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They Live… – Action-Figuren

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“They Live…” (Partnerlink) ist einer meiner All-Time-Favorites von Carpenter. Natürlich ist der Film etwas campy was vor allem an Hauptdarsteller und Wrestler Roddy Piper liegt, aber grundsätzlich mag ich ihn sehr und die Aliens sind ikonisch. 

Mittlerweile hat der Film eine interessante weitere Ebene bekommen. Was als Kapitalismuskritik gedacht war, wird von nicht wenigen aus dem rechten Spektrum als Analogie zu Lügenpresse und Verschwörungen verstanden. Carpenter selbst sah sich gezwungen sich von besonders kruden antisemitischen Theorien zu distanzieren:

“‘Sie Leben’ handelt von Yuppies und ungezügeltem Kapitalismus. Der Film hat nichts mit einer jüdischen Weltverschwörung zu tun. Das ist eine Lüge und verleumderisch. “

John Carpenter auf Twitter

Neca bringen nun wunderbare, aber nicht billige, Action-Figuren zum Film raus. Erscheinen sollen die beiden Aliens passend zu Halloween und um die 70 Dollar kosten. Dafür kommen sie mit OBEY-Tageszeitung und Fernseher. In diesem Sinne: “Consume!”

“For the first time ever in action figure form, see the aliens as they really are without the aid of technical sunglasses in this clothed action figure set, featuring a male and female alien. Both figures come with the wristwatches that transport them to the alien command center, as well as television, magazine, newspaper and necklace accessories.”

(via zwentner)

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Necronomicon und andere Krautrock-Bands, die hohe Sammler-Preise erzielen

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Necronomicon - Tips zum Selbstmord

H.P. Lovecraft und Musik ist ein Thema, das mich schon lange begleitet. Natürlich ist da seine eigene Kurzgeschichte “Die Musik des Erich Zann”. Eine seiner besten Arbeiten über deren musikalische Adaptionen die Ebba Durstewitz von JaKönigJa mal einen Vortrag  hielt, der in gekürzter Variante auch in der taz erschien.

JaKönigJa tauften auf ihrem Album “Ebba” (Partnerlink) wiederum selbst einen Song “Abdul Alhazred”, benannt nach dem mystischen Autoren des “Necronomicon”, dem wiederum Tocotronic mit “Das Böse Buch” ein Denkmal setzten. Nicht zu vergessen, Metallica, die mit “Call Of Ktulu” auf Lovecraft verweisen und und und…

Während all dieser Recherchen stieß ich auch auf die Band “Necronomicon”. Nein, ich meine nicht die 1983 gegründete Thrash-Metal-Kapelle, sondern eine 1970 in Aachen entstandene Krautrock-Gruppe. 1972 nahm die Band mit “Tips zum Selbstmord” ein Werk über Gewalt, Kriege und Umweltzerstörung auf und ließen 500 Platten pressen, die in einem aufwändigen selbstgeklebtem Cover herausgebracht wurden.

Bemerkenswert an der Platte der Band, die seit 2010 wieder aktiv ist, ist dass die Originalpressung für horrende Preise gehandelt wird. 1.800 Euro ist das Stück Sammler*innen wert.

Insbesondere bei Krautrock-Alben finden sich immer wieder Werke, die weitestgehend unbekannt sind, aber hohe Preise erzielen. Discogs veröffentlichte erst kürzlich eine Liste dazu.

Mit dabei Bands und Künstler*innen wie Zarathustra, Walter Wegmüller, Ainigma, Siloah, Nosferatu, Mammut oder Gäa. Bekannter sind dagegen die Monks, Kluster und natürlich Can.

Necronomicon – Tips zum Selbstmord

 

Gäa – Auf der Bahn zum Uranus

Nosferatu – Nosferatu

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Toleranz für Rechts

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Wir brauchen keine Toleranz für Rechts wie der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck sie fordert. Ich werde niemals Gespräche über die Praktikabilität des Tötens führen, wie Zeit-Autor Jochen Bittner meint rechte Tötungsphantasien als absurd zu enttarnen. Ich weiß, dass Deutsche den industriellen Massenmord erfanden. Ich weiß, dass es eben nicht absurd ist. Ich weiß, dass es passierte.

Solche Positionen als diskussionswürdig zu verstehen hat bereits heute die Grenze des Sagbaren verschoben. Durch Diskussionen legitimieren wir ihre Aussagen. Natürlich, niemand von denen dachte nicht auch vorher so. Doch immer mehr trauen sich auf ihre Bierkisten und Bühnen und wir schütteln nicht mehr fassungslos den Kopf sondern laden sie ein und verlangen, dass Parties mit rechten Netzwerken bitte als privat zu verstehen seien. Wir sehen sie in den Talkshows, in der Primetime. Weil wir ja mit Rechten reden sollen.

Nazis gehören aber nicht auf Bühnen, sie gehören auch nicht in Talkshows und sie gehören erst Recht nicht in den Bundestag.

Wer verlangt, dass Leute Toleranz zeigen sollen, die von Rechten bedroht werden. Wer verlangt, dass die Leute mit Rechten reden sollen, obwohl diese sie am liebsten bereits an der Grenze hätten erschießen wollen. Wer denkt ein Dialog mit Leuten wäre möglich, die einen auf Todeslisten setzen, ist Teil des Problems.

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Crypto-Einhorn-Briefmarken aus Österreich

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Einhorn-Briefmarke

Die österreichische Post hat nun Rainbow-Unicorn-Briefmarke, die auch in der Blockchain gespeichert werden können. Heise dazu:

Die Blockchain-Sonderbriefmarke hat die Form einer Scheckkarte. Auf deren rechter Hälfte sind unter den handelsüblichen Rubbelflächen die Codes versteckt, mit denen man die Briefmarke in der Ethereum-Blockchain speichern kann. Sie ist dann in einer Ether-Wallet verfügbar und kann auch in eine andere transferiert werden. Auch solche Transaktionen werden in der Blockchain lückenlos dokumentiert.

Eine gewöhnliche Briefkarte lässt sich abtrennen und ganz klassisch analog benutzen. Die Marke zu einem Preis von 6,90 Euro wurde 150.000 Mal aufgelegt und das Einhorn ist auf der Marke weil es das Wappentier der Ethereum-Community ist. Wenn mir jemand von meinen österreichischen Leser*innen eine schenken will, nur zu. Gibt es aber auch im Shop der Post zu bestellen.

Einhorn-Briefmarken

(via zwentner)

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