Filmcomics die gemacht werden müssten

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Der Zeichner Brian McLachlan hat einige Comic-Cover gestaltet die auf berühmten Filmen basieren. Besonders schön, wass er dazu sagt, warum er nur Cover und keine kompletten Strips gezeichnet hat:

“I settled on making the covers as a way to fuel your imagination at what might have been, because I believe in your imagination more than work-for-hire. Rock it out!”

I would like to rock und wähle mir die zwei besten Cover dafür aus. Den Rest findet Ihr hier (feat. Shaft, Scarface, Mad Max, Heathers u.v.a.)

comic cover filme

[via The Daily What]

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Blog Of The Day: People Pretending Smelling Flowers

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flowers

So richtig hab ich nie darüber nachgedacht. Aber Fotos von Menschen, die an Blumen schnuppern, die sind doch eigentlich immer gestellt? Manifeste der gekünstelten Lebensfreude. Hach ja, die Welt ist schön, die Blumen auch.
Wer sich daran erfreuen kann, oder eben genau für welche wie mich, die sich amüsiert zurücklehnen ob eines solchen Schauspiels, kann jetzt gesammelte Meisterwerke auf People Pretending Smelling Flowers betrachten. Das beste, Tiere sind auch dabei. Yeah!

[via @bangpowwww]

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Meine Musik ist scheiße…

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Enklave

“Meine Musik ist scheiße…”
Guz

Guz von den Aeronauten hat recht, aber hey, ich amüsiere mich köstlich über die Reviews zu meiner aktuellen EP und überlege T-Shirts zu machen auf denen steht: “Schlimmer als Gary”

Hier zwei Schmankerl. Aus der neuen Trust:

Trust

Und Melodie & Rhythmus:

melodie und rhythmus

Aber dafür ist mein Video ganz geil:

Die Geister mit denen ich schlief from Daniel Decker on Vimeo.

Huch und dann kommt prompt ein Lichtlein her. Von @elkessommer rezensiert:
Kein Sklave

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Phonovideo – Analoge VJing Turntables

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Clemens Kogler bringt VJing auf ein neues Level und das mit einfachsten Mitteln. Durch die Technik des Phenakistiskop, die bereits 1832 entwickelt wurde. Bei Koglers Verfahren werden die Scheiben mit den einzelnen Animationsframes direkt auf die Plattenspieler gelegt und abgefilmt. Durch ein Videomischpult soll man dann die zwei Signale mischen können. Theoretisch ist bei diesem Verfahren ja auch Bildscratching möglich, was die Sache noch interessanter macht.
Gleichzeitig sind die Möglichkeiten dann aber doch recht begrenzt was aber durch die eigene Ästhetik der Bilder wieder wett gemacht wird. Hier gibt es ein Video, das die Technik demonstriert:

Stuck in a Groove / Phonovideo from Clemens Kogler on Vimeo.

[via Dressed Like Machines]

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The Best Song Ever, Seriously: This Mortal Coil – Song To The Siren

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Ich hab eben Renés Beitrag zu Velvet Undergrounds Coyote bei Nerdcore gelesen und dachte mir, dass das eine Schöne Idee für ein Stöckchen ist. Das schöne an dem besten Song der jemals geschrieben wurde ist ja, dass oft nur Du weißt, warum er so großartig ist.

Und nun komme ich ohne Umwege zu dem wirklich best Song ever: “Song To The Siren” in der Version von This Mortail Coil. Der Song begleitet mich ziemlich genau seit 1996 als ihn zum ersten Mal in Lost Highway hörte. Ärgerlicherweise war es das einzige Stück was nicht auf der Soundtrack-CD enthalten war und es kostete mich ein wenig Mühe rauszufinden von wem es überhaupt war – okay, ich starrte auf den Abspann als der Film endlich auf VHS erschien.

Erst im März 2002 kaufte ich mir in London für neun Pfund die 12inch des Songs. Es waren die besten neun Pfund, die ich je anlegte.

Die Originalversion erschien 1970 auf Tim Buckleys Album Starsailor. Geschrieben wurde der Text allerdings zusammen mit Larry Beckett. Die erste Veröffentlichung von Pat Boone, war jedoch bereits ein Jahr zuvor.

Und scheiße, jeder Songwriter sollte sich überlegen ob er jemals sowas Großartiges erreichen kann und ob es wert ist in dem Bewusstsein dies niemals zu schaffen weiter Lieder zu schreiben. Ja, natürlich ist das hier nur ein trauriges Liebeslied. Aber irgendwie ist es auch mehr. Der Text pure Poesie und ich mag immer wieder erzittern, wenn die Zeile “Let Me Enfold You” gesungen wird. Enfold, Umhüllen, Umschließen, Umfassen eben keine simple Umarmung. Etwas was viel intensiver und größer ist. Und dann die Bilder, die Sirene, das Meer, die Klippen. Es ist die absolute Sehnsucht und die absolute Hoffnung. Ich erkläre mich und genau das wollte ich eigentlich nicht. Wenn Poesie und Musik in purer Liebe miteinander schlafen, dann gebären sie einen solchen Song.

On the floating, shapeless oceans
I did all my best to smile
til your singing eyes and fingers
drew me loving into your eyes.

And you sang “Sail to me, sail to me;
Let me enfold you.”

Here I am, here I am waiting to hold you.
Did I dream you dreamed about me?
Were you here when I was full sail?

Now my foolish boat is leaning, broken love lost on your rocks.
For you sang, “Touch me not, touch me not, come back tomorrow.”
Oh my heart, oh my heart shies from the sorrow.
I’m as puzzled as a newborn child.
I’m as riddled as the tide.
Should I stand amid the breakers?
Or shall I lie with death my bride?

Hear me sing: “Swim to me, swim to me, let me enfold you.”
“Here I am. Here I am, waiting to hold you.”

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