zu brauchen, sonst würden sie ja nicht schon anderthalb Jahre in Kisten verpackt rumstehen. Daher hab ich mir überlegt eine Liste anzulegen. Ich schreib einfach auf welche Platten mir wichtig sind. Aus der Erinnerung, ohne in irgendwelche Regale oder Kisten zu gucken.

Diese CDs werde ich dann behalten und alle anderen kommen dann weg. Vielleicht als Spende in ein Sozialkaufhaus oder so.

Nun mache ich die Liste schon seit einiger Zeit und dabei wurde mir vor allem bewusst wie sehr mich die 90er geprägt haben. “Superunknown” von Soundgarden landete ebenso auf der Liste wie “Terror Twilight” von Pavement. “Dig Me Out” von Sleater-Kinney und diverse Alben von R.E.M. Aber auch Alben von DJ Krush, DJ Shadow oder Unkle. Dazu immer wieder auch Sampler, vornehmlich die von L’Age D’or.

Nur wenige Sachen wie einige Alben von den Einstürzenden Neubauten oder Tom Waits sind nicht aus den 90ern.

Das war mir so nicht bewusst bis ich die Liste machte. Wenn ich mir die Statistiken meiner Vinylsammlung auf Discogs ansehe, dann sieht das tatsächlich auch ein wenig anders aus. Wobei man hier aufpassen muss, da Discogs das Veröffentlichungsdatum ranzieht und nicht das Entstehungsdatung. Der Re-Release von “Pet Sounds” von den Beach Boys wird so also schnell zu einer Platte von 2012.

Dementsprechend führen dort auch die letzten zwei Jahrzehnte. Die 80er schlagen aber wiederum die 90er Jahre. 60er und 50er Jahre kommen kaum vor, was aber daran liegen dürfte, dass ich von Musik aus dieser Zeit eher Re-Releases kaufte.

Letzendlich nur eine kleine Beobachtung, die eben zeigte wie sehr mich die 90er Jahre wohl doch musikalisch prägten und vor allem wie wenig wirklich in Erinnerung blieb. Denn die Liste die ich führe ist weit kleiner als es die Kisten voller CDs vermuten ließen.

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Nazi-Durchsage im ICE

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ICE " CC BY-SA 2.5

Im ICE von München nach Frankfurt war letzten Montag diese verdammt krasse Durchsage zu hören:

“Liebe Fahrgäste, unser Zug hat wegen der Entschärfung einer Bombe, die die Westalliierten auf die unschuldige Bevölkerung Frankfurts abgeworfen haben, zur Zeit fünfundvierzig Minuten Verspätung.”

Julietta F., die im Zug saß, wollte mit demjenigen, der die Durchsage gemacht hat, sprechen, was ihr allerdings vom Bahnpersonal verweigert wurde. Daher postete sie eine Beschwerde auf der Facebook-Seite der Deutsche Bahn Personenverkehr und sieht sich seitdem einem rechten Shitstorm ausgeliefert. Mehr dazu bei Telepolis.

(Foto: Sebastian TerflothCC BY-SA 2.5)

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